Recht

Kieler Völkerrechtler im Vorstand der Deutschen Stiftung Friedensforschung

Der geschäftsführende Direktor des Walther-Schücking-Instituts für Internationales Recht an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU), Professor Andreas von Arnauld, ist weiterhin Mitglied des fünfköpfigen Vorstands der Deutschen Stiftung Friedensforschung (DSF). In Berlin bestätigte der Stiftungsrat der DSF die Mitglieder des Vorstands für drei Jahre in ihrem Amt. Nach Ablauf der ersten Amtszeit erklärten sich alle fünf Mitglieder dazu bereit, die ehrenamtliche Tätigkeit fortzuführen. Als Einrichtung der Forschungsförderung unterstützt die im Oktober 2000 durch den Bund gegründete Deutsche Stiftung Friedensforschung mit Sitz in Osnabrück Projekte im Bereich der Friedens- und Konfliktforschung. Sie fördert wissenschaftliche Untersuchungen und Veranstaltungen sowie Vorhaben, die der strukturellen Stärkung dieses Forschungsfeldes dienen. Außerdem unterstützt die Stiftung mit eigenen Initiativen die Vermittlung von Forschungsbefunden in die politische Praxis und Öffentlichkeit. 2019 wurde die Arbeit der DSF positiv durch den Wissenschaftsrat evaluiert.

Fünfköpfiger Vorstand

Dem neuen Vorstand der DSF gehören neben dem Kieler Völkerrechtler Professor Andreas von Arnauld an: Ulrich Schneckener, Professor für Internationale Beziehungen, Friedens- und Konfliktforschung und Direktor des Zentrums für Demokratie und Friedensforschung an der Universität Osnabrück (Vorstandsvorsitzender), die Politikwissenschaftlerin Professorin Susanne Buckley-Zistel, Direktorin des Zentrums für Konfliktforschung der Universität Marburg (stellvertretende Vorstandsvorsitzende), die Kulturwissenschaftlerin Dr. Sabine Mannitz, Vorstandsmitglied im Leibniz-Institut Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung, Frankfurt a. M., sowie der Experte für Rüstungskontrolle und Abrüstung Botschafter a.D. Peter Gottwald.

Dr. Boris Pawlowski
Pressesprecher