unizeit Schriftzug

Editorial

Liebe Leserinnen und Leser,

die Ihnen vorliegende unizeit beschäftigt sich nicht mit der aktuellen Corona-Krise, nicht mit SARS-CoV-2 oder mit Covid-19. Zu dem Zeitpunkt, als diese Ausgabe geplant und produziert wurde, hat noch niemand daran gedacht, dass dieser Erreger weltweit ganze Gesellschaften ins Wanken bringen würde. Viele von uns blicken immer noch ungläubig auf die exponentielle Ausbreitungsdynamik des Virus. Schockierende Bilder aus allen Teilen der Welt führen uns vor Augen: Die Pandemie ist für uns alle sehr gefährlich. Trotz allem hat sich die Redaktion dazu entschieden, die vorliegende Ausgabe zu veröffentlichen. Zum einen wollen wir damit zum Ausdruck bringen: Wir arbeiten weiter – so gut es angesichts der schwierigen Umstände geht. Zum anderen gewinnt in der Corona-Pandemie Wissenschaft als gesellschaftlicher Ratgeber an Bedeutung. Kein Tag vergeht, an dem nicht Expertinnen und Experten aus Kliniken, Laboratorien oder Instituten über die Epidemie und ihre Auswirkungen sprechen und so Politikern und Bevölkerung Orientierung geben. Corona zeigt: Die Gesellschaft ist bei der Bewältigung von Krisen und der Gestaltung der Zukunft auf wissenschaftliche Erkenntnisse angewiesen. Für uns ist das Aufgabe und Verpflichtung – nicht nur im Hinblick auf die aktuelle Krisensituation, sondern Themen wie dem Klimawandel oder der Digitalisierung. In diesem Sinne trägt diese Ausgabe hoffentlich dazu bei, das Warten auf bessere Tage zu verkürzen – stay@home und bleiben Sie gesund!

Prof. Dr. Lutz Kipp
Universitätspräsident

Vier Menschen an Computern

Die Athletik des Digitalen

Rennen, Fußballspielen, Turnen: Das und vieles mehr ist Sport. Aber gilt das auch für Computerspiele wie League of Legend oder gar Counter-Strike? Durchaus, meinen die Aktiven der E-Sport-Hochschulgruppe der Uni Kiel, die mittlerweile bundesweit nicht nur präsent, sondern auch erfolgreich ist.
 
Zwei Menschen im Labor

Blutfluss in Gefäßen steuern

Warum jemand ein Aneurysma entwickelt, ist noch weitestgehend unklar. Promovierende aus der Materialwissenschaft und der Medizin arbeiten gemeinsam an neuen Therapien, um Gehirnblutungen zu vermeiden.

 

Service für Hochbegabte

Ist mein Kind hochbegabt? Antworten auf diese Frage liefert die Beratungsstelle für Hochbegabungsdiagnostik MIND der Kieler Universität. Mindestens ebenso wichtig wie die Testung ist die begleitende Beratung. (Auflösung des Rästels: b)

 
Kleiner Bus auf Landstraße

Ohne Mensch geht es nicht

Gänzlich autonom fahrende Fahrzeuge sind nach derzeitiger Gesetzeslage im Straßenverkehr nicht erlaubt. Diese und weitere rechtliche Besonderheiten hat Juraprofessor Michael Stöber unter die Lupe genommen.

 

Fiese Führung – mieses Feeling

Wie fühlen sich eigentlich »fiese« Führungskräfte? Genießen sie das Unbehagen ihrer Untergebenen oder leiden sie insgeheim selbst? Sind andersherum nette Vorgesetzte auch persönlich entspannt oder vielleicht doch gar nicht so zufrieden?

 
Luftbild einer Ausgrabungsfläche

Linksdrall beim Hausbau

Eine kleine Besonderheit in unserer Wahrnehmung liefert eine plausible Erklärung für die Ausrichtung jungsteinzeitlicher Häuser.

 
Labortisch mit Flaschen

Die beste Strategie fürs Unterrichten

Experimente sind das A und O im naturwissenschaftlichen Unterricht. Das hat auch Johanna Krüger in ihrer Doktorarbeit bestätigt. Sie untersuchte verschiedene Lehrmethoden hinsichtlich Motivation und Lerneffekt.

 
Drei Personen vor Pflanzenhintergrund

Beste Basis für Führungsjobs

Seit 20 Jahren bietet die Uni Kiel den Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen an. Die Kombination von technischem und betriebswirtschaftlichem Know-how eröffnet glänzende Berufsaussichten.

 
Jugendliche beim Werkeln

Einstieg ins Programmieren

In der nawi:werft der Kieler Forschungswerkstatt bringen Schülerinnen und Schüler Lampen zum Leuchten oder Roboter zum Fahren. Nebenbei lernen sie, dass Programmieren nicht nur etwas für Nerds ist.

 

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