Vom frühen Sonnensystem zur radioaktiven Endlagerung

Bildunterschrift: Die 14. Internationale Konferenz der Experimentellen Mineralogie, Petrologie und Geochemie (EMPG) findet derzeit an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel statt.
Copyright: CAU, Foto: Eva Wöhler

Von den Vorgängen im frühen Sonnensystem über magmatische und vulkanische Systeme bis hin zur Erforschung gefährlicher Materialien wie Atommüll – die 14. Internationale Konferenz der Experimentellen Mineralogie, Petrologie und Geochemie (EMPG) an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) bildet ab heute, 5. März, wissenschaftlich und gesellschaftlich hochrelevante Themen ab. Noch bis Mittwoch, 7. März, präsentieren zirka 300 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus 30 verschiedenen Nationen die neuesten Ergebnisse ihrer Forschungsgebiete. Ausgerichtet wird die Konferenz von der Arbeitsgruppe Experimentelle und Theoretische Petrologie am Institut für Geowissenschaften der CAU.

„Das Besondere an der diesjährigen EMPG ist, dass wir eine Schnittstelle geschaffen haben zwischen Forscherinnen und Forschern, die im Labor experimentell arbeiten, und solchen, die verwandte Fragestellungen am Computer simulieren“, sagt Dr. Philip Kegler, Organisator der EMPG. Bisher hätte es eher weniger direkten Austausch zwischen experimentellen und numerisch arbeitenden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern gegeben.

Die Konferenzteilnehmenden können sich während des Treffens an der CAU auch mit Partnern aus der Industrie austauschen. „Wir konnten acht große Industriepartner für die Teilnahme an der Industrieausstellung gewinnen“, erklärt Kegler. Außergewöhnlich sei zum Beispiel die Zusammenarbeit der Firma Lampert, die Schweißgeräte für Goldschmiedewerkstätten herstellt, mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus der Mineralogie und Geochemie.

Weitere Informationen und die Kurzfassungen der Vorträge auf der Tagungshomepage: www.empg2012.uni-kiel.de

Kontakt:

Dr. Philip Kegler

Institut für Geowissenschaften

Telefon: 0431/880-3652

E-Mail: PhK@min.uni-kiel.de