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Aktionsplan zur Umsetzung der UN-BRK feiert Geburtstag

Universitätsbibliothek der Uni Kiel richtet Arbeitsplatz für sehgeschädigte und blinde Studierende ein.

Arbeitsplatz für sehgeschädigte und blinde Studierende in der Universitätsbibliothek

„Mit diesem Angebot“, freut sich Kerstin Helmkamp, Direktorin der UB Kiel, „sind wir in der UB in Sachen ‚Openess‘ und ‚freier Zugang für alle‘ einen großen Schritt weitergekommen. Damit stehen wir jetzt in einer Linie mit den anderen deutschen Universitätsbibliotheken.“ Auch Alina Borowy, Studentin an der CAU, freut sich über den neu eingerichteten Arbeitsplatz: „Ich finde, es ist ein großer Schritt in die richtige Richtung, dass die Universität diesen Arbeitsplatz eingerichtet hat. Er ermöglicht es, sehgeschädigten Studierenden ganz spontan in die UB zu gehen, ohne ihr gesamtes Equipment mit zu schleppen, das mit Scanner und so weiter doch sehr schwer werden kann.“ Zudem werde sichtbar, dass sich die Universität auch um Belange behinderter Studenten Gedanken mache, um ihnen das Studium zu erleichtern. „Ich denke, dass ein solches Angebot dazu beitragen kann, andere zukünftige, sehgeschädigte Studenten zu ermutigen, ein Studium an der CAU zu beginnen“, so die Kieler Studentin.

Arbeitsplatz für sehgeschädigte und blinde Studierende in der Universitätsbibliothek
© Jürgen Haacks, CAU

In der Universitätsbibliothek der CAU Kiel wurde ein Arbeitsplatz für sehgeschädigte und blinde Studierende eingerichtet.

Aufnhame des Aktionsplans der CAU zur Umsetzung der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderung (UN-BRK)
© Daniel Mumme, Uni Kiel

Der Aktionsplan der CAU zu Umsetzung der UN-BRK wurde im November 2015 vorgestellt. Nun feierte er seinen vierten Geburtstag.

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Daniel Mumme
Presse, Digitale und Wissenschaftskommunikation