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Nanoforschung im Einkaufszentrum

Bildunterschrift: Molekulare Schalter in Aktion können Besucherinnen und Besucher der Nanoausstellung im Sophienhof erleben. Copyright/Foto: CAU/Eulitz

Eine Woche lang können Besucherinnen und Besucher des Kieler Sophienhofs dort nicht nur nach Herzenslust shoppen, sondern auch erleben, wie aktuelle Forschung in den Nanowissenschaften aussieht. Ab Dienstag, vom 3. bis zum 7. Juni, zeigt die Ausstellung „Nanoforschung in Kiel“ auf knapp 30 Quadratmetern zwischen Modeläden, Optiker- und anderen Geschäften alles von den Grundlagen bis zu den Anwendungen von Nanotechnologie. Dabei dürfen Interessierte auch einmal selbst experimentieren oder Nachwuchsforscherinnen und -forschern über die Schulter schauen.

Konzipiert und aufgebaut wurde die Schau vom Sonderforschungsbereich (SFB) 677 „Funktion durch Schalten“ der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) und dem Leibniz-Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik (IPN). „Wir halten einmalige Einblicke in unsere Arbeit an molekularen Maschinen für Groß und Klein bereit“, erklärt Professor Rainer Herges, Sprecher des SFB 677. „Dazu gibt es echte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ‚zum Anfassen‘, mit denen nicht nur aktuelle Forschungsfragen, sondern auch die Chancen und Risiken von Nanotechnologie diskutiert werden können.“ Geöffnet hat die Kombination aus Film, Bild, Text, verschiedenen Exponaten und kleinen Live-Experimenten täglich von 10 bis 20 Uhr im Erdgeschoss, Richtung Herzog-Friedrich-Straße, zwischen Schuh Heinrich und Peek&Cloppenburg.

Weitere Informationen zum Sonderforschungsbereich 677:

www.sfb677.uni-kiel.de