Im Finale für neues Förderprogramm

Im Rennen um die Fördermittel für das bundesweite Gründungsprogramm EXIST III sind die Hochschulen in Schleswig-Holstein eine Runde weiter: Ihr Verbundprojekt "Finden – Fördern – Fordern" gehört zu den 27 von insgesamt 63 eingereichten Antragsskizzen, die jetzt aufgefordert wurden, einen Vollantrag einzureichen. EXIST III ist ein Förderprogramm des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi) für Hochschulen und Forschungseinrichtungen, das die Kultur der unternehmerischen Selbstständigkeit dauerhaft verankern möchte. Die endgültige Entscheidung über die Förderung in Höhe von 1,34 Millionen Euro fällt im Juli.

Für das Verbundprojekt "Finden – Fördern – Fordern" haben sich sieben Universitäten und Fachhochschulen in Schleswig-Holstein zusammengeschlossen, um sich gemeinsam für Ausgründungen aus Hochschulen stark zu machen (die Universitäten und Fachhochschulen Flensburg, Kiel und Lübeck sowie die Musikhochschule Lübeck). Koordiniert wird der Hochschulverbund von der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU), die bereits seit 2002 am EXIST-Förderprogramm teilnimmt. Gewählter Sprecher ist Dr. Heino Steentoft, Referent für Technologietransfer der CAU.

Der neue Antrag verstärkt die Arbeit im Netzwerk und berücksichtigt – mehr als bisher möglich – die Kompetenzbereiche jeder einzelnen Hochschule. Gründer aus einem Fachbereich hätten dann jeweils eine Anlaufstelle: für den Bereich Meer und Klima zum Beispiel die CAU, für den Bereich Gründungssimulationen die Universität Lübeck oder für den Bereich Informationstechniken, Gesundheitswesen die Fachhochschule Flensburg.

Mehr zum Programm EXIST unter: www.exist.de