Verbundprojekt „Inno-Pig“ gestartet

Zum Projektstart trafen sich die Partner Anfang September in Hannover.
Foto/Copyright: Inno-Pig

Forschende der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) wollen in einem neuen Projekt untersuchen, welche Vor- und Nachteile verschiedene Haltungssysteme für tragende Sauen haben. Gemeinsam mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Georg-August-Universität Göttingen, der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover, den Landwirtschaftskammern Schleswig-Holstein und Niedersachsen und weiteren Partnerinnen und Partnern sollen Impulse für die landwirtschaftliche Praxis erarbeitet werden. Rund zwei Millionen Euro stellen die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung sowie die Landwirtschaftliche Rentenbank dafür zur Verfügung.

Anhand der Kriterien Tiergesundheit und -verhalten, Leistung und Wirtschaftlichkeit wollen die Forschenden die Gruppenhaltung, die Haltung in Bewegungsbuchten und die konventionelle Einzelhaltung im sogenannten Ferkelschutzkorb vergleichen. Auch die Auswirkungen auf die nachfolgende Ferkelaufzucht und Mast sollen analysiert werden. Für die Untersuchungen bauen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler die verschiedenen Haltungssysteme unter vergleichbaren Bedingungen an den Versuchsstandorten im Lehr- und Versuchszentrum Futterkamp in Schleswig-Holstein und im Bildungs- und Beratungszentrum Wehnen in Niedersachsen ein. Neun Doktorandinnen und Doktoranden sollen für das Projekt eingestellt werden. „Der interdisziplinäre Ansatz gewährleistet eine ganzheitliche Bewertung der Abferkel- und Aufzuchtsysteme und liefert wichtige Impulse für deren Umsetzung in die landwirtschaftliche Praxis“, erläutert Projektkoordinator Professor Joachim Krieter vom Institut für Tierzucht und Tierhaltung.

Weitere Partnerinnen und Partner des Projekts:

- Big Dutchman Pig Equipment GmbH

- Alfons Greten Betonwerke GmbH

- ISN-Projekt GmbH

- Agrar- und Ernährungsforum Oldenburger Münsterland e.V.

Koordinator des Projektes Inno-Pig:

Prof. Dr. Joachim Krieter:

Institut für Tierzucht und Tierhaltung der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel

Kontakt: jkrieter@tierzucht.uni-kiel.de; Tel: 0431/880-2585; Fax: 0431/880-2588