Technische Fakultät ehrt Absolventinnen und Absolventen

Insgesamt 42 Studierende beendeten vergangenes Semester erfolgreich ihr Bachelorstudium im Studiengang „Wissenschaftsingenieurwesen ETIT". Drei Absolventen konnten ihre Urkunden entgegennehmen.
Foto/ Copyright: Victor Sebelefsky, CAU

Am vergangenen Freitag, 18.November, verabschiedete die Technische Fakultät der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) ihre Bachelor- und Masterabsolventinnen und -absolventen. Insgesamt 95 Bachelor- und 94 Masterstudierende schlossen im vergangenen Jahr ihr Studium an den Instituten für Elektrotechnik und Informationstechnik sowie Materialwissenschaften ab.

Den ersten Teil der Veranstaltung bildete das alljährliche „Open Lab“, organisiert von Professor Jeffrey McCord vom Institut für Materialwissenschaft und Professorin Martina Gerken, Integrierte Systeme und Photonik. Bei diesem Rundgang über das Fakultätsgelände konnten die Neu-Akademikerinnen und -Akademiker ihren Angehörigen die Labore und Arbeitsbereiche präsentieren, in denen sie zur Studienzeit tätig gewesen waren. Anschließend fand im Beisein der rund 160 Gäste der feierliche Festakt statt. Die Vorsitzenden des Prüfungsausschusses Professor Rainer Adelung, Professor Peter Höher und Professor Ludger Klinkenbusch verliehen den 39 anwesenden Absolventinnen und Absolventen Gästen ihre Abschlussurkunden.

Im Grußwort sprach Professor Lorenz Kienle, Prodekan der Technischen Fakultät, über die Entwicklung der Fakultät und ihrer Studierenden: „Worin liegt unser Erfolg? Wir versuchen die strikte Trennung zwischen Lehre und Forschung aufzulösen und hoffen, es den Absolventen so ermöglicht zu haben, in allen Bereichen zum Fortschritt beizutragen." Im Hinblick auf die Zukunft gab sich Kienle zuversichtlich und wies die Absolventen und Absolventinnen mit einem Augenzwinkern auf neu finanzierte Stipendien im Graduiertenkolleg „Materials for Brain“ hin.

Die Bachelorabsolventen Armin Reimers und Thomas Cimiega sowie der Masterabsolvent Abdullah Zanaty hielten im Namen ihrer Kommilitoninnen und Kommilitonen die Abschlussreden. Auch hier bildete die Frage nach der Zukunft einen wesentlichen Punkt. Cimiega betonte, dass der Abschluss keineswegs das Ende des Lernprozesses darstelle. Anhand von Beispielen, wie der Entwicklung des belächelten „Home-Computers" zum vorherrschenden Medium werde deutlich, dass der technische Fortschritt ein nie endender Prozess sei. Seine Rede schloss er dementsprechend mit einem Zitat von Hans Lohberger ab: „Denken, das heißt eingesehen haben, dass das Wissen zu Ende geht." Für die musikalische Untermalung des Festaktes sorgten Harfenspiele des Musikers Stefan Battige.