Die Bekämpfung des Terrorismus mit Mitteln des Völker- und Europarechts

Die Skulptur „No-Violence“ von Carl Fredrik Reuterswärd, die auch vor dem Hauptgebäude der Vereinten Nationen in New York steht.
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Das Walther-Schücking-Institut für Internationales Recht an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) veranstaltet auch in diesem Jahr eine Ringvorlesung. Im Wintersemester 2015/2016 und dem darauffolgenden Sommersemester befassen sich namhafte Vortragende deutscher und österreichischer Universitäten mit dem Thema "Die Bekämpfung des Terrorismus mit Mitteln des Völker- und Europarechts". Die Reihe richtet sich nicht nur an Studierende, sondern insbesondere auch an die interessierte Öffentlichkeit.

„Im Fokus der meisten Vortragsreihen und Publikationen zum internationalen Terrorismus stehen menschenrechtliche Aspekte, also etwa gezielte Tötungen, das Guantánamo-Gefangenenlager, Terrorlisten, Folter oder der Umgang mit persönlichen Daten“, sagt Völkerrechts-Professorin Kerstin Odendahl. Und: „Die Ringvorlesung 2015/2016 des Walther-Schücking-Instituts ergänzt diese wichtige Debatte und analysiert den Schritt davor.“ Es gehe dabei dann besonders um die Frage, welche Instrumente das Völker- und das Europarecht für die Terrorismusbekämpfung überhaupt zur Verfügung stellen. Das Ziel der Reihe ist eine Bestandsaufnahme der vorhandenen rechtlichen Mechanismen und eine Bewertung ihrer Leistungsfähigkeit. Odendahl: „Wir fragen uns, ob die bestehenden völker- und europarechtlichen Instrumente überhaupt ausreichen, oder ob sie weiterentwickelt werden müssen, um das Phänomen des Terrorismus im 21. Jahrhundert zu bekämpfen.“

Das vollständige Programm als PDF:

www.wsi.uni-kiel.de/de/lehre/ringvorlesung/archiv/plakat_2015-16

Kontakt:

Professorin Kerstin Odendahl

Tel.: 0431 / 880 - 2149

E-Mail: odendahl@wsi.uni-kiel.de