Landeswettbewerb „Jugend forscht/Schüler experimentieren“ an der Technischen Fakultät

Siegerinnen und Sieger gekürt

Zum 23. Mal wurde der Landeswettbewerb „Jugend forscht/Schüler experimentieren" an der Technischen Fakultät (TF) der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) ausgetragen – in diesem Jahr virtuell. Insgesamt elf Projekte erreichten in Kategorien wie Technik, Physik oder Chemie den ersten Platz, sechs davon im Wettbewerb „Jugend forscht“. Die Landessiegerinnen und -sieger qualifizieren sich für den bundesweiten Wettstreit.

Nach drei Regionalwettbewerben in ganz Schleswig-Holstein im Februar, nahmen am Donnerstag, 18. März, 35 Jugendliche mit 22 Projekten an dem Wettstreit „Jugend forscht/Schüler experimentieren“ teil. 16 Jurorinnen und Juroren bewerteten die eingereichten Arbeiten und deren Exponate. „Erneut zeichneten sich viele Arbeiten durch Originalität aus. Die dem Landeswettbewerb vorgeschalteten Regionalwettbewerbe sicherten vor allem die hohe Qualität der Projekte“, erklärt Organisator Dr. Frank Paul, Geschäftsführer der Technischen Fakultät. Die Siegerinnen und Sieger des Landeswettbewerbs „Jugend forscht“ werden Schleswig-Holstein vom 27. bis 30. Mai auf dem Bundeswettbewerb im Heilbronn vertreten. „In der Vergangenheit waren zahlreiche schleswig-holsteinische Jugendliche auch im Bundeswettbewerb mit ihren herausragenden Arbeiten erfolgreich“, so Paul. Seit 56 Jahren finden die Landeswettbewerbe in den einzelnen Bundesländern statt. Der diesjährige Bundeswettbewerb wird von der experimenta ausgerichtet.

Digitale Siegerehrung

Zur virtuellen Feierstunde, die Bildungsministerin Karin Prien sowie Dr. Janet Zapke von der Geschäftsstelle „Stiftung Jugend forscht e.V.“ mit einem Grußwort eröffneten, wurden die Schulen, deren Schüler und Schülerinnen sich durch besondere Leistungen auf den Regionalwettbewerben in Schleswig-Holstein hervortaten, gewürdigt. Anschließend erhielten die Siegerinnen und Sieger ihre Auszeichnungen sowie die mit 150 bis 250 Euro dotierten Preise und Sonderpreise.

Der nächste Landeswettbewerb wird im März nächsten Jahres von der Technischen Fakultät ausgerichtet werden. Alle Schulen Schleswig-Holsteins sind eingeladen, sich zu beteiligen. Die TF bietet an, die jugendlichen Forschenden bei ihren Experimenten zu unterstützen.

Erstplatzierte im Wettbewerb „Jugend forscht“

1. Preis Kategorie Arbeitswelt:
De gaue Sekerheid an de Slötel - das bessere Warndreieck
Lisa Paulsen (19), Vollstedt

1. Preis Kategorie Biologie:
Verstehen Protonemata "Tierisch"?
Marc Dehler (17), Husum

1. Preis Kategorie Chemie:
Umweltfreundliches Speichern durch Redox-Flow-Technologie
Mariella Benkenstein (17), Wandlitz, Marit Kock (17), Groß Vollstedt

1. Preis Kategorie Mathematik/Informatik:
Der Notfallassistent 2.0 - Sturzerkennung mit Neuronalem Netz?!
Pit Voigtsberger (16), Lütjensee

1. Preis Kategorie Physik:
Der Einfluss der Saxophon Blattstärken auf das Klangspektrum
Marje Kaack (18), Dänischenhagen

1. Preis Kategorie Technik:
Die digitalisierte Hand
Kim Krüger (20) und David Drabe (18), Wedel, Kevin Hockel (19), Appen

Erstplatzierte im Wettbewerb „Schüler experimentieren“

1. Preis Kategorie Arbeitswelt:
Die manutomatische Tür
Amelie Werner (14), Husum, Milana Glanznig (14), Ostenfeld (Husum)

1. Preis Kategorie Chemie:
Wie entfernt man gut, günstig und umweltfreundlich Flecken?
Mika Barthel (14) und Jesse Plambeck (14), Norderstedt

1. Preis Kategorie Geo- und Raumwissenschaften:
Veränderung der Wasserwerte entlang der Schwinge
Felicia Raschke (11), Kiel

1. Preis Kategorie Physik:
Der Reibung auf der Spur
Lina und Lea Moldenhauer (12), Kiel

1. Preis Kategorie Technik:
Automatische Lichtsteuerung mit Personenzähler
Peer Müller (14), Pinneberg

Siegerehrung per Videokonferenz.
© Jugend forscht/Schüler experimentieren

Erstplatzierte im Landeswettbewerb „Jugend forscht 2021“: Kim Krüger, David Drabe, Kevin Hockel; Marje Kaack; Lisa Paulsen, Marc Dehler; Mariella Benkenstein, Marit Kock; Pit Voigtsberger.

Kontakt:

Dr. Frank Paul
Technische Fakultät
0431/880-6002
fp@tf.uni-kiel.de

Pressekontakt:

Stabsstelle Presse, Kommunikation und Marketing
Sachgebiet Presse, Digitale und Wissenschaftskommunikation