arts & humanities

„Natur ist Bestandteil des guten Lebens“

Die Natur als Rückzugsort und Raum der sinnlichen Erfahrung. Foto/Copyright: C. Eulitz/CAU

Die bisherige Diskussion zur Schutzwürdigkeit der Natur konzentriert sich vor allem auf zwei Aspekte: Den instrumentellen Nutzen, beispielsweise die Lieferung von sauberem Wasser, sauberer Luft und gesunden Nahrungsmitteln. Zum anderen wird argumentiert, die Natur sei schützenswert um ihrer selbst willen. Der Natur wird ein moralischer Eigenwert zugesprochen, der als Schutzbegründung genügt. Die Professorin Angelika Krebs wird dieser kontrovers geführten Diskussion am Dienstag, 14. Januar, eine bisher vernachlässigte Komponente beifügen: Natur ist Bestandteil des guten Lebens. Zum Abschluss der Veranstaltungsreihe „Aktuelle Fragen der Umweltethik “ des Lehrstuhls für Philosophie und Ethik in der Umwelt der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) wird sie erklären, warum sich der Mensch erst durch die ästhetische Erfahrung schöner Landschaften in der Welt geborgen fühlen kann und dass darin der unersetzliche Wert der Natur für die Menschheit liegt.

Angelika Krebs ist Professorin für angewandte Philosophie an der Universität in Basel. Sie studierte und forschte unter anderem in Oxford und Princeton. Ihre im Auftrag der Vereinten Nationen verfasste Doktorarbeit "Ethics of Nature" wurde mit dem Wolfgang-Stegmüller-Preis der Gesellschaft für analytische Philosophie ausgezeichnet.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, die kostenlose Veranstaltung zu besuchen und gemeinsam mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern zu diskutieren. Der Besuch vorhergehender Veranstaltungen wird nicht vorausgesetzt.

Weitere Informationen:

Auf Anfrage versendet das Team des Lehrstuhls für Philosophie und Ethik der Umwelt einen bisher nicht veröffentlichten Aufsatz von Professorin Krebs zur Vorbereitung auf das Thema zu. Anfragen an:

hendlin@philsem.uni-kiel.de

Das Wichtigste in Kürze

Was: Abschlussveranstaltung der Workshopreihe „Aktuelle Fragen der Umweltethik“

Wann: 14. Januar, 18:30 - 20:00 Uhr

Wo: Leibnizstraße 1, Raum 106a, Kiel

Kontakt:

Yogi Hale Hendlin

Philosophie und Ethik der Umwelt

Tel. 0431 / 880-2824

hendlin@philsem.uni-kiel.de

Die Workshopreihe wird organisiert vom Lehrstuhl für Philosophie und Ethik der Umwelt, Prof. Dr. Konrad Ott, in Kooperation mit dem Gustav-Radbruch-Netzwerk. Ermöglicht wird die Reihe durch finanzielle Unterstützung des Dekanats des Philosophischen Seminars, des Graduiertenzentrums sowie des Präsidiums der CAU zu Kiel.