unizeit Schriftzug

Editorial

Liebe Leserinnen und Leser,

die Pandemie hat uns wieder fest im Griff. Kontaktbeschränkungen und Einschränkungen des öffentlichen Lebens sind nach einem ruhigeren Sommer in unseren Alltag zurückgekehrt. Erst vor Kurzem haben wir unsere neuen Studierenden per Videostream begrüßt – schweren Herzens zum ersten Mal nicht persönlich im Audimax. Mit Umsicht, Verständnis und gegenseitiger Rücksichtnahme können wir die Herausforderungen weiterer Einschränkungen gemeinsam meistern.

Die Corona-Pandemie hat uns auch an den Stellenwert der Wissenschaft erinnert. Selten war das öffentliche Interesse an Forschung so groß wie jetzt. Auch in der »unizeit« geht es darum, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern eine Stimme zu geben und über Universitätsgrenzen hinaus Einblicke in den Forschungsbetrieb zu ermöglichen. Wie facettenreich Wissenschaft ist, zeigt die neue Ausgabe, die heute vor Ihnen liegt. Unter anderem nehmen wir Sie mit in das Center for Ocean and Society, das für einen nachhaltigen Umgang mit unseren Meeren kämpft, an das Institut für Pädagogisch-Psychologische Lehr- und Lernforschung (IPL), wo erforscht wird, wie Menschen ihr eigenes Leistungsvermögen beurteilen, oder in die physische Anthropologie, in der 4.000 Jahre alte Skelette einen Einblick in den Alltag längst vergangener Zeiten geben. Im »Blickpunkt« steht dieses Mal das EXIST-Förderprogramm: Innovative Gründungsideen zeigen, wie der Transfer von der Wissenschaft in die Praxis gelingt.

Viel Vergnügen bei der Lektüre wünscht Ihnen

Prof. Dr. Simone Fulda
Präsidentin

Schüler und Lehrerin im Klassenzimmer

Reden ist Gold

Wie ist schulisch relevantes Wissen repräsentiert und wie lässt es sich gut vermitteln? Diese Frage war Gegenstand einer interdisziplinären Didaktik-Tagung an der Uni Kiel. Die Vorträge und Erkenntnisse daraus sind jetzt in Buchform erschienen.  
 
Pillen in Gläsern

Medikamententests an Wehrlosen

In schleswig-holsteinischen Einrichtungen der Behindertenhilfe und der Psychiatrie waren Medikamentenversuche an den dort untergebrachten Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen bis 1975 gang und gäbe. Die Universität Kiel arbeitet diese Vorgänge rechtlich auf.

 

 
Zwei Männer und eine Frau

Eine Idee besser

Produktinnovationen sind für Unternehmen überlebenswichtig. Doch welche Idee aus dem Berg an Möglichkeiten ist die vielversprechendste? Die Software des Kieler Gründungsvorhabens IdeaChamp hilft bei der Entscheidungsfindung.

 
Frau sitzt auf rotem Würfel

Geburtshilfe für Start-ups

Mit einer guten Idee und der Unterstützung durch das Zentrum für Entrepreneurship (ZfE) der Uni Kiel lässt sich gut gründen. 2020 begleitet das ZfE-Team gleichzeitig vier EXIST-Gründungsprojekte in die Selbstständigkeit.

 
Zwei Männer und eine Frau auf einem Acker

Optimal füttern

Die Optimierung von Silage ist das Ziel von Silolytics, drei jungen Fachleuten aus Agrarwissenschaft und -technik. Das EXIST-Gründerstipendium ebnet ihnen den Weg zum eigenen Unternehmen.

 
Menschliche Knochen auf einem Tisch

Bis auf die Knochen

Nur das Skelett ist übrig geblieben von dem Mann, der vor rund 4.000 Jahren im Kaukasus gelebt hat. Und trotzdem erzählt er uns seine Geschichte.

 

 
Paragraphen-Symbole

Recht für die Einheit

Neue politische Strömungen im Parlament, Diskussionen um militärische Operationen im Ausland, Aufbau Ost mit Solidaritätszuschlag: Die am 3. Oktober 1990 in Kraft getretene Deutsche Einheit hat viele politische und gesellschaftliche Bereiche verändert. Eine zentrale Rolle spielt dabei immer auch das Staatsrecht.

 
Leerer Schreibblock und zerknüllte Papiere

Keine Angst vor dem leeren Blatt

Ob im Studium oder im akademischen Betrieb: Ins Schreiben kommen ist für viele eine Herausforderung. Gegen die Angst vor dem Anfangen helfen eine ehrliche Selbstanalyse und die richtigen Unterstützungsangebote.

 

 

Service

unizeit-Suche:

In den unizeit-Ausgaben 27-96 suchen