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1000fach vergrößert: Medizin- und Pharmaziehistorische Sammlung zeigt Pathologie-Ausstellung

Schnittpräparate von Lymphknotenbiospien aus dem Kieler Lymphknotenregister.
Foto/Copyright: Christina Kiefer/ Medizin- und Pharmaziehistorische Sammlung, CAU

Die medizinische Behandlung eines kranken Menschen beginnt mit einer Diagnose. Doch bei vielen Erkrankungen ist diese nicht immer eindeutig und dann sind Pathologinnen und Pathologen gefragt. Sie untersuchen aufbereitete Gewebeproben unter dem Mikroskop. Diese faszinierenden Einblicke in die Welt der Gewebepathologie zeigt die Ausstellung „1000fach – vergrößert, diagnostiziert, registriert, archiviert“, die ab Donnerstag, 2. Oktober, in der Medizin- und Pharmaziehistorischen Sammlung der Medizinischen Fakultät der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) zu sehen ist.

Anlässlich des 50jährigen Bestehens des Kieler Lymphknotenregisters zeigt die Ausstellung die Geschichte der ältesten modernen Biobank, die seltene und schwer zu diagnostizierende Fälle von Erkrankungen der Lymphknoten enthält. Seit der Gründung vor 50 Jahren haben Expertinnen und Experten 300.000 Fälle diagnostiziert, archiviert und intensiv erforscht. Zusammen mit der Sonderausstellung des Lymphknotenregisters wird auch die Dauerausstellung Pathologie ab Donnerstag, 2. Oktober, wieder für die Öffentlichkeit zugänglich sein. Gezeigt werden Feuchtpräparate, die aus dem Pathologischen Institut der CAU stammen.

Das Wichtigste in Kürze

Was: Sonderausstellung 50 Jahre Kieler Lymphknotenregister

Wann: 03.10.2014 bis 31.01.2015, Di bis Fr: 10:00 bis 16:00 Uhr, So: 12:00 bis 16:00 Uhr

Wo: Medizin- und Pharmaziehistorische Sammlung, Brunswiker Straße 2, 24105 Kiel

Führungen können auch unabhängig der Öffnungszeiten unter 0431-880-5721 oder medmuseum@med-hist.uni-kiel.de gebucht werden.

Kontakt:

Eva Fuhry

Medizin- und Pharmaziehistorische Sammlung

Telefon: 0431-880-5721

E-Mail: medmuseum@med-hist.uni-kiel.de