„ja, ich will ...“

Eine Frau und ein Mann halten jeweils eine Urkunde in der Hand
© Johanning, Uni Kiel„ja, ich will …“: Verlegerin und Stifterin Gabriele Wachholtz und CAU-Präsident Professor Dr. Gerhard Fouquet arbeiten zusammen, um zukünftige Spitzenkräfte für Schleswig-Holstein zu fördern.

Zum Wintersemester 2011/12 vergibt die Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) bis zu 102 Deutschlandstipendien an ihre besten Studierenden. Gemeinsam mit regionalen Wirtschaftsunternehmen und Verbänden startet die CAU morgen (7. Juni) die „ja, ich will“-Kampagne, um weitere private Förderinnen und Förderer zukünftiger Spitzenkräfte für Schleswig-Holstein zu gewinnen.

Beim Deutschlandstipendium können private Förderinnen und Förderer mit einer Spende von 1.800 Euro ein Jahresstipendium über 3.600 Euro für Studierende der CAU stiften. Die andere Hälfte der Summe gibt das Bundesministerium für Bildung und Forschung dazu. Studierende können sich vom 15. Juni bis zum 15. Juli ausschließlich online bewerben. Auch Stipendiengeber finden unter dieser Adresse weitere Informationen.

„Die Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung zur Vergabe von Deutschlandstipendien passt hervorragend zur Christian-Albrechts-Universität zu Kiel“, betont Professor Dr. Gerhard Fouquet, Präsident der CAU. „Denn die gezielte Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses ist elementarer Bestandteil unserer Zukunftsplanung.“

Um neue Stifterinnen und Stifter zu gewinnen, kann die CAU auf die Verbundenheit engagierter Persönlichkeiten und verlässlicher Partner zählen. Namhafte Unternehmen wie die Vater Holding GmbH oder die CITTI Handelsgesellschaft unterstützen das Fördermodell des Bundes bereits und stifteten Stipendien. „Die Wettbewerbsfähigkeit der norddeutschen Hochschulen erfordert Kooperation und Unterstützung. Durch unseren Beitrag möchten wir unserer Verantwortung für die Ausbildung begabter Studierender gerecht werden“, so die Verlegerin Gabriele Wacholtz, die bereits beim Stipendienprogramm mitmacht. Für die Vergabe der Stipendien im Oktober hoffe sie auf weitere Mitstreiterinnen und Mitstreiter, die Stipendiaten den Rücken frei halten wollen, damit sie ihre Studienziele erreichen. Spenderinnen und Spender lernen ihre Stipendiatinnen und Stipendiaten kennen und werden in die Online-Spendengalerie der CAU aufgenommen.

Bei „ja, ich will …“ gehen Universität und Wirtschaft Hand in Hand: Unterstützt wird die Kampagne der CAU von der Wirtschaftsförderung und Technologietransfer Schleswig-Holstein GmbH (WTSH), der Kieler Wirtschaftsförderungs- und Strukturentwicklungs GmbH (KiWi), der Haus und Grund Eigentümerschutz-Gemeinschaft und den Kieler Nachrichten. Dr. Bernd Bösche, Geschäftsführer der WTSH, sieht viele Vorteile in der Kooperation: „Das Deutschlandstipendium bietet gerade der mittelständisch geprägten Wirtschaft Schleswig-Holsteins eine große Chance, dem Fachkräftemangel gezielt entgegen zu wirken und schon frühzeitig Spitzenkräfte direkt aus dem Hörsaal zu rekrutieren.“ Diesen Aspekt hebt auch Peter Beckmann, Geschäftsführer der KiWi, hervor: „Akademische Nachwuchskräfte und der Transfer der Forschungsleistungen in wirtschaftliches Know-how sind tragende Elemente bei der Entwicklung des Wirtschaftsstandorts. Das Deutschlandstipendium hilft den Unternehmen in der Region, zukünftige Fachkräfte schon früh an sich zu binden. Als KiWi unterstützen wir diese Entwicklung.“ CAU-Präsident Fouquet: „Die beteiligten Kooperationspartner erweisen sich erneut als Teil eines verlässlichen Netzwerks für die Landesuniversität“.

Informationen unter:

www.deutschlandstipendium.uni-kiel.de/de