Genetik und Biotechnologie im Raps

© Jürgen Haacks, Universität KielInternationale Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler trafen sich in der Kieler Universität zum »2. Sino-German Workshop zur Genetik und Biotechnologie im Raps«.
Foto/Copyright: Jürgen Haacks / Uni Kiel

An der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) fand der 2. Sino-German Workshop zur Genetik und Biotechnologie im Raps statt. Rund 65 internationale Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler nahmen am zweiten Workshop dieser Art teil. Das Treffen diente dem weiteren Wissensaustausch, um die nächsten Ziele für die internationale wissenschaftliche Zusammenarbeit in beiden Ländern zu erarbeiten sowie bestehende Kooperationen zu intensivieren. Zudem soll die Nachwuchsförderung gestärkt werden. Im Fokus der Veranstaltung stehen 35 Vorträge zum Beispiel über genetische Ressourcen für die Rapszüchtung, Schädlings- und Pathogenresistenzen sowie über Möglichkeiten der Qualitätszüchtung im Raps.

Bereits vor drei Jahren trafen sich die deutschen und chinesischen Forschenden in Hangzhou, China, um sich über verschiedene züchterische Fragen rund um den Ölraps auszutauschen. Erste Ergebnisse dieses Treffens sind bereits jetzt in wissenschaftliche Projekte mit chinesischer und deutscher Beteiligung eingeflossen: Ein Projekt zur Entwicklung von Rapssorten mit einem erhöhten Ölgehalt in den Samen wird gemeinschaftlich an der Zhejiang Universität und der CAU durchgeführt.

Organisiert wird die aktuelle Tagung von Professor Christian Jung, CAU, und von Professor Jiang Lixi, Zhejiang University in Hangzhou. Gefördert wird die Tagung vom Chinesisch-Deutschen Zentrum für Wissenschaftsförderung, einer gemeinsamen Forschungsförderungseinrichtung der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und der National Science Foundation of China (NSFC).

Kontakt:

Dr. Martina Blümel

m.bluemel@plantbreeding.uni-kiel.de