Geisteswissenschaft

Deutsch-Polnische Erinnerungsorte

Bildunterschrift: Rhein und Weichsel, Goethe und Mickiewicz: Die Lektüre von „Deutsch-Polnische Erinnerungsorte“ eröffnet neue Perspektiven auf den Nachbarn jenseits der Grenze.
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Das Gedächtnis einer Nation ist an eine Vielzahl unterschiedlicher Orte, Personen und Ereignisse gebunden. Gerade die deutsch-polnische Geschichte ist reich an „Erinnerungsorten“ im weiteren Sinne: Rhein und Weichsel, Ostpreußen als verlorene und neue Heimat, legendäre Fußballspiele. Welche Erinnerungsorte gibt es in Polen und Deutschland und wie prägen sie das nachbarschaftliche Miteinander, Gegeneinander und Nebeneinander?

Beantworten soll diese Frage das bisher größte deutsch-polnische geisteswissenschaftliche Forschungsprojekt „Deutsch-Polnische Erinnerungsorte“ des Zentrums für Historische Forschung der Polnischen Akademie der Wissenschaften in Berlin. 130 Autoren untersuchen in acht Bänden und zwei Sprachen historische Personen, Ereignisse und Phänomene. Den gerade erschienenen dritten Band, der parallelen Erinnerungsorten gewidmet ist, präsentieren Professor Robert Traba und Anna Labentz (Zentrum für Historische Forschung Berlin) sowie Professor Jerzy Kalazny (Universität Posen) und Professorin Martina Thomsen (Zentrum für Osteuropa-Studien der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel) am Donnerstag, 25. Oktober, um 20 Uhr im Kieler Literaturhaus. Der Eintritt ist frei.

Das Wichtigste in Kürze:

Datum: 25.10.2012

Zeit: 20:00 Uhr

Ort: Literaturhaus Schleswig-Holstein, Schwanenweg 13, 24105 Kiel