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Ohne Fleiß kein Preis

Besonders die lebhaften und kommunikativen Workshops wie der von Wibke Matthes (Mitte) sorgten für eine tolle Stimmung bei der Langen Nacht der aufgeschobenen Hausarbeiten.
Foto/Copyright: Raissa Nickel, Uni Kiel

Aller Anfang ist schwer und das trifft auch bei Hausarbeiten zu. Wie finde ich ein Thema? Welche Techniken für mehr Kreativität gibt es und wie komme ich ins Schreiben? Viele Studierende der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) bekamen bei der gestrigen ersten Langen Nacht der aufgeschobenen Hausarbeiten in der Universitätsbibliothek (UB) durch zahlreiche Workshops und Kurzvorträge Antworten auf diese und andere Fragen und wussten am Ende vor allem eins: Ohne Fleiß kein Preis!

Die Veranstaltung, die durch die UB sowie das Projekt erfolgreiches Lehren und Lernen (PerLe) und das Zentrum für Schlüsselqualifikationen (ZfS) ermöglicht wurde, war gleich bei ihrer Kieler Premiere ein voller Erfolg. „Wir sind begeistert, wie gut die Lange Nacht der aufgeschobenen Hausarbeiten angenommen wurde. Mit den Vorträgen und dem Input haben wir offensichtlich die Bedürfnisse der Studierenden getroffen. Die Veranstaltung wird im nächsten Jahr auf jeden Fall wieder stattfinden“, freut sich Organisatorin und UB-Mitarbeiterin Frauke Michels-Grohmann mit ihren beiden Kolleginnen Carla Bürgers und Marion Koch. Da die Kurse überaus beliebt waren, ist für 2015 geplant, manche Workshops noch häufiger anzubieten.

Wibke Matthes vom ZfS leitete den Workshop „Raus aus der Denkblockade“, in dem den Teilnehmerinnen und Teilnehmern drei Kreativitätstechniken vorgestellt wurden, von denen sie eine auswählen und anwenden konnten. „Uns war von Beginn an wichtig, dass man nicht nur über etwas redet, sondern selbst aktiv wird. Ich finde es gut, dass über solche Veranstaltungen ein Herausheben aus dem stillen Kämmerlein stattfindet. Hier kann man in lockerer Atmosphäre darüber sprechen und sich austauschen“, erklärt Matthes. Lehramtsstudentin Antonia weiß, wie wichtig strukturiertes Arbeiten ist: „Da ich mindestens drei Hausarbeiten pro Semester schreiben muss, kann ich das nicht auf die lange Bank schieben. Wenn man noch in Urlaub fahren möchte oder Freunde treffen will, muss man am besten schon gestern angefangen haben. Die Kreativitätstechniken helfen einem, den Kopf freizukriegen.“ ZfS-Mitarbeiterin Annika Heinemann kennt die Schwierigkeiten der Studierenden bei Hausarbeiten und rät in ihrem Kurs „Schreib ich heut‘ nicht, schreib ich morgen – Strategien gegen Prokrastination“ dazu, Gewohnheiten zu hinterfragen und Ziele mit Freunden und Familie zu besprechen.

Kontakt:

Frauke Michels-Grohmann

Telefon: 0431 880-4790

E-Mail: fuehrungen@ub.uni-kiel.de

Web: www.ub.uni-kiel.de