Zoologisches Museum Kiel mit Monatsrekord

Die Schildkröten gehören zu den beliebtesten Exponaten der Ausstellung. Copyright/Foto: CAU/Claudia Eulitz

„Abgetaucht" ist der neue Publikumsmagnet des Zoologischen Museums der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU). Allein im ersten Monat nach der Eröffnung lockte die Ausstellung über die Evolution von Land- zu Wasserlebewesen mehr als 4.500 Gäste in das Museum und sorgte damit für einen neuen Monatsrekord.

„Besonders beliebt sind die beiden Schildkröten“, freut sich Dr. Wolfgang Dreyer, wissenschaftlicher Leiter des Museums. „Die Gegenüberstellung von Landschildkröte und Meeresschildkröte erklärt besonders deutlich die Mechanismen der Evolution: Einige wenige Änderungen im Bauplan ermöglichen ein neues Lebensmodell. Aus dem hebelartigen Landfuß wird ein sehr effizienter Schwimmfuß.“

Häufig bestaunt werde auch das Walross aus dem Hamburger Tierpark Hagenbeck. Dieser Vorgänger des berühmten Norddeutscher-Rundfunk-Maskottchens Antje hieß zu Lebzeiten „Mümmelmann", mehr sei über ihn aber leider nicht bekannt. In der Ausstellung „Abgetaucht“ steht das Skelett des Walrosses exemplarisch für massige Tiere, die sich dank spezieller Beinformen im Wasser bewegen und mit ihren gewaltigen Stoßzähnen auf Eisschollen ziehen. „Eine derartige Zusammenschau von exemplarischen Schwimmtypen im Tierreich gibt es nirgendwo in Europa", wirbt Dreyer.

Informationen zu Öffnungszeiten, Preisen, Führungen und Anfahrt hier:

www.museen-am-meer.de/themen-angebote/anker-auf/abgetaucht/

Kontakt:

Zoologisches Museum

Telefon (0431) 880-5170

E-Mail: zoolmuseum@email.uni-kiel.de

Web: www.zoologisches-museum.uni-kiel.de

museen am meer

Diese Ausstellung ist Teil des gemeinsamen Ausstellungprojektes „Anker auf!“ der Kieler museen am meer. In der Sprache der Seefahrer gibt „Anker auf!“ das Zeichen zum Aufbruch, zum Anker-Lichten und In-See-Stechen. Auch die museen am meer erkunden mit ihren vielfältigen Ausstellungen stets neue kulturelle Welten. Dokumentiert wird dies ab April mit einem sechsmonatigen Ausstellungsprogramm, in dem es in den einzelnen Häusern jeweils um verschiedene Formen des Aufbrechens geht: ob in der Antike, der Erforschung des Meeres oder in historischen und künstlerischen Aufbrüchen.

www.museen-am-meer.de/anker