Kieler Geologe ausgezeichnet

Der Preisträger des Heitfeld-Preises 2013 Andreas Dahmke (links) mit dem Kuratoriumsvorsitzenden Hans-Joachim Kümpel bei der Überreichung von Medaille und Urkunde am 22. November in Berlin. Foto/Copyright: GeoUnion Alfred-Wegener-Stiftung.

Der Heitfeld-Preis für Angewandte Geowissenschaften der GeoUnion Alfred-Wegener-Stiftung geht im Jahr 2013 an den Kieler Geologen Andreas Dahmke. Der an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) tätige Professor erhält den Preis für seine wegweisenden Arbeiten im Bereich der Entwicklung und Bewertung von Technologien zur Grundwassersanierung, zur Entwicklung von Erkundungs- und Monitoringkonzepten für Grundwasserschadensfälle und für die tiefe CO2-Speicherung sowie bei der Entwicklung von Erkundungskonzepten für die Energiespeicherung in flachen Grundwasserleitern.

Der Karl-Heinrich-Heitfeld-Preis wird seit 1995 von der GeoUnion Alfred-Wegener-Stiftung in zwei- bzw. dreijährigem Turnus an Wissenschaftler/-innen verliehen, die sich in besonderem Maße um Fortschritte in den Angewandten Geowissenschaften verdient gemacht haben. Der Preis ist mit 10.000 Euro dotiert und wird aus den Erträgen einer großzügigen Stiftung des Namensgebers an die GeoUnion Alfred-Wegener-Stiftung finanziert.

Andreas Dahmke (Jahrgang 1959) studierte Geologie und Paläontologie an der Christian-Albrechts-Universität in Kiel. Seine Dissertation zur Verwitterung von feldspatreichen glazialen Sedimenten entstand 1984-87 in Zusammenarbeit mit der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe, Hannover. Auf die Promotion im Jahr 1987 folgte 1994 die Habilitation an der Universität Bremen, im Bereich Aquatische Geochemie. Von 1994 bis 1998 hatte Andreas Dahmke eine Professur für Geohydrologie an der Universität Stuttgart inne. Nachdem er verschiedene Angebote anderer Universitäten abgelehnt hatte, wirkt er seit 1998 wieder an der CAU, als Professor für Angewandte Geowissenschaften.

Der Preis wurde am 22. November 2013 auf der Tagung „Vom Weltraum zum Erdinneren“, veranstaltet von GeoUnion und dem Programm GEOTECHNOLOGIEN, in der Berliner Staatsbibliothek durch den Präsidenten der GeoUnion, Prof. Manfred Strecker PhD, und den Vorsitzenden des Heitfeld-Preis-Kuratoriums, Prof. Dr. Hans-Joachim Kümpel, überreicht.

Weitere Informationen:

Die GeoUnion Alfred-Wegener-Stiftung ist der Dachverband der Vereinigungen und Forschungseinrichtungen auf dem Gebiet der Geowissenschaften in Deutschland. Ihr gehören die Fachverbände der geowissenschaftlichen Disziplinen im weiteren Sinne (Geologie, Mineralogie, Geophysik, Paläontologie, Meteorologie, Bodenkunde, Hydrologie, Geographie) an, die großen geowissenschaftlich orientierten Forschungseinrichtungen (GeoForschungsZentrum Potsdam, IFM-GEOMAR, Alfred-Wegener-Institut, Forschungsinstitut Senckenberg), wichtige Naturkundemuseen in Deutschland sowie die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe. Derzeit umfasst die GeoUnion 36 Trägereinrichtungen, die zusammen rund 50 000 Mitglieder repräsentieren. Ein besonderer Schwerpunkt der Arbeit der GeoUnion liegt in der Vermittlung geowissenschaftlichen Wissens in Wirtschaft, Politik, Verwaltung und die allgemeine Öffentlichkeit. Zu diesem Zweck veranstaltet die GeoUnion öffentliche Fachtagungen und gibt Publikationen heraus. Darüber hinaus betreut sie das Programm „Nationale GeoParks“ in Deutschland.

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Prof. Andreas Dahmke

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