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Der Erste Weltkrieg im östlichen Europa

Der Erste Weltkrieg, der die politische Landkarte im östlichen Europa grundlegend veränderte, nahm seinen Anfang mit dem Attentat auf den österreichischen Thronfolger Franz Ferdinand und der daraus resultierenden Julikrise. Wie haben die damaligen Zeitzeuginnen und Zeitzeugen das Kriegsgeschehen wahrgenommen? Welche Staaten zählten zu den Gewinnern, und welche zu den Verlierern der gewaltsamen Eskalation? Diese und andere Fragen werden in der Ringvorlesung „Zusammenbruch und Neuanfang – Der Erste Weltkrieg im östlichen Europa“ des Zentrums für Osteuropa-Studien an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) beantwortet. Zum Auftakt der Vortragsreihe am Donnerstag, 6. November, beleuchtet Danijel Kežic vom Historischen Seminar die Rolle der serbischen Presse nach dem Attentat von Sarajevo.

An den darauffolgenden Donnerstagen geht es unter anderem um „Das Bild des Ersten Weltkrieges in der tschechischen Literatur“ (13. November) und „Nationale Minderheiten im Zarenreich im Vorfeld und während des Ersten Weltkrieges“ (20. November). Weitere Vorträge beschäftigen sich mit der Instrumentalisierung der Kunst, der Rolle der Kirchen und mit beziehungsgeschichtlichen Fragen. Neben Historikerinnen und Historikern werden auch Fachleute der Literaturwissenschaft, Theologie und Kunsthistorie zu Wort kommen.

Ausführliches Programm unter:

www.zos.uni-kiel.de/rv-ws-2014-2015

Kontakt:

Professor Alexander Trunk

Institut für Osteuropäisches Recht

Tel.: 0431 / 880 - 1729

E-Mail: office-eastlaw@law.uni-kiel.de

Web: www.zos.uni-kiel.de

Das Wichtigste in Kürze:

Was: Ringvorlesung zum Ersten Weltkrieg im östlichen Europa

Wann: Ab 6. November, donnerstags um 18:15 Uhr

Wo: Audimax, Christian-Albrechts-Platz 2, Hörsaal D