Physiktag für Frauen am 28. Mai an der Uni Kiel

Studentin an Apparatur
© Uni KielSchülerinnen können am 28. Mai erleben, wie faszinierend Physik ist.

Was haben Schokolade, Milch und Gummibärchen mit Physik zu tun? Die Antwort darauf geben Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen der Christian-Albrechts-Universität am Samstag, 28. Mai, beim Physiktag für Frauen. Schülerinnen der Jahrgangsstufen 9 bis 13 sind hierzu ins Physikzentrum, Leibnizstraße 13, eingeladen. Anmelden können sie sich bis zum 20. Mai.

Ziel der Veranstaltung ist es, Schülerinnen für die Physik zu begeistern und sie für ein naturwissenschaftlich-technisches Studium zu motivieren. Dafür lassen sich die Institute der Theoretischen und Astrophysik sowie der Experimentellen und Angewandten Physik einiges einfallen: Zwischen 10:15 und 17:00 Uhr kann man anfassen und experimentieren, durchs Rastertunnelmikroskop schauen oder sich die Suche nach Leben auf dem Mars erklären lassen. Während der Mittagspause gibt es Zeit für Gespräche mit den Professoren und Studierenden. Für Brötchen und Getränke ist gesorgt. Das detaillierte Programm gibt es im Internet unter www.ieap.uni-kiel.de/surface/ag-berndt/physkoll/ffrauen.html.

Wer am Physiktag teilnehmen möchte, sollte eine Postkarte ausfüllen mit Name und Vorname, Klassenstufe, Name und Anschrift der Schule und ab die Post an: Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, Institut für Theoretische Physik und Astrophysik, Brigitte Kuhr, Olshausenstraße 40, 24098 Kiel oder per E-Mail an: office@astrophysik.uni-kiel.de.

Im "Einstein-Jahr" 2005 sind Frauen in der Physik immer noch unterrepräsentiert: Der Anteil an Physikstudentinnen unter den Studienanfängern beträgt nur zwischen 10 und 20 Prozent. Dr. Sabine Möhler, die den Physiktag organisiert, würde das gern ändern, denn "Physikerinnen bieten sich sehr gute Berufsaussichten, zum Beispiel in Forschungs- und Entwicklungsabteilungen in der freien Wirtschaft oder in Forschungseinrichtungen." Aber auch bei Banken und Versicherungen seien Bewerberinnen aus der Physik gern gesehen, um beispielsweise mathematische Modelle auszuwerten.

Kontakt:

Christian-Albrechts-Universität zu Kiel
Institut für Theoretische Physik und Astrophysik
PD Dr. Sabine Möhler
0431/880-4110
 moehler@astrophysik.uni-kiel.de