30. Jahrestagung »Ausländerstudium« des DAAD in Kiel eröffnet

Rednerin am Pult vor Publikum
© Ralf Johanning, Uni KielDr. Dorothea Rüland, Generalsekretärin des DAAD, bei der Eröffnung der 30. Jahrestagung "Ausländerstudium" an der Uni Kiel.

Die Ausbildung, das Leben und die Integration ausländischer Studierender in Deutschland stehen im Mittelpunkt der 30. Jahrestagung "Ausländerstudium" des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD). Über 170 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter deutscher Hochschulen werden vom 14. bis 16. März an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel über politische und strategische Entwicklungen sowie über mögliche Perspektiven für das Studium von ausländischen Studierenden in Deutschland diskutieren.
Zum Auftakt eröffnete Professor Gerhard Fouquet, Präsident der Kieler Universität, die Veranstaltung: "Es ist für uns eine große Ehre, dass die Jubiläumstagung bei uns stattfindet. Die Universität ist geradezu dafür prädestiniert, solch eine Veranstaltung auszurichten, denn derzeit sind rund 1800 ausländische Studierende an der CAU immatrikuliert." Die vom DAAD organisierte Jahrestagung ist ein zentrales Forum der akademischen Auslandsämter. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer können sich über Trends informieren und gleichzeitig ihre Erfahrungen austauschen. Hochrangige Vertreter von Hochschulen, Auswärtigem Amt und DAAD diskutieren auf dem Podium über die Verhältnisse ausländischer Studierender in Deutschland. Die Handlungsempfehlungen, die sich daraus ergeben, sind mit Blick auf die aktuelle Integrations- und Zuwanderungsdebatte von besonderem Interesse. In den kommenden Tagen werden in Arbeitsgruppen Themen wie Integrationsaktivitäten deutscher Hochschulen, der Einsatz sozialer Medien bei der Beratungsarbeit und Umfrageergebnisse zu Erwartungen ausländischer Studierender diskutiert.
Die Landesuniversität hat ein weit gespanntes Netz internationaler Beziehungen aufgebaut. Mit 40 Universitäten bestehen in Europa, Amerika und Asien Partnerschaftsverträge. Zusätzlich kooperiert die CAU mit mehr als 200 europäischen Hochschulen im Rahmen des Erasmus-Programms. Besonders durch das neu gegründete Graduiertenzentrum als auch durch das verbesserte Programm der Doktorandenbetreuung konnte die Landesuniversität ein umfassendes Weiterbildungs- und Integrationsprogramm für ausländische Doktorandinnen und Doktoranden ins Leben rufen.