Absage von der ZVS? Nicht verzagen!

Wer sich bei der Zentralstelle für die Vergabe von Studienplätzen (ZVS) für ein Studium an der Kieler Uni beworben hat, aber abgelehnt wurde, kann trotzdem noch hoffen: Bisher wurden nur 40 Prozent der Plätze aus den zulassungsbeschränkten Fächern vergeben. 60 Prozent verteilt die ZVS noch in den nächsten Wochen im Auftrag der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) und zwar nach dem Abiturnotendurchschnitt. Das bedeutet: Eine Ablehnung ist im ersten Durchgang zwar ergangen, eine Zusage kann aber noch im zweiten Durchgang ab dem 30. September kommen. Bis weit in den Oktober läuft danach das Nachrückverfahren.

Dieses Prozedere ist neu und auch nur auf ein Jahr begrenzt. Erst seit diesem Frühjahr ist festgelegt: Jede Hochschule kann 60 Prozent ihrer Bewerber für die zulassungsbeschränkten Fächer – wie Medizin und Psychologie – nach eigenen Kriterien selbst auswählen. Die Uni Kiel hat sich wie das Gros der norddeutschen Universitäten dazu entschlossen, für die kommenden zwei Semester die ZVS mit dem Auswahlverfahren der Hochschule nach den vorgegebenen Kriterien zu beauftragen, das sich erst an die übliche ZVS-Vergabe anschließt. "Wir nutzen dieses Jahr, um gerechte Kriterien zu erarbeiten, die unabhängig von der Abiturnote oder zusätzlich zur Abiturnote ausschlaggebend sein können", erklärt der Rektor Professor Jörn Eckert.

Fragen zur Studienzulassung beantwortet die Zulassungsstelle der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, 0431/880-3723, Fax: 0431/880-7326, zulstelle@uv.uni-kiel.de.