1864 – Wendepunkt der deutsch-dänischen Beziehungen?

In der vergangenen Woche trafen sich deutsche und dänische Studierende der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) und der Syddansk Universitet (SDU) in Apenrade (Dänemark). Anlässlich einer Sommerschule zum Thema „1864 – Wendepunkt der deutsch-dänischen Beziehungen?“ nahmen sie die historischen Beziehungen beider Länder in den Blick. Das Jahr 1864 und der deutsch-dänische Krieg mit der Schlacht um Düppel kennzeichnet das wohl markanteste Ereignis in dieser Beziehungsgeschichte zwischen den beiden Nachbarstaaten.

Während der Sommerschule wurden die historische Entwicklung seit dem Mittelalter und die Folgen des Krieges bis in die Gegenwart in einer Reihe von Vorträgen und Diskussionsrunden erörtert. Die Studierenden profitierten dabei nicht nur von dem Austausch mit ihren Kommilitonen und Kommilitoninnen, sondern auch von einer Reihe hervorragender Gastbeiträge externer Referentinnen und Referenten. Das Wetter und die Unterbringung in der Højskolen Østersøen in Apenrade machten dem Namen „Sommerschule“ alle Ehre.

Organisiert wurde die Sommerschule vom Historischen Seminar der CAU (Abteilung für Regionalgeschichte), den Negot studies der SDU Odense, dem Department of Border Region Studies der SDU Sønderborg und der dänischen Zentralbibliothek für Südschleswig in Flensburg. Unterstützung kam vom Projekt Videnregion/Wissensregion Syddanmark Schleswig-Holstein, dem INTERREG 4 A-Programm sowie dem dänischen Parlament („Folketing“).

Kontakt:
Dr. Hanno Kinkel
Projekt-Manager
Videnregion / Wissensregion Syddanmark Schleswig-Holstein
Telefon: +45 6550 7043
E-Mail: haki@sdu.dk