Frank Eisoldt wird neuer Kanzler der Uni Kiel

Bildunterschrift: Frank Eisoldt
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Die Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) hat einen neuen Kanzler: Der Senat – das höchste Gremium der Universität – wählte in seiner heutigen Sitzung (17.11.2010) Frank Eisoldt in das Präsidium. Eisoldt wird sein neues Amt voraussichtlich Anfang 2011 antreten. Sein Vorgänger Dr. Oliver Herrmann wechselt nach fünf Jahren in Kiel jetzt in das Präsidentenamt an der Hochschule Ostwestfalen-Lippe.

Frank Eisoldt (45) ist Diplom-Politologe und derzeit noch Geschäftsführender Mitgesellschafter einer Management- und Kommunikationsberatung. In dieser Funktion hat er verschiedene deutsche Hochschulen in den vergangenen Jahren bei Organisationsentwicklungen wie der Umstellung auf Bachelor und Master begleitet. Nach seinem Studienabschluss an der Universität Hamburg 1990 war Eisoldt als Referent an der Sächsischen und der Schleswig-Holsteinischen Landesregierung tätig. 1997 stieg er ins Hochschulmanagement ein: zunächst als Kanzler der Fachhochschule Nordostniedersachsen, von 2001 bis 2004 dann als Kanzler der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg.

Der Präsident der Universität Kiel, Professor Gerhard Fouquet, gratulierte herzlich zu der Wahl: "Ich bin sehr froh, dass die CAU einen so qualifizierten und erfahrenen Kandidaten gewinnen konnte. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit."

Der Kanzler wird für die Dauer von sechs Jahren gewählt. Er leitet die Verwaltung der Hochschule unter der Verantwortung des Präsidenten und ist Beauftragter für den Haushalt. In Kiel komplettiert er das fünfköpfige Präsidium um Professor Gerhard Fouquet (Präsident) und die Vizepräsidenten Thomas Bosch, Frank Kempken und Siegfried Wolffram.

An der CAU erwarten den neuen Kanzler große Aufgaben: Die Landesuniversität in Schleswig-Holstein hat sich in den vergangenen Jahren unter anderem mit ihren Exzellenzprojekten "Ozean der Zukunft", "Entzündung an Grenzflächen" und "Menschliche Entwicklung in Landschaften" einen Namen gemacht. Aktuell bewirbt sie sich mit einem Zukunftskonzept um Fördermittel des Bundes in Millionenhöhe, mit denen sich die CAU zu einer international führenden Forschungsuniversität fortentwickeln kann.