Personalmeldungen September 2019

1. Berufungen/Ernennungen nach Kiel

Dr. FABIO CARUSO, Institut für Physik an der Humboldt-Universität zu Berlin, hat den Ruf auf die W1-Professur auf Zeit (sechs Jahre) mit Tenure Track für Theoretische Physik an die Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät angenommen. Dienstantritt ist der 1. März 2020.

Privatdozent Dr. Dr. THOMAS GRÜNEWALD, Pathologisches Institut der LMU München, hat den Ruf auf die W2-Professur für Experimentelle Kinderpathologie am Institut für Pathologie an die Medizinische Fakultät abgelehnt.

Professor Dr. OSCAR PUEBLA, Forschungsbereich 3 (Marine Ökologie) der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät und des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel, hat einen Ruf auf eine W2-Professur für Fischereiökologie an die Carl von Ossietzky Universität Oldenburg erhalten und angenommen. Er verlässt die CAU mit Ablauf des 30. September.

Dr. MARIE-CATHERINE RIEKHOF, Department of Management, Technology, and Economics der ETH Zürich, hat den Ruf auf die W2-Professur für Politische Ökonomie des Meeres- und Küstenressourcenmanagements an die Agrar- und Ernährungswissenschaftliche Fakultät angenommen. Dienstantritt ist voraussichtlich der 1. November.

Dr. CHRISTIAN OLIVER VOKUHL, Institut für Pathologie, hat einen Ruf auf die W2-Professur für Experimentelle Kinderpathologie an die Medizinische Fakultät erhalten.

Dr. SILVIO WASCHINA, Institut für experimentelle Medizin am Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (UKSH), Campus Kiel, hat einen Ruf auf die W1-Professur auf Zeit (sechs Jahre) mit Tenure Track für Nutriinformatik an die Agrar-und Ernährungswissenschaftliche Fakultät erhalten und angenommen. Dienstantritt ist voraussichtlich der 15. Oktober.

 

2. Emeritierungen/Ruhestand

Mit Ablauf des 30. September sind folgende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Uni Kiel in den Ruhestand eingetreten:

Professor Dr. HAIMO SCHACK, Institut für Europäisches und Internationales Privat- und Verfahrensrecht,

Professor Dr. rer. nat. PETER SCHÖNHEIT, Institut für Allgemeine Mikrobiologie,

Dr. REINHARD GOLTZ, Germanistisches Seminar,

Dr. rer. nat. MARIA MULISCH, Zentrale Mikroskopie

 

3. Von externen Einrichtungen vergebene Ehrungen, Auszeichnungen und Preise

Professor Dr. rer. nat. WOLFGANG BENSCH, Institut für Anorganische Chemie, erhielt am 16. September den Wilhelm-Klemm-Preis der Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh). Beim Kongress „Wissenschaftsforum Chemie“ in Aachen wurde ihm der Preis für sein wissenschaftliches Engagement für Festkörperchemie und Materialforschung, insbesondere seine innovative Forschung zur Verbindungsklasse der Chalkogenide, chemische Verbindungen mit den Elementen Sauerstoff, Schwefel, Selen und Tellur überreicht. Die seit 1984 alle zwei Jahre verliehene Auszeichnung gilt international als eine der wichtigsten auf dem Gebiet der Anorganischen Chemie. Der Preis besteht aus einer Goldmünze, einer Urkunde und einem Geldbetrag in Höhe von 7.500 Euro. 

Dr. DIETER HARMS, Sektion für Kinderpathologie am Institut für Pathologie der Medizinischen Fakultät, wurde von der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin in München mit dem Otto-Heubner-Preis ausgezeichnet. Der Preis wird alle drei Jahre verliehen und ist die höchste Auszeichnung der DGKJ.

Jedes Jahr verleiht die Deutsche Gesellschaft für Pflanzenernährung (DGP) einen Promotionspreis für die beste Doktorarbeit im Fach Pflanzenernährung. 2019 erhielt ANNE ROßMANN, Agrar-und Ernährungswissenschaftliche Fakultät, die Auszeichnung auf der Jahrestagung der DGP, die vom 25. bis 27. September in Berlin stattfand. Für ihre Dissertation „Composition, distribution and gene expression of storage proteins along with baking quality in winter wheat as affected by late-season nitrogen supply“ erhielt sie bereits zum zweiten Mal einen Preis. In ihrer Arbeit konnte Roßmann aufzeigen, dass die Backqualität von Weizen auch durch eine reduzierte Stickstoff-Düngung erhalten werden kann. Der Preis ist mit 1.000 Euro dotiert.

Professor Dr. PAUL SAFTIG, Medizinische Fakultät, wurde von der Europäischen Kommission mit dem Horizon Impact Award ausgezeichnet. Der Preis zeichnet konkrete Leistungen aus, die nachweislich von gesellschaftlichem und ökonomischem Wert sind, und würdigt die Menschen, die sie ermöglicht haben. Saftig wird für seine EU-geförderte Forschung zur alpha-Mannosidose, einer sehr seltenen Krankheit, geehrt. Die mit 10.000 Euro dotierte Auszeichnung wurde ihm bei einem Festakt während der „European Research and Innovation Days“, die vom 24. bis 26. September in Brüssel stattfand, überreicht.

Dr. phil. VERENA SAUER, Germanistisches Seminar, erhielt für ihre Dissertation „Dialektgrenzen – Grenzdialekte Die Struktur der itzgründischen Dialektlandschaft an der ehemaligen deutsch-deutschen Grenze“ den diesjährigen Peter von Polenz-Preis. Verliehen wurde ihr die mit 1.000 Euro dotierte Auszeichnung im Rahmen der Jahrestagung der Gesellschaft für germanistische Sprachgeschichte, die vom 26. bis 28. September 2019 in Vechta stattfand.

Stabsstelle Presse, Kommunikation und Marketing der Kieler Universität
Sachgebiet Presse, Digitale und Wissenschaftskommunikation