Software-starke Schüler gesucht

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© Uni KielIn Schulen werden auch Programmiersprachen vermittelt. Mit welchem Erfolg, das wird ein Wettbewerb des Informatikinstituts der Kieler Uni zeigen.

Für den Programmierwettbewerb "Software Challenge 2006", der im August beginnt, sucht die Kieler Universität noch computerbegeisterte Oberstufenklassen im Raum Kiel-Eckernförde-Rendsburg-Neumünster (K.E.R.N.). Jugendliche – idealerweise der 13. Klassen – sollen im Informatikkurs an der Schule Strategien für ein Brettspiel entwickeln und diese dann im Internetwettkampf erproben. Den drei Siegerschulen sowie ihren Jung-Programmierern winken Geld- und Sachpreise. Die Anmeldung sollte der zuständige Lehrer bis spätestens 24. Juni per E-Mail an das Institut für Informatik senden: challenge@informatik.uni-kiel.de.

Und so geht es weiter: Hat sich die Schule angemeldet, kommt ein Mitarbeiter des Instituts für Informatik der Christian-Albrechts-Universität direkt an die teilnehmende Schule und erklärt die Aufgabenstellung. Er bleibt auch Ansprechpartner für Schüler und Lehrer während der gesamten Wettbewerbszeit. Nach einer viermonatigen Einarbeitung, in der die Schüler einzeln versuchen, eine Strategie zu erarbeiten und in ein Programm umzusetzen, entwickelt dann der gesamte Kurs als Gruppe ein Strategieprogramm. Wie erfolgreich dieses ist, zeigt sich im nächsten Schritt: Dann tritt die Schule gegen die anderen Teilnehmer in den Wettkampf. An festgelegten Spieltagen wird diese Meisterschaft über das Internet ausgetragen. Der Sieger wird im nächsten Frühjahr feststehen und im Mai geehrt.

Professor Manfred Schimmler vom Institut für Informatik der CAU erklärt den tieferen Sinn des Projektes: "Viele Jugendliche verbringen täglich mehrere Stunden vor dem Computer, nicht nur zum Spielen, sondern auch zum Programmieren. Dieses Talent müssen wir doch sinnvoll einsetzen können!" Wie Recht er damit hat, zeigt das Ergebnis des Pilotprojekts vom vergangenen Schuljahr am Gymnasium in Kiel-Elmschenhagen: Aus einem einzigen Informatikkurs gingen 13 Lösungen ein, die Schüler waren allesamt begeistert.

Das Projekt wird unterstützt vom Softwarehaus b+m Informatik AG und dem Autohaus Süverkrüp+Ahrendt GmbH und Co.

Kontakt:

Christian-Albrechts-Universität zu Kiel
Institut für Informatik
Professor Manfred Schimmler
0431/880-4480
Fax: 0431/880-4612
masch@informatik.uni-kiel.de