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Endspurt bei Ausstellung „Abdruck und Abbild“

Bildunterschrift: Diplomystus dentatus, Eozän, ca. 48 Mio. Jahre vor heute.

Seit Februar dieses Jahres zeigt das Geologische und Mineralogische Museum der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) die Ausstellung „Abdruck und Abbild“. Wegen der großen Nachfrage wurde die Ausstellung, die Kunst und Wissenschaft verbindet, bis einschließlich Sonntag, 31. August, verlängert. Gezeigt werden versteinerte Fische aller Erdzeitalter und von ausgewählten Fossilfundstellen sowie Kunstwerke des Kronshagener Künstlers Holger Maas.

Die Stücke aus der museumseigenen Sammlung werden durch bedeutende Leihgaben von Sammlerinnen und Sammlern der Geologischen und Paläontologischen Arbeitsgemeinschaft Kiel sowie des Naturkundemuseums Senckenberg in Frankfurt ergänzt. Zusammen geben sie Auskunft über die Entwicklung der Fische und ihre Bedeutung in der Evolution: Manche Fischgruppen starben schon kurz nach der Blüte ihrer Entwicklung wieder aus. Andere – wie der berühmte Quastenflosser Latimeria – überlebten bis heute.

Das Zusammentreffen von Fossilien und Kunstwerken der Künstlerinnen und Künstler Holger Maas, Johanna Broecker und Hermann Schäfer macht den besonderen Reiz der Ausstellung aus. Holger Maas gestaltet kunstvolle Fischskulpturen aus hölzernen Fundstücken vom Ostseestrand, die er mit Metall ergänzt. Johanna Broecker hat in einer ausdrucksstarken Darstellung den Quastenflosser Latimeria in Szene gesetzt. Die Skulptur eines Ichthyostega von Hermann Schäfer zeigt eines der ersten Wirbeltiere, die das Land eroberten.

Am Sonntag, 24. August, um 11 Uhr, werden Professorin Priska Schäfer von der Arbeitsgruppe für Paläontologie und Historische Geologie und der Künstler Holger Maas gemeinsam durch die Ausstellung führen. Der Eintritt ist frei.

Das Wichtigste in Kürze:

Was: Letzte Führung durch die Ausstellung „Abdruck und Abbild“

Wann: Sonntag, 24. August, 11 Uhr

Wo: Geologisches und Mineralogisches Museum, Ludewig-Meyn-Straße 12

Kontakt:

Dr. Eckard Bedbur

Telefon: 0431/880-2693

E-Mail: eb@gpi.uni-kiel.de