arts & humanities

Russische Satire seit der Perestroika bis in die Gegenwart

Die russischsprachige Satire führt seit ihren Anfängen häufig ein Schattendasein in der Literatur. Kirchliche, zaristische und sowjetische Zensur konnte jedoch nicht verhindern, dass sie zu einem aggressiven Mittel der Kritik gegen gesellschaftliche Missstände wurde. Das Institut für Slavistik der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) veranstaltet in Zusammenarbeit mit der russischen Partneruniversität Irkutsk von Freitag, 26. September, bis Samstag, 27. September, die internationale Konferenz „Russische Satire seit der Perestrojka bis in die unmittelbare Gegenwart: Formen und Themen künstlerischer Auseinandersetzung“. Die polnischen, deutschen, russischen und österreichischen Teilnehmenden wollen herausfinden, welche satirischen Mittel, Themen, Strategien und Opfer es in der zeitgenössischen russischen Satire gibt. Und auch, wie unterschiedlich Satire in den Herkunftsländern der Vortragenden wahrgenommen wird.

Die interessierte Öffentlichkeit ist herzlich zu der Konferenz eingeladen. Veranstaltungsort ist Raum 325 in der Leibnizstraße 10.

Weitere Informationen und das Tagungsprogramm:

www.slavistik.uni-kiel.de/satire-tagungsprogramm