Ferienangebot zum Thema Meeresleuchten für Jugendliche ab 14 Jahren

Mit der Kieler Forschungswerkstatt in die Welt der Biolumineszenz eintauchen

Ein besonderes Ferienangebot wartet in diesem Jahr in der Kieler Forschungswerkstatt auf alle Jugendlichen von 14 bis 16 Jahren. An drei Terminen im Juli sind sie herzlich eingeladen, mit dem ozean:labor in die Welt der Biolumineszenz einzutauchen. Dabei finden die Jungen und Mädchen gemeinsam Antworten auf die Fragen, wie Meeresleuchten genau aussieht oder warum manche Tiere im Ozean überhaupt leuchten. Entwickelt wurde der Projekttag von einer Studentin der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) im Rahmen ihrer Abschlussarbeit.

Von 9 bis 15 Uhr schauen sich die Teilnehmenden beispielsweise an, wie Knicklichter funktionieren oder was Quallen mit dem Nobelpreis zu tun haben. Sie erkunden die Tiefen des Ozeans und bewundern das Leuchten der Meeresbewohner. Außerdem stellen die Jugendlichen zusammen mit dem Team des ozean:labors Licht mit Chemikalien selbst her.

Lehramtsstudentin Sophie Kruse hat das Angebot für ihre Masterarbeit entwickelt. Die Durchführung in den Sommerferien wird begleitet von einer Evaluierung, die zeigen soll, ob das theoretisch erdachte in der Praxis zu dem gewünschten Erfolg führt: den Jugendlichen die wissenschaftlichen Inhalte hinter dem Phänomen der Biolumineszenz anschaulich zu vermitteln. Einige von Studierenden als Projektarbeiten konzipierte Programmtage haben so bereits Eingang in das reguläre Schülerlaborangebot gefunden, wie Dr. Katrin Knickmeier, Leiterin der Kieler Forschungswerkstatt und des ozean:labors, betont:

„Jedes Jahr betreuen wir in der Kieler Forschungswerkstatt bis zu 10 Abschlussarbeiten. In diesen Arbeiten geht es auch darum, thematische Angebote für Schülerinnen und Schüler zu entwickeln. Manche dieser Schulklassenprogramme sind heute fester Bestandteil verschiedener Laborangebote.“ Wichtig sei dabei insbesondere das Zusammenspiel von Fachwissenschaft und Fachdidaktik, also der Frage danach, wie die entsprechenden Inhalte gelernt und gelehrt werden können, so Knickmeier weiter. So sind in die Betreuung der Arbeiten dann auch immer Fachleute aus beiden Disziplinen eingebunden, wie in diesem Fall Meereswissenschaftlerin Knickmeier und Professorin Ilka Parchmann, Leiterin der Abteilung Didaktik der Chemie am Leibniz-Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik (IPN).

Das eintägige Angebot Meeresleuchten findet am Dienstag, 13. Juli, Mittwoch, 14. Juli, sowie Donnerstag, 15. Juli, statt. Die Personenzahl pro Termin ist pandemiebedingt auf 12 Personen begrenzt. Eine Anmeldung ist erforderlich an info@forschungs-werkstatt.de

Rippenqualle
© Daniel Konn-Vetterlein

Die Rippenqualle ist nur eines von vielen Meereslebewesen die im Dunkeln Licht mittels Biolumineszenz erzeugen. Wie das genau funktioniert und warum es nötig ist, erfahren Jugendliche von 14 bis 16 Jahren im Ferienangebot Meeresleuchten der Kieler Forschungswerkstatt.

Das Wichtigste in Kürze:

Projekttag Meeresleuchten – Abgetaucht in die Welt der Biolumineszenz!
Datum: 13.7., 14.7. oder 15.7., immer von 9 bis 15 Uhr
Zielgruppe: Jugendliche zwischen 14 und 16 Jahren
Ort: Kieler Forschungswerkstatt, Am Botanischen Garten 14f, Kiel

Weitere Informationen:

Über die Kieler Forschungswerkstatt

Die Kieler Forschungswerkstatt ist eine gemeinsam Einrichtung der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) und des Leibniz-Instituts für die Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik (IPN). In den thematischen Laboren beschäftigen sich Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte und Lehramtsstudierende mit wissenschaftlichen Fragestellungen aus den Meeres- und Nanowissenschaften, erfahren mehr über die gesellschaftlichen Aspekte von Energie, erhalten Zugang zu aktuellen Themen aus der humanmedizinischen und biologischen Forschung, entdecken die Robotik oder lernen, warum Boden mehr als nur Dreck ist. Die geisteswissenschaftlichen Werkstätten bieten Angebote aus dem Bereich Sprache, Kunst und Theologie sowie zu historisch-politischen Themen.

Im ozean:labor erkunden Schülerinnen und Schüler anhand aktueller Themen aus der Meeresforschung den Lebensraum Meere und Ozeane. Dabei geht es auch um den Einfluss des Menschen auf das Ökosystem Ozean sowie seine Bewohner.

Mehr unter: www.forschungs-werkstatt.de

Kontakt

Heike Groth
Kieler Forschungswerkstatt/KiSOC
IPN – Leibniz-Institut für die Pädagogik
der Naturwissenschaften und Mathematik
0431-880 5696
groth@leibniz-ipn.de

Stabsstelle Presse, Kommunikation und Marketing
Sachgebiet Presse, Digitale und Wissenschaftskommunikation