Filmisches Philosophieren: Red Hill (OmU)

Die Reihe „Filmisches Philosophieren“ des Philosophischen Seminars der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) wird im November fortgesetzt. Am Dienstag, 26. November, läuft im Kino in der Pumpe der Film „Red Hill“.

Der junge Polizist Shane Cooper hat sich in das abgelegene Dorf Red Hill versetzen lassen, um mit seiner schwangeren Frau dem Stress und der Hektik der Großstadt zu entfliehen. Doch sein erster Arbeitstag ist alles andere als ruhig: Die Kollegen und der Polizeichef Old Bill nehmen ihn nicht gerade freundlich in Empfang, und dann trifft auch noch die Nachricht ein, dass der vor Jahren wegen Mordes verurteilte Ureinwohner Jimmy Conway aus dem Gefängnis entflohen ist. Die Polizisten bereiten sich auf einen Rachefeldzug Conways vor. Aber warum sinnt Conway auf Rache? Was genau ist damals passiert?

Der australische Regisseur Patrick Hughes entrollt eine dramatische Handlung, die das westerntypische Thema der Rache mit dem ganz klassisch angelegten Anspruch des Helden und der entfesselten Gewalt konfrontiert. Den Schlüssel zum Verständnis dieser Konstellation, das ist die These des anschließenden Kurzvortrages von Professor Ralf Konersmann, bietet eine Denkfigur Hegels: das Motiv der strafenden Gerechtigkeit. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!

Die Reihe „Filmisches Philosophieren“ wird seit 2017 von Dr. Andrea Klonschinski vom Philosophischen Seminar der Uni Kiel organisiert.
 

Das Wichtigste in Kürze:
Was: Filmreihe „Filmisches Philosophieren": „Red Hill“ (OmU)
Wann: Dienstag, 26. November, 18.30 Uhr
Wo: Die Pumpe, Haßstraße 22, 24116 Kiel
Mit Eintritt.

Drei Tüten gefüllt mit Popcorn
© Pixabay, CC0 Creative Commons

Motivbild.

Kontakt:

Dr. Andrea Klonschinski,
Philosophisches Seminar, Christian-Albrechts-Universität zu Kiel
0431/880-2815
klonschinski@philsem.uni-kiel.de

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Sachgebiet Presse, Digitale und Wissenschaftskommunikation