Konkrete Kunst Kristall Klar

Ausschnitt der Skulptur „Aganippe“.
Foto: Jerzy Zawalinski

Das Geologische und Mineralogische Museum der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) ist im Sommer Gastgeber der Ausstellung „4 x K – Konkrete Kunst Kristall Klar“. Der in Polen geborene Künstler Jerzy Zawalinski zeigt darin Skulpturen aus Glas und Plexiglas sowie Holz und Metall, die durch geometrische Formen an die Strukturen von Kristallen erinnern. Die Ausstellung wird am Sonntag, 10. Mai, um 11:30 Uhr im Beisein des Künstlers eröffnet. Die Einführung übernimmt die Kunsthistorikerin Dr. Sabine Behrens, Leiterin des Künstlermuseums Heikendorf.

„Nach Art der Entstehung meiner Objekte, die sehr geometrisch wirken, habe ich die Ausstellung gezielt und bewusst ‚Konkrete Kunst Kristall Klar‘ genannt“, erklärt Zawalinski den Namen der Ausstellung. Denn: „Der niederländische Kunsttheoretiker Theo van Doesburg hat bereits 1924 den Begriff Konkrete Kunst geprägt – für eine Richtung, die auf mathematisch-geometrischen Grundlagen beruht.“ Um diese Formen zu erreichen, die eine gewisse Ordnung, Harmonie und Ästhetik ausstrahlen und vermitteln, sei jedoch nicht nur Ahnung von Mathematik, Geometrie und Technik erforderlich, sondern auch „Sinn für Musik, Rhythmus, Raum, Bewegung, Licht und Proportionen“, sagt Zawalinski, der vor der Bildhauerei auch als Technischer Zeichner und Opernsänger arbeitete.

Das Wichtigste in Kürze:

Was: Ausstellung „4 x K – Konkrete Kunst Kristall Klar“

Wann: 10. Mai bis 15. Oktober, Montag bis Donnerstag, 8:30 bis 16 Uhr, Freitag 8:30 bis 14 Uhr

Wo: Geologisches und Mineralogisches Museum, Ludewig-Meyn-Straße 12

Weitere Informationen:

www.zawalinski.de

Kontakt:

Eckart Bedbur

Tel.: 0431 / 880 - 2693

E-Mail: eb@gpi.uni-kiel.de