Bundesumweltministerin Hendricks zeichnet Umwelt- und Klimaschutzaktivitäten der Universität Kiel aus

Vertreterinnen und Vertreter der von der Bundesumweltministerin ausgezeichneten Betriebe und Institutionen. In der Mitte: Dr. Barbara Hendricks, links dahinter Dr. Norbert Kopytziok. Foto: Esther Zippel, UGA.

Am Freitag, 5. Dezember, wurde die Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) in Berlin zusammen mit insgesamt 20 weiteren Einrichtungen von Bundesumweltministerin Dr. Barbara Hendricks für ihre besonderen Umweltleistungen ausgezeichnet. Für die CAU nahm Dr. Norbert Kopytziok, Leiter des CAU-Projekts „klik – klima konzept 2030“, die Urkunde entgegen. Kopytziok führte 2010 das Umweltmanagement nach EMAS (Eco Management and Audit Scheme, auch EU-Öko-Audit genannt) an der CAU ein. In dem daraus entstandenen Projekt klik werden alle Umwelt- und Klimaschutzmaßnahmen an der CAU hin zu dem Ziel eines klimaneutralen Universitätsbetriebs bis zum Jahr 2030 koordiniert. Kopytziok und sein dreiköpfiges Team arbeiten dabei an Themen wie Energieeffizienz, Energieeinsparung, Ressourcenschutz, Mobilität und vielem mehr. „Mein Team und ich freuen uns sehr über diese Auszeichnung“, sagte Kopytziok bei der Verleihungszeremonie. „Das verleiht uns natürlich einen ordentlichen Schub für den Weg, den wir eingeschlagen haben.“

Auch Frank Eisoldt, Kanzler und zentraler Umweltmanagementbeauftragter der CAU, freute sich über die Urkunde: „Wir haben uns diesem Thema gestellt, innerhalb kürzester Zeit große Anstrengungen unternommen und werden dies auch weiterhin tun. Mit unseren Konzepten zum Klimaschutz, zur zukünftigen Energieversorgung oder zur betrieblichen Mobilität haben wir Instrumente an der Hand, die es uns erlauben, im Betrieb effektiver mit Ressourcen umzugehen. Dadurch wollen wir nicht nur Kosten reduzieren, sondern auch unserer gesellschaftlichen Verantwortung als Universität nachkommen.“

Größtes Sorgenkind an der CAU ist nach wie vor der Energieverbrauch in Form von Strom und Wärme. „Jedes Jahr müssen wir aus unserem zentralen Haushalt eine halbe Millionen Euro mehr zahlen, weil der Verbrauch gestiegen oder die Energie teurer geworden ist. Diese Entwicklung können wir uns auf Dauer nicht mehr leisten. Wir müssen gegensteuern. Dieses Thema geht uns alle an“, erläutert Eisoldt. Dabei sind es nicht nur die großen Stellschrauben, an denen gedreht werden muss, weiß Kopytziok: „Wir alle können im Alltag sparsamer mit Ressourcen umgehen. Oft sind es die kleinen Dinge im Umgang mit unserer IT oder der Beleuchtung, die in der Gesamtschau die gewünschte Einsparung erbringen können.“

Weitere Informationen:

Beratungsangebote, Informationen zum Klimaschutz- oder Energieversorgungskonzept der CAU sowie Tipps und Tricks zum sparsamen Umgang mit Ressourcen finden sich auf den Internetseiten von klik: www.klik.uni-kiel.de

Kontakt:

Sebastian Starzynski

Umweltmanagement CAU

E-Mail: sstarzynski@uv.uni-kiel.de

Tel.: 0431 / 880 - 4911