Tagung "Museum und Geschichtskultur"

Vom 25. bis 27. November veranstaltet das Historische Seminar der Universität Kiel die Tagung "Museum und Geschichtskultur". Museumspraktiker und -theoretiker sowie alle, die sich für den "Geschichtslernort" Museum interessieren (z.B. Lehrer) sind eingeladen, an der dreitägigen Fachtagung teilzunehmen. Im Mittelpunkt steht die Frage: Welche Bedeutung haben Museen für die Geschichtskultur einer Gesellschaft? Anmeldefrist für die Tagung ist der 31. Oktober 2004, die Teilnahme ist kostenlos. Infos unter www.histosem.uni-kiel.de/lehrstuehle/pohl/tagung.htm.

Die Tagung wird am 25.11.2004, 18 Uhr, im Kieler Stadtmuseum Warleberger Hof (Dänische Straße 19, 24103 Kiel) durch den Kieler Historiker Professor Karl Heinrich Pohl eröffnet. Am 26. und 27. November 2004, jeweils von 9 bis 14 Uhr, referieren Wissenschaftler und Museumspraktiker aus ganz Deutschland im Landesarchiv Schleswig-Holstein (Prinzenpalais, 24837 Schleswig) und stellen unterschiedliche Themen zur Diskussion.

Das Tagungsprogramm unterteilt sich in drei thematische Schwerpunkte: Ästhetik, Politik und Wissenschaft. Dabei geht es um Überlegungen wie: Darf man sich in einer Ausstellung zum Nationalsozialismus wohl fühlen? Wann und warum sind bestimmte Themen "plötzlich" museumswürdig? Und wird der Wahrheitsgehalt einer Präsentation wirklich geschmälert, wenn sie stark ästhetisiert ist?

Kooperationspartner des Historischen Seminars der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel und Historiker in der Praxis (HIP) sind das Kieler Stadtarchiv und die Stadtmuseen, die Gesellschaft für Kieler Stadtgeschichte e.V., das Institut für schleswig-holsteinische Zeit- und Regionalgeschichte (IZRG), die Fritz Thyssen Stiftung sowie das Landesarchiv Schleswig-Holstein.

Kontakt:
Christian-Albrechts-Universität zu Kiel
Historisches Seminar
Olaf Hartun
0431/880-3608
Fax: 0431/880-1524
o.hartung@histosem.uni-kiel.de