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Verbund der Chinazentren an deutschen Hochschulen nimmt Arbeit auf

Am 12. Februar fiel an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) der Startschuss für die Arbeit des Verbunds der Chinazentren an deutschen Hochschulen. In ihrer ersten konstituierenden Sitzung legten die Gründungsmitglieder der vier universitären Chinazentren in Kiel, Berlin, Dresden und Tübingen Ziele und Aktionen ihrer Netzwerkarbeit fest. Der Verbund zielt auf den Aufbau einer langfristigen Kooperation und Vernetzung der Chinazentren ab, um das Chinawissen in Forschung und Lehre an deutschen Hochschulen zu fördern. Zur ersten Sprecherin des Verbundes wurde in Kiel die Leiterin des „Center for Cultural Studies on Science and Technology in China“ (China Center) der Technischen Universität (TU) Berlin, Dr. Sigrun Abels, gewählt.

China drängt zunehmend auf die Weltbühne und man muss davon ausgehen, dass das Land bald auch wissenschaftlich zu einer Supermacht aufsteigt. Viele Studierende aus China besuchen inzwischen deutsche Hochschulen und studieren überwiegend in MINT-Fächern. Gleichzeitig erwerben vergleichsweise wenige deutsche Studierende China-Kompetenz im Reich der Mitte. „Diese Asymmetrie möchten wir von deutscher Seite aus gerne ausgleichen“, sagte dazu Professorin Angelika Messner, Leiterin des Chinazentrums der Uni Kiel. „Da wir uns in einer hochkomplexen und daher auch nur arbeitsteilig zu formenden Welt befinden, ist Netzwerkbildung bei diesem Thema dringend geboten.“ Neben einem regelmäßigen Austausch und der Koordination chinabezogener Projekte sollen dazu auch gemeinsame Interessen gegenüber der Gesellschaft und der Politik formuliert werden. Auch jährliche Fachtagungen sind geplant.

Handschlag zwischen zwei Leuten
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Kontakt

Prof. Dr. Angelika Messner
Leiterin des Chinazentrums der Uni Kiel
0431/880-1727
messner@sino.uni-kiel.de