Recht | Wirtschaft & Soziales

Bedingungsloses Grundeinkommen

Vortrags- und Diskussionsveranstaltung am 26. September. Anmeldung bis 14. September

Unverändert stehen Staat und Verwaltung in der Verantwortung für eine selbstbestimmte Lebensführung des Einzelnen. Der moderne Sozialstaat hat nicht nur sicherzustellen, dass Sach- und Dienstleistungen der Daseinsvorsorge erbracht werden. Er muss seine Bürgerinnen und Bürger zudem wettbewerbsfähig für den Markt der Möglichkeiten machen. Statt zur Versicherungs-, Versorgungs- und Erziehungsanstalt für die Gesellschaft zu werden, hat die staatliche Daseinsfürsorge die persönliche Selbstbestimmung, den individuellen Wettbewerb und das Wagnis des Einzelnen zu ermöglichen.

Doch welches sind die richtigen Instrumente? Der aktuelle Koalitionsvertrag der die schleswig-holsteinische Landesregierung tragenden Parteien will im Rahmen eines „Zukunftslabors“ die Umsetzbarkeit „neuer Absicherungsmodelle, z.B. ein Bürgergeld, ein Grundeinkommen oder die Weiterentwicklung der sozialen Sicherungssysteme“ prüfen und bewerten. Vor diesem Hintergrund laden das Lorenz-von-Stein-Institut (LvS) an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel und die Diakonie Schleswig-Holstein alle Interessierten zu einer Tagung ein. Am Mittwoch, 26. September, wird ein bedingungsloses Grundeinkommen zunächst rechtlich, sozialwissenschaftlich und politisch eingeordnet. Im Anschluss folgt eine Podiumsdiskussion mit Vertreterinnen und Vertretern aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft.

 

Um Anmeldung bis 14. September wird gebeten unter institut@lvstein.uni-kiel.de. Der Tagungsbeitrag ist 35 Euro (Studierende und Referendare erhalten freien Eintritt.)

Das Wichtigste in Kürze:
Datum: 26.9.2018
Zeit: 14:00 bis 18:00 Uhr
Ort: Hermann-Ehlers-Akademie, Villa 78, Niemannsweg 78, 24105 Kiel

Ausführliches Programm PDF)

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Sachgebiet Presse, Digitale und Wissenschaftskommunikation
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