8. Büsumer Fischtag zur ressourcenschonenden Fischproduktion

Regenbogenforelle mit Dottersack.
Foto/Copyright: Stéphanie Céline Michl, GMA Büsum

In den vergangenen Jahren hat die Aquakultur eine rasante Entwicklung durchlaufen. Stagnierende Erträge aus der Fischerei und die hohe Nachfrage einer wachsenden Weltbevölkerung haben zu einer Versorgungslücke geführt, die heute zunehmend aus Aquakulturen gedeckt wird. Immer wichtiger werden damit auch Verfahren, die das ökologische Gleichgewicht in unseren Gewässern nicht belasten. Aktuelle Forschungs- und Entwicklungsprojekte zeigen, dass eine Ausrichtung nach nachhaltigen Aspekten in der Aquakultur möglich ist.

Am World Ocean Day (Donnerstag, 8. Juni) treffen sich mehr als 140 Fachleute aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Verbänden im mariCube an der schleswig-holsteinischen Nordseeküste zum achten Büsumer Fischtag, um über aktuelle Entwicklungen in der Aquakultur zu diskutieren. Die Veranstaltung widmet sich schwerpunktmäßig dem Themenspektrum rund um eine ressourcenschonende Fischproduktion. Referentinnen und Referenten aus Deutschland, Norwegen, Dänemark und der Türkei mit unterschiedlichem Forschungshintergrund liefern dazu ein umfassendes Bild des derzeitigen Forschungsstands und aktueller technologischer Entwicklungen in der Aquakultur.

Sieben Mal hat der Büsumer Fischtag mit zahlreichen internationalen und nationalen Teilnehmerinnen und Teilnehmern zum Thema Aquakultur bereits stattgefunden und sich als Branchentreff für die immer größer werdende Aquakulturgemeinschaft etabliert. Ziel des Büsumer Fischtages ist es, die unterschiedlichen Interessenten aus dem Bereich der Aquakultur zusammenzubringen und sich über neue wissenschaftliche Erkenntnisse auszutauschen sowie die Zusammenarbeit mit Experten aus Wirtschaft und Politik zu vertiefen.

Die Veranstaltungsreihe wird von der Gesellschaft für Marine Aquakultur mbH (GMA) und der Agrar- und Ernährungswissenschaftlichen Fakultät der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) organisiert und vom schleswig-holsteinischen Wirtschaftsministerium unterstützt. Nachhaltige Aquakultur gehört darüber hinaus zu den zentralen Forschungsfragen, die der Forschungsschwerpunkt Kiel Marine Science (KMS) an der Universität Kiel interdisziplinär bearbeitet. KMS koordiniert fach- und fakultätsübergreifend die Auseinandersetzung mit meereswissenschaftlichen Themen und bildet einen der vier Forschungsprofile an der CAU.

Das Wichtigste in Kürze:

8. Büsumer Fischtag

Datum: Donnerstag, 8. Juni 2017, 12 bis 18 Uhr

Ort: mariCube, Hafentörn 3, 25761 Büsum

Links:

www.aquaculture.uni-kiel.de

www.gma-buesum.de

www.knaq-sh.de/ueber-uns.html

www.tierzucht.uni-kiel.de

www.kms.uni-kiel.de

Kontakt:

Stephanie Schütze

Projektkoordination Büsumer Fischtage

Institut für Tierzucht und Tierhaltung, Uni Kiel

Telefon: 0431/880-4408

E-Mail: sschuetze@aquaculture.uni-kiel.de