Populismus, Globalisierung, Demokratie

Öffentliche Vorlesungsreihe am Institut für Weltwirtschaft (IfW)

Mit dem Aufstieg populistischer Parteien in Europa, dem Brexit-Referendum und der Wahl Donald Trumps zum US-Präsidenten befinden sich die Kritikerinnen und Kritiker von Migration, Globalisierung und regionaler Integration weltweit im Aufwind. Die Vortragsreihe „Globalisierung, regionale Integration und ihre KritikerInnen: Die Mikrofundierung politischen Wettbewerbs im 21. Jahrhundert“ des Instituts für Sozialwissenschaften der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) und des Mercator Dialogue on Asylum and Migration (MEDAM) am Institut für Weltwirtschaft (IfW) beschäftigt sich mit den Manifestierungen, Ursachen und Konsequenzen dieser Entwicklungen. Dabei stellt sich die Frage, in welcher Verbindung diese zu Veränderungen politischer Konflikte in modernen Demokratien stehen.

Fühlen sich Bürgerinnen und Bürger verstärkt neuen gesellschaftlichen Konfliktlinien zugehörig, die quer zum klassischen Rechts-Links-Schema verlaufen? Und welche Rolle spielen soziale Medien beim Austragen politischer Konflikte? Auf diese und viele weitere Fragen versuchen die Vorträge in der Vorlesungsreihe eine Antwort zu geben. Ab Freitag, 5. Oktober, um 14 Uhr berichten neben Institutsangehörigen der Uni Kiel und des IfW auch Gastwissenschaftlerinnen und Gastwissenschaftler über neueste Erkenntnisse der Sozialwissenschaften. Die kostenfreie Vorlesungsreihe ist öffentlich und richtet sich sowohl an Studierende als auch an die Öffentlichkeit, die etwas über aktuelle Themen der Sozialwissenschaften erfahren wollen. Vorträge in der Reihe werden in deutscher oder englischer Sprache gehalten. Die Vorlesungsreihe wird organisiert von Dr. Esther Ademmer aus dem Arbeitsbereich Vergleichende Politikwissenschaft an der CAU und dem MEDAM-Projekt am Institut für Weltwirtschaft.

Programm:
www.medam-migration.eu/events/vorlesungsreihe-immigration-populismus-euroskeptizismus/

 

Das Wichtigste in Kürze:

Was: Vorlesungsreihe „Globalisierung, regionale Integration und ihre KritikerInnen: Die Mikrofundierung politischen Wettbewerbs im 21. Jahrhundert“
Wann: 5.-12. Oktober 2018
Wo: Hörsaal, Institut für Weltwirtschaft, Kiellinie 66, 24105 Kiel

Plakat der Veranstaltungsreihe
© Institut für Sozialwissenschaften

Plakat der Veranstaltungsreihe

Wissenschaftlicher Kontakt:

Dr. Esther Ademmer
Tel.: 0431/880-1586
ademmer@politik.uni-kiel.de

 

 

Medienansprechpartner:

Melanie Radike
Mercator Dialogue on Asylum and Migration (MEDAM)
Tel.: 0431/8814-329
melanie.radike@medam-migration.eu

Termine

Freitag, 5. Oktober 2018

  • 14:00      Restructuring European party competition in times of multiple crises
    Swen Hutter (Europäisches Hochschulinstitut)
  • 16:00      Die Rolle sozialer Medien in der populistischen Kommunikation
    Sebastian Stier (GESIS – Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften)

Montag, 8. Oktober 2018

  • 16:00      Increasing concerns about migration? Attitudes towards immigrants and refugees
    Alexander W. Schmidt-Catran (Goethe-Universität Frankfurt am Main)
  • 18:00      Die Entstehung einer neuen Konfliktlinie? Evidenz aus Debatten in sozialen Netzwerken während der Flüchtlingskrise
    Esther Ademmer & Tobias Stöhr (Christian-Albrechts-Universität zu Kiel & Institut für Weltwirtschaft

Dienstag, 9. Oktober 2018

  • 18:00      Altruismus oder Versicherung? Zu den Grundlagen von Verteilungspräferenzen und ihrer Identifikation
    David Benček & Christian Martin (Institut für Weltwirtschaft & Christian-Albrechts-Universität zu Kiel)

Mittwoch, 10. Oktober 2018

  • 14:00      Populists in Power
    Manuel Funke (Institut für Weltwirtschaft)

Donnerstag, 11. Oktober 2018

  • 14:00      Understanding regional disintegration: Brexit, citizens and social media debates
    Anamaria Dutceac Segesten (Universität Lund)

Freitag, 12. Oktober 2018

  • 14:00      Austerity, Immigration or Globalization: Was Brexit predictable?
    Thiemo Fetzer (Universität Warwick)
  • 16:00      Immigration and welfare state preferences
    Tim Reeskens (Universität Tilburg)