Personalmeldungen Dezember 2010

1. Gedenken an verstorbene Mitglieder

Wir trauern um …

Professorin Dr. KATESA SCHLOSSER, ehemals am Zoologischen Institut und Leiterin des Museums für Völkerkunde, die am 9. Dezember im Alter von 90 Jahren verstorben ist.

2. Berufungen/Ernennungen nach Kiel

Professor Dr. ANDRE FRANKE, U Kiel, hat einen Ruf auf die W2-Peter Hans Hofschneider-Stiftungsprofessur für Molekulare Medizin an der Medizinischen Fakultät erhalten.

HENRIK HÄRTIG, U Duisburg-Essen, hat einen Ruf auf die Juniorprofessur für Didaktik der Physik an der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät erhalten.

Dr. BENJAMIN NAGENGAST, U Oxford, England, hat einen Ruf auf die Juniorprofessur Pädagogik mit dem Schwerpunkt pädagogische Diagnostik an der Philosophischen Fakultät erhalten.

PD Dr. STEPHAN WEIDINGER, TU München, hat einen Ruf auf die W2-Heisenberg-Stiftungsprofessur für Dermatogenetik mit dem Schwerpunkt altersabhängige Manifestation von Hauterkrankungen an der Medizinischen Fakultät erhalten. Die Professur ist auf fünf Jahre befristet.

Professor Dr. OLIVER ZIELINSKI, Hochschule Bremerhaven, hat einen Ruf auf die W3-Professur für Küstenforschung und Messtechnik an der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät und dem Helmholtz-Zentrum Geesthacht erhalten.

3. Von externen Einrichtungen vergebene Ehrungen, Auszeichnungen und Preise

BOGUMIL BARTCZAK, Multimediale Informationsverarbeitung, belegte gemeinsam mit ANATOL FRICK und INGO SCHILLER den zweiten Platz des "Ideenwettbewerb Schleswig-Holstein 2010". Das Team arbeitet an einem neuen Aufnahmesystem für dreidimensionale Filmproduktionen. Für die weitere Forschung erhalten sie 3.000 Euro, die von der Mittelständischen Beteiligungsgesellschaft Schleswig-Holstein gestiftet werden.

MARTIN GÖBBELS, Medizinische Fakultät, belegte den dritten Platz des "Ideenwettbewerb Schleswig-Holstein 2010". Als Leiter des Arbeitsbereiches eLearning an der Medizinischen Fakultät der Uni Kiel hat er ein Konzept eingereicht, mit dem Prüfungen digital durchgeführt werden können. Für die Weiterentwicklung dieser Idee erhält er 1.500 Euro, die durch die Nordzentren gestiftet werden.

Professor Dr. ANDREAS OSCHLIES, Leibniz-Institut für Meereswissenschaften an der Kieler Universität (IFM-GEOMAR), Bereich Biogeochemie, ist für seine herausragenden wissenschaftlichen Leistungen mit dem Georg Wüst Preis ausgezeichnet worden. Seine Arbeiten handeln beispielsweise von der Zirkulation des Atlantiks oder biogeochemischen Wechselwirkungen im tropischen Ozean. Der Preis wird alle zwei Jahre von der Deutschen Gesellschaft für Meeresforschung vergeben und ist mit 1.500 Euro dotiert.

Dr. REGINA SCHERLIESS, Habilitandin am Lehrstuhl für Pharmazeutische Technologie und Biopharmazie, ist für ihre herausragende wissenschaftliche Arbeit mit dem "Pat Burnell New Investigator Award" ausgezeichnet worden. Scherließ beschäftigt sich beispielsweise mit der Entwicklung von Medikamenten, die inhaliert werden können. Der Preis wird jährlich von der Konferenz für "Drug delivery to the lungs" (Medikamentenversorgung der Lunge) vergeben und ist mit 500 Britischen Pfund (rund 590 Euro) dotiert.

4. Preisgekrönte Studienleistungen und Promotionen

MEIKE BECKER und CHRISTOPH KLINKOWSKI, beide Otto Diels-Institut, wurden für die besten Diplomarbeiten im Jahr 2010 mit dem Otto-Diels-Preis ausgezeichnet. Die Sektion Chemie vergibt jährlich den Otto-Diels-Diplompreis, der mit insgesamt 400 Euro dotiert ist. Bei der Preisvergabe sind sowohl gute Noten als auch kurze Studiendauer ausschlaggebend.

Dr. VITTORIO SAGGIOMO, Otto Diels-Institut, wurde für die beste Promotionsarbeit im Jahr 2010 mit dem Otto-Diels-Preis ausgezeichnet. Die Sektion Chemie vergibt jährlich den Otto-Diels-Promotionspreis, der mit 750 Euro dotiert ist. Bei der Preisvergabe sind sowohl gute Noten als auch kurze Studiendauer ausschlaggebend.

MARLENE UPHAUS, Absolventin der Agrarwissenschaften, ist für ihre Masterarbeit mit dem Biomasse-Preis der Innovationsstiftung Schleswig-Holstein ausgezeichnet worden. Die Arbeit der zweitplatzierten Uphaus handelt von der Einbeziehung der Landwirtschaft in den europäischen Emissionshandel. Der Preis wird jährlich vergeben und ist mit 500 Euro dotiert.