Sonderausstellung „SOKO MADAGASKAR“ im Geologischen und Mineralogischen Museum der Uni Kiel

Sonderöffnungszeiten am Sonntag, 1. März, und Sonntag, 8. März.

Vor Kurzem wurde die Laufzeit der Ausstellung „SOKO MADAGASKAR“, die im Geologischen und Mineralogischen Museum der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) gezeigt wird, bis 31. Juli verlängert. Aufgrund des großen Interesses öffnet die interaktive Sonderausstellung nun außerdem an zwei Sonntagen ihre Pforten und wird am 1. und 8. März zwischen 10:00 und 14:00 Uhr für Besucherinnen und Besucher geöffnet sein. Für die Lösung des Kriminalfalles sollten 1 bis 1,5 Stunden eingeplant werden. Der Eintritt ist frei.

Die Ausstellung

Bei der Mitmach-Ausstellung schlüpfen große und kleine Besucherinnen und Besucher in die Detektivrolle und ermitteln in einem Kriminalfall. Sie folgen der Spur der Seltenen Erden, die zur Klärung des Verbrechens führt. Hierbei erfahren die Gäste viel Wissenswertes über die Anwendung dieser wichtigen Elemente, über Abbaumethoden und über die Probleme, die mit der Gewinnung und dem Verbrauch von Rohstoffen verbunden sind.

Die Geschichte

Professorin Kathrin Berg (56) ist eine angesehene Lagerstättengeologin und Spezialistin für Seltene Erden. Sie lädt zu einem Empfang im Geologischen und Mineralogischen Museum der Universität Kiel ein, um ihre neuesten Forschungsergebnisse über ein spektakuläres Vorkommen der heiß begehrten Rohstoffe auf Madagaskar vorzustellen. Weiterhin will sie einem ausgewählten Personenkreis ihre Erkenntnisse über eine neue Gewinnungsmethode präsentieren. Als die Gäste eintreffen, finden sie Bergs Leiche. Unter Verdacht stehen die Anwesenden: ihr Doktorand Florian Hilf, der Bergbau-Unternehmer Lutz Grube, die Staatssekretärin im madagassischen Wirtschaftsministerium Morenike Antanarivo, der Dozent und ihr Liebhaber Michael Liebherr sowie die Umweltaktivistin Rosalie Blümchen. Sie alle vertreten bestimmte Interessen, die mit der Entdeckung und dem Abbau des von Frau Professorin Berg neu entdeckten Seltenen Erden-Vorkommens in Zusammenhang stehen.

Zielgruppe

Es werden Besucherinnen und Besucher aller Altersgruppen angesprochen. Um den Mordfall eigenständig lösen zu können, muss man lesen können. Mit Unterstützung können auch jüngere Gäste dem Fall folgen. Es gibt Detektivhefte für Ältere (9-99) und Jüngere (6-9), in denen die wichtigsten Punkte und Beobachtungen eingetragen werden können. Hierbei werden zum einen die Fakten zum Mordfall und zum anderen Inhalte zum Thema „Seltene Erden“ abgefragt. Die Fragen sind vorgegeben und lauten etwa: Was sind Seltene Erden? Wo kommen sie vor? Und wie werden sie genutzt? Außerdem werden die Arten des Bergbaus, der Rohstoffgewinnung, der Wirtschaft in Madagaskar sowie wissenschaftliches Forschen, Umweltschutz und Geopolitik thematisiert. So wird auf spielerische Weise das hochaktuelle Thema „Seltene Erden“ umfänglich behandelt.

Das Wichtigste in Kürze:

Interaktive Ausstellung: „Mord im Geologischen und Mineralogischen Museum“
Laufzeit: bis 31.07.2020, jeweils Montag bis Donnerstag 8:30 bis 16:00 Uhr sowie Freitag von 8:30 bis 14:00 Uhr
Sonderöffnungszeiten: Sonntag, 1. März, und Sonntag, 8. März, 10:00 bis 14:00 Uhr
Ort: Kiel, Ludewig-Meyn-Straße 12, Geologisches und Mineralogisches Museum der CAU

Es werden auch Führungen durch die Ausstellung angeboten.

Pinnwand mit Hinweisen
© Eckart Bedbur, Uni Kiel

Die Gäste der Mitmachausstellung klären anhand von Indizien ein Verbrechen auf.

Mikroskope
© Eckart Bedbur, Uni Kiel

Tatort-Analyse im Geologischen und Mineralogischen Museum der CAU

Kontakt:

Dr. Eckart Bedbur
Geologisches und Mineralogisches Museum Universität Kiel
0431/880-2693
eckart.bedbur@ifg.uni-kiel.de

Anna-Kristina Pries
Sachgebiet Presse, Digitale und Wissenschaftskommunikation