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Virtuelles Brettspiel: Welches Computerhirn macht die besten Züge?

Freuen sich auf die Zusammenarbeit: Professor Manfred Schimmler (links) und Arne Fischer, Personalchef der Provinzial
Foto/Copyright: Pat Scheidemann, Provinzial

Am Freitag, 13. Juni, um 14 Uhr ist es soweit: Acht Teams von Schülerinnen und Schülern aus ganz Deutschland treten beim Finale der Software-Challenge Germany im Kieler Citti-Park gegeneinander an. Neben vier Teams aus Schleswig-Holstein hoffen auch Mannschaften aus Dresden, Würzburg und Mülheim an der Ruhr auf den Sieg, der ihnen neben einem Wanderpokal Preisgelder in Höhe von bis zu 1.000 Euro sowie Sachpreise und Stipendien bringen könnte.

Ins Leben gerufen wurde der Programmierwettbewerb, der sich an Schülerinnen und Schüler weiterführender Schulen richtet, vom Institut für Informatik der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU). Die Schirmherrin des Wettbewerbs ist Bildungsministerin Professorin Waltraud ‚Wara‘ Wende. Die Provinzial Nord Brandkasse AG ist als großes regionales Unternehmen in diesem Jahr erstmals mit an Bord und fördert die Software-Challenge mit 10.000 Euro. Zusätzlich haben die Teilnehmenden die Möglichkeit, durch Praktika bei der Provinzial die Abläufe in einem großen Wirtschaftsunternehmen kennenzulernen. „Als öffentlicher Versicherer sehen wir es als wichtige Aufgabe an, Fachkräfte von morgen zu fördern. Die Software-Challenge der Uni Kiel bietet dazu eine hervorragende Möglichkeit“, sagt Personalchef Arne Fischer. „Informatiker spielen auch in unserem Unternehmen eine große Rolle – ohne sie geht es nicht.“

Die Software-Challenge, an der in diesem Jahr über 50 Teams teilgenommen haben, basiert auf einem Brettspiel. „Das Spiel wird jedes Jahr von Mitgliedern unseres Instituts eigens für den Wettbewerb erstellt“, erklärt Professor Manfred Schimmler, Initiator und Organisator der Software-Challenge. Für dieses Brettspiel sollen die Teams, die aus Oberstufenkursen oder Schüler-AGs gebildet werden können, einen virtuellen Spieler programmieren, der mit ausgeklügelten Zügen zum Erfolg kommt. Im Verlauf des Wettbewerbs können die Teams ihre Spielfiguren noch verbessern. Die besten acht treten im Finale in einem K.O.-System gegeneinander an.

Für Professor Schimmler besteht ein wichtiger zusätzlicher Effekt darin, dass der Informatik-Unterricht an den Schulen durch die Vorbereitung auf die Software-Challenge bereichert wird. „Die Schüler erhalten so einen wertvollen Praxisbezug und sind hochmotiviert bei der Sache“, weiß der Hochschullehrer.

Welches Computerhirn die besten Züge macht, können Interessierte beim Finale der Software-Challenge am Freitag, 13. Juni, ab 14 Uhr im CITTI-Park Kiel beobachten. Medienvertreterinnen und -vertreter sind ebenfalls herzlich willkommen.

Weitere Informationen unter:

www.informatik.uni-kiel.de/software-challenge

Kontakt:

Ulrike Pollakowski, Institut für Informatik, Tel. 0431/880-3072

Heiko Wischer, Pressesprecher der Provinzial Tel. 0431/603-2904