Stadt und CAU feierten das 350. Deutschlandstipendium an der Landesuniversität

108 Stipendiatinnen und Stipendiaten freuten sich bei der Vergabefeier über das großzügige Engagement der 44 Geberinnen und Geber.
Foto: Christina Kloodt

Am Mittwoch, 28. Oktober, hat die Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) gemeinsam mit Stifterinnen und Stiftern wieder Deutschlandstipendien vergeben. In diesem Jahr stiften 44 Geberinnen und Geber 107 Deutschland- und 1 Individualstipendium an der Kieler Uni. Damit wurden seit Beginn des Programms im Jahr 2011 insgesamt 428 Deutschlandstipendien für Studierende der CAU mit einer Fördersumme von mehr als 1,5 Millionen Euro gestiftet. Das symbolische 350. Jubiläumsstipendium wurde bei der Feier im Kieler Wissenschaftszentrum unter den diesjährigen Stipendiatinnen und Stipendiaten verlost und an Lisa Müller (Fach Chemie) verliehen.

Die Ausgewählten erhalten ein Jahr lang jeweils 300 Euro pro Monat. Den Betrag teilen sich die Stiftenden und das Bundesministerium für Bildung und Forschung zu gleichen Teilen. Zum 350. Geburtstag machte die Prof. Dr. Werner Petersen-Stiftung der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) ein ganz besonderes Geschenk: Mit 35 Deutschlandstipendien will sie besonders talentierte und engagierte Studierende der Natur- und Ingenieurwissenschaften fördern. „Wir sind seit drei Jahren Stifter in dem Programm und möchten der Universität Kiel in diesem Jahr nicht nur zum stolzen Geburtstag gratulieren, sondern sie auch dabei unterstützen, weiterhin den Forschergeist in jungen Menschen zu stärken und ihnen eine gute Ausbildung zukommen zu lassen“, sagt Stiftungs-Vorsitzender Dr. Klaus Jürgen Wichmann. Wer in die Landeskinder Schleswig-Holsteins investiere, investiere auch in die Zukunft sowie in die technologische und wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit des nördlichsten Bundeslandes. Nicht zuletzt profitiere die Region auch von der stärkeren Kaufkraft der geförderten Studierenden.

„Mein herzlicher Dank geht an die Werner Petersen-Stiftung, die der CAU seit Jahren zur Seite steht und die Stifterkultur an der Universität tatkräftig weiterentwickelt – ebenso wie alle anderen Stifterinnen und Stifter, die Studierende unserer Universität in diesem Programm begleiten“, lobt CAU-Präsident Professor Lutz Kipp. Neben dem finanziellen Vorteil schätzen Stipendiatinnen und Stipendiaten laut Kipp besonders die hohe Anerkennung und die durch die finanzielle Entlastung geschaffenen Freiräume. Und durch Angebote wie Besuche der Geförderten bei den Stipendiengebenden oder einem Stammtisch würde auch ideell gefördert.

Bereits seit dem Jahr 1954 ermöglicht die Landeshauptstadt Kiel im Rahmen eines eigenen Stipendienprogramms Austauschstudierenden aus den Kieler Partnerstädten einen einjährigen Aufenthalt in Kiel. Stadträdtin Renate Treutel überreichte in diesem Jahr die Stipendienurkunden an fünf junge Menschen aus Brest, Tartu und Kaliningrad, die sich auf ihr Studium und eine erlebnisreiche Zeit in Kiel freuen.

Über das Deutschlandstipendium

Mit den Deutschlandstipendien würdigt das Bundesministerium für Bildung und Forschung gemeinsam mit privaten Förderinnen und Förderern Studierende für herausragende Leistungen und besonderes gesellschaftliches Engagement. Die Fördersumme von insgesamt 300 Euro monatlich wird paritätisch von beiden Seiten getragen. An der CAU gibt es, inspiriert durch die Deutschlandstipendien, seit 2011 ein eigenes Stipendienprogramm. Studierende können darin Deutschlandstipendien und auch individuelle Förderungen erhalten, etwa Sachleistungen, Bücherspenden oder andere Zuschüsse.

Über die Stifterinnen und Stifter:

Viele Stifterinnen und Stifter sind von Beginn an dabei. Im Jahr 2015 kamen aber auch viele neu hinzu, etwa die Vossloh Locomotives GmbH, die AbbVie Deutschland GmbH, die Arbeitsgemeinschaft für Heimatkunde Kreis Plön, Frau Nassner, Frau Dr. Hansen, Herr Professor Schindler, Herr Professor Grootes und Frau sowie Herr Professor Kollmann.

Informationen finden sich hier:
www.deutschlandstipendium.uni-kiel.de/de

Kontakt:

Christian-Albrechts-Universität zu Kiel
Tel.: 0431 / 880-1490