Mineralien und Kristalle ausstellen

Gemeinsam mit der staatlichen Universität St. Petersburg veranstaltet die Kieler Uni eine internationale Tagung für die Betreiber mineralogischer Museen. Vom 14. bis 17. Juni wird es in Petersburg um mineralogische Museen und ihre Geschichte, um besondere Museumsaktionen, um wissenschaftliche Forschung in Relation zur Museumsarbeit sowie um die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse aus den Gebieten Gesteinskunde und Kristallografie gehen. Erwartet werden über 700 Teilnehmer aus dreizehn Ländern. Professor Jörn Eckert, Rektor der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, eröffnet die Tagung in St. Petersburg persönlich.

Professor Wulf Depmeier, Mineraloge und Kristallograf der Uni Kiel sowie Leiter des entsprechenden Universitätsmuseums, und sein russischer Counterpart in Petersburg, Professor Vladimir Krivovichev, zeichnen gemeinsam für das Programm verantwortlich. Zu Krivovichev gibt es in Kiel enge Beziehungen, er war bereits zu mehreren Gastaufenthalten an der Förde. Bei einer dieser Gastprofessuren entstand der Plan, diese Tagung gemeinsam zu veranstalten.

"Mit der Präsenz des Kieler Museums und des Faches Kristallografie/Mineralogie an der Universität St. Petersburg setzen wir ein Zeichen für den Wissenschafts- und Kulturstandort Kiel", so Depmeier. "Das Petersburger Mineralogische Museum hat eine große Tradition und ist eine sehr renommierte Adresse. Wir bringen uns deshalb gerne als Partner ein."

Infos für die Presse:
Christian-Albrechts-Universität zu Kiel
Professor Wulf Depmeier
0431/880-2839
wd@min.uni-kiel.de