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Die Zukunft der Zusammenarbeit zwischen der EU und der Ukraine

Flaggen von EU-Mitgliedsstaaten. Foto/Copyright: Jürgen Haacks, CAU

Nur gut 1.200 Kilometer Luftlinie trennen Berlin und Kiew – so viel wie die Distanz von Berlin nach Rom. Die Entwicklungen in der Ukraine haben unmittelbare Auswirkungen auf die Stabilität in Gesamteuropa. Trotzdem besteht in Deutschland Ratlosigkeit über das weitere Vorgehen. Das Institut für Osteuropäisches Recht der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) veranstaltet am Freitag, 4. Juli, im Schleswig-Holstein-Saal des Landeshauses eine interdisziplinäre Tagung über die Zukunft der Beziehungen zwischen der Europäischen Union und der Ukraine. Ziel der Tagung sind ein Informationsaustausch und Diskussionen über konkrete Handlungsoptionen, wenn die aktuelle Krise überwunden ist. Die internationalen Referentinnen und Referenten sind Persönlichkeiten aus der Diplomatie, Wissenschaft und Wirtschaft.

„Die Tagung soll einen wichtigen Beitrag zur Versachlichung der Diskussion und damit auch zur Lösung dieser Krise leisten“, wie Professor Alexander Trunk, Direktor des Instituts für Osteuropäisches Recht, erklärt. Trunk: „Die öffentliche Diskussion um die Entwicklungen in der Ukraine ist äußerst aufgeheizt und wird meist in Schwarz-Weiß-Tönen geführt.“ Dementgegen werde auf der Fachtagung wissenschaftlich fundiert über die Beziehungen zwischen der EU und der Ukraine diskutiert. Außerdem würden juristische Wege zur Entwicklung der politischen und wirtschaftlichen Beziehungen in der Zukunft aufgezeigt. Trunk ergänzt: „Der Akzent liegt zwar auf den Beziehungen EU-Ukraine, aber die Beziehungen zu Russland können dabei nicht ausgeblendet werden.“

Die Konferenzsprache ist Englisch, ein Begleitband zur Konferenz wird ebenfalls in Englisch erscheinen.

Alle Interessierten sind herzlich auf der Tagung willkommen, eine vorherige Anmeldung wird vorausgesetzt.

Alle Informationen und die Anmeldung zu der Tagung auf:

www.eastlaw.uni-kiel.de/de/events/international-conference-in-kiel

Jetzt Fördern:

Zur finanziellen Unterstützung dieser Tagung hat das Institut erstmals eine Crowdfunding-Kampagne gestartet: Mit Hilfe der Wirtschaft und privater Förderinnen und Förderer wird eine Fördersumme von 5.000 Euro angestrebt. „Diese Art der Finanzierung bietet große Chancen für die Wissenschaft“, sagt Veranstalter Trunk. Er sehe im Crowdfunding eine Möglichkeit, „zurückgehende Mittel projektbezogen zu ersetzen und eine höhere Einbindung der allgemeinen Öffentlichkeit in den wissenschaftlichen Alltag zu ermöglichen.“

An der Finanzierung kann sich auf www.sciencestarter.de/zukunft-der-zusammenarbeit jeder beteiligen. Finanzielle Unterstützung soll dabei nicht unbelohnt bleiben: Alle Unterstützerinnen und Unterstützer werden, gestaffelt nach der Summe, mit Prämien belohnt, beispielsweise mit der Entbindung von der Teilnahmegebühr, einem Abendessen mit den Referentinnen und Referenten oder einer Einbeziehung in das Tagungsprogramm. Bisher sind schon über 50 Fans geworben worden. Die Gesamtsumme von 5.000 Euro muss bis Montag, 30. Juni, um 23:59 Uhr eingeworben sein, damit die Kampagne Erfolg hat.

Das Wichtigste in Kürze:

Was: Internationale Konferenz „Die Zukunft der Zusammenarbeit zwischen EU und Europa“

Wann: Freitag, 4. Juli 2014

Wo: Schleswig-Holstein-Saal, Landeshaus, Düsternbrooker Weg 70, 24171 Kiel

Kontakt:

Dr. Nazar Panych

Institut für Bürgerliches Recht und Osteuropäisches Recht

Tel: 0431-880-2995

E-Mail: office-eastlaw@law.uni-kiel.de