Deutsche EU-Ratspräsidentschaft

Aus Anlass des 50. Jubiläums der Römischen Verträge wird an der Uni Kiel die derzeitige deutsche Ratspräsidentschaft bilanziert. Am 23. Mai stellt eine Podiumsdiskussion im Audimax drei wichtige Themen der deutschen Amtsperiode in den Mittelpunkt: den Verfassungsvertrag, die Sicherheitspolitik und die geografischen Grenzen der EU. Es wird jeweils einen Kurzvortrag mit anschließender Zeit für Diskussion geben.

Vortragende und Diskutanten an diesem Tag sind Professor Ludwig Steindorff aus dem Historischen Seminar, Professor Johannes Varwick vom Institut für Sozialwissenschaften/Politikwissenschaften und Andreas Zimmermann vom Walther-Schücking-Institut für Internationales Recht.

Für das erste Halbjahr 2007 hat die Bundesregierung die Ratspräsidentschaft der EU übernommen. Die Erwartungen der Mitgliedsstaaten an die deutsche Präsidentschaft waren zum Antritt groß. Welche Ziele sind erreicht? Wie sind die Aussichten, den Verfassungsvertrag, wie geplant, bis 2009 zu erarbeiten? Besonders brisant ist die Frage nach neuen Beitrittsländern. Die außenpolitische Handlungsfreiheit sinkt, je mehr Mitglieder die Entscheidungen gemeinsam fällen. Schon jetzt sind 27 Staaten Mitglieder der Europäischen Union, das heißt, es werden über 450 Millionen Einwohner mit 21 Sprachen vertreten. Doch soll deshalb anderen Ländern die Aufnahme verweigert werden?

Einladung: Podiumsdiskussion aus Anlass des 50. Jahrestages der Römischen Verträge
Datum: 23. Mai 2007, 18 Uhr
Ort: Audimax der Uni Kiel, Westring Ecke Olshausenstraße, Hörsaal C