Finale – oho, Finale - ohohoho!

Wer den kollektiven Kick sucht, und schon jetzt vor einer Großbildleinwand zwar noch keine Fußballer, dafür aber Raupen im Wettkampf anfeuern möchte, der sollte am Mittwoch, 31. Mai, zwischen 14 und 16 Uhr im Citti-Park in Kiel-Hassee vorbeischauen: Dort treten Informatikkurse aus vier Schulen im Finale des Programmierwettbewerbs b+m Software Challenge 2006 gegeneinander an. Live und in Farbe krabbeln dann die letzten Raupen über die Leinwand, und alle dürfen mitfiebern, welche Schule am Ende die meisten Verwandlungen in Schmetterlinge und damit den Sieg für sich verbucht.

Die b+m Software Challenge wurde vom Institut für Informatik der Christian-Albrechts-Universität (CAU) zu Kiel ins Leben gerufen, um Schülerinnen und Schüler aus Gymnasien und Gesamtschulen der Region Kiel, Eckernförde, Rendsburg, Neumünster (K.E.R.N.) fürs Programmieren zu begeistern. Gemeinsam mit ihren Lehrern und den Hochschulmitarbeitern entwickelten die Jugendlichen im Informatikunterricht eine Spielstrategie für das virtuelle Brettspiel "Papillon". Ziel ist es, am Ende die meisten Schmetterlinge zu besitzen. Jedes Team hat einen Baum und muss versuchen, möglichst vielen Raupen mit wohl platzierten Blättern anzulocken, damit sie sich in die gewinnbringenden Schmetterlinge verwandeln. Seit März werden die Wettkampfrunden im Internet (www.informatik.uni-kiel.de/challenge) ausgetragen. Die besten vier der ursprünglich 16 teilnehmenden Schulen treten live beim Finale in Kiel gegeneinander an.

Oliver Herrmann, der Kanzler der CAU, wird nach dem Countdown am 31. Mai, um 15:15 Uhr öffentlich die Sieger ehren. Er ist begeistert von der Resonanz, die dieses Spiel ausgelöst hat: "Wir wollten zeigen, dass Informatik Spaß macht und haben viel mehr als das erreicht: Dieser Wettstreit ist ein Beweis dafür, dass die Jugend hier in der K.E.R.N.-Region begeisterungsfähig, teamfähig und verdammt clever ist. Das sind potenzielle Studierende, wie wir sie uns wünschen!"

Neben Anerkennung und Ehre winken den "Meistern der quantitativen Metamorphose" Geld- und Sachpreise, sowohl für die siegreichen Schulen als auch für besonders engagierte einzelne Schülerinnen und Schüler. So bekommt die Siegerschule beispielsweise 400 Euro, der zweite Platz ist mit 300, der dritte mit 200 und der vierte Platz mit 100 Euro dotiert. Dies wird möglich durch die Unterstützung der b+m Informatik AG, dem Autohaus Süverkrüp & Ahrendt und dem Citti-Park.

Folgende Schulen tragen derzeit die Vorrunden aus:

aus Kiel: die Käthe-Kollwitz-Schule, die Max-Planck-Schule, die Humboldt-Schule, die Waldorfschule, das Thor-Heyerdahl-Gymnasium, das Gymnasium Elmschenhagen,

aus Neumünster: die Gesamtschule Faldera, die Holstenschule, die Immanuel-Kant-Schule, die Klaus-Groth-Schule, die Walter-Lehmkuhl-Schule,

aus dem Kreis Rendsburg-Eckernförde: das Gymnasium Altenholz, das Gymnasium Kronshagen, das Helene-Lange-Gymnasium Rendsburg, die Herder-Schule in Rendsburg. Die Finalisten – die Final Four, die am 31. Mai gegen einander antreten – werden am 10. Mai im Internet veröffentlicht.

Eine Grafik zum Thema steht zum Download bereit unter:

www.uni-kiel.de/download/pm/2006/2006-033-1.jpg

Bildunterschrift:

Die Spielregeln sind einfach, die Programmierung für die Schüler eine echte Herausforderung: Raupen werden mit Blättern zum Baum des jeweiligen Teams gelockt. Erreicht eine Raupe den Baum, verwandelt sie sich in einen Schmetterling, und der Besitzer erhält einen Punkt.

Copyright: CAU

Kontakt:

Christian-Albrechts-Universität zu Kiel

Institut für Informatik

Professor Manfred Schimmler

Tel: 0431/880-4480, Fax: 0431/880-4612

E-Mail: masch@informatik.uni-kiel.de