Dr. phil. Alexander Lotzow

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Lebenslauf

Alexander Lotzow, geb. Butz, am 5. Februar 1981 in Kiel, studierte Musikwissenschaft an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, Schulmusik an der Musikhochschule Lübeck (künstlerisches Hauptfach klassische Gitarre bei Prof. Albert Aigner) und Germanistik an der Universität Hamburg, 2009 abgeschlossen mit dem Ersten Staatsexamen für das Lehramt an Gymnasien in den Fächern Musik und Deutsch (musikwissenschaftliche Examensarbeit über Hans Werner Henzes Kammermusik 1958 bei Prof. Dr. Volker Scherliess).

Von 2006 bis 2011 war er an der Musik- und Kunstschule Lübeck als Musikschullehrer tätig.

2014 folgte nach Aufbaustudien an der CAU die Promotion im Fach Musikwissenschaft bei Prof. Dr. Siegfried Oechsle mit einer Dissertation zum Sinfonischen Chorstück im 19. Jahrhundert, gefördert durch ein Stipendium des Evangelischen Studienwerks Villigst.

Nach Lehraufträgen für Musikwissenschaft an der Musikhochschule Lübeck (2007–2011) und am Kieler Musikwissenschaftlichen Institut (2009–2012) vertrat er ebenda von Oktober 2012 bis September 2014 die Stelle eines wissenschaftlichen Mitarbeiters.

Seit Oktober 2014 ist er wissenschaftlicher Mitarbeiter am Musikwissenschaftlichen Institut der CAU und bearbeitet ein Habilitationsprojekt zum Verhältnis von „light“ und „learned music“ in England um 1600.

Alexander Lotzow ist verheiratet und hat zwei Töchter.

Forschungsinteressen

Musikgeschichte des 19. und des 20. Jahrhunderts sowie der frühen Neuzeit; Sozial- und Kompositionsgeschichte der Chor-Orchestermusik; Theorie und Praxis musikalischer Gattungsgeschichtsschreibung; Kompositionsgeschichte der Spätrenaissance; Fachgeschichte der Musikwissenschaft; Musik für Gitarre des 19. bis 21. Jahrhunderts


Publikationen und Schriften

Monographien

Julian Bream, für die Reihe „SOLO“, München (edition text + kritik) ca. 2024 [unter Vertrag; in Erarbeitung]

Das Sinfonische Chorstück im 19. Jahrhundert. Studien zu einsätzigen weltlichen Chorwerken mit Orchester von Beethoven bis Brahms (Kieler Schriften zur Musikwissenschaft, 55), Kassel u. a. (Bärenreiter) 2017 (Phil. Diss. Kiel 2014).

Rezensionen:
  • Martin Loeser, in: Die Musikforschung 72 (2019), S. 75–77
  • Peder Kaj Pedersen, in: Danish Yearbook of Musicology 42 (2018), S. 24–26 (http://www.dym.dk/dym_pdf_files/volume_42/dym42_2_03.pdf)
  • Irmgard Knechtges-Obrecht, in: Correspondenz. Mitteilungen der Robert-Schumann-Gesellschaft e. V. Düsseldorf 40 (2018), S. 254–256
  • Patricia Stroh, in: The Beethoven Journal 32 (2017), S. 86f.
  • Thomas Krämer, in: das Orchester, 2017, H. 11, S. 57 (auch online: https://dasorchester.de/artikel/das-sinfonische-chorstueck-im-19-jahrhundert)
  • Hans Gebhard, Website des Verbands Deutscher KonzertChöre, 10. November 2017: http://www.vdkc.de/cms/index.php/service/musikalien-neuerscheinungen/1174-2017-11-10-11-00-58
  • Ulrich Barthel, in: Chorzeit. Das Vokalmagazin 42 (2017), H. 10, S. 51
  • Hans Werner Henze: Kammermusik 1958 – Analytische und ästhetische Untersuchungen, Staatsexamensarbeit Lübeck 2008, online publiziert unter https://macau.uni-kiel.de/receive/macau_mods_00003270.

    Herausgeberschaften

    „Music is different“ – isn’t it? Bedeutungen und Bedingungen musikalischer Autonomie. Festschrift für Siegfried Oechsle zum 65. Geburtstag, hrsg. von Kathrin Kirsch und Alexander Lotzow (Kieler Schriften zur Musikwissenschaft, 57), Kassel u. a. (Bärenreiter) 2021.

    Symposiumsbericht Fachgeschichte in der Lehre, hrsg. von Sebastian Bolz, Alexander Lotzow und Jörg Rothkamm in Verbindung mit Klaus Pietschmann im Beitragsarchiv des Internationalen Kongresses der Gesellschaft für Musikforschung, Mainz 2016 – Wege der Musikwissenschaft, hrsg. von Gabriele Buschmeier und Klaus Pietschmann, Mainz (Schott Campus) 2018 [https://schott-campus.com/gfm-jahrestagung-2016-mainz].

    Aufsätze und andere unselbständige Publikationen

    „The Semantic and Structural Networks of Hans Werner Henze’s Drei Tentos“; englische Fassung des Vortrags auf dem internationalen Symposion Musik, Netzwerke, Selbstzeugnisse: Aktuelle Forschung zu Hans Werner Henze, Hochschule für Musik Detmold, 19. November 2022 [online-Publikation i. Vorb.]

    „Blätter aus dem Album gezupft: Wagner für Gitarre“, in: Richard Wagner, Zwei Albumblätter / Two Album Leaves (WWV 64 und 95), für Gitarre bearbeitet von / arranged for guitar by Alexander Lotzow [Druck i. Vorb.]

    „Anmerkungen zur Ausgabe“, in: Jens Rohwer, „Frankierter Morgenhimmel“. Kleine Suite nach dem gleichnamigen Zyklus von Aldona Gustas für Sopran und Gitarre, hrsg. und mit Fingersätzen versehen von Alexander Lotzow [Druck i. Vorb.]

    „Brahms auf der Gitarre? Gedanken über ein ästhetisches Wagnis“, in: Drei Brahms-Lieder, bearbeitet für Gitarre solo von Alexander Lotzow / Three Brahms Songs, arranged for solo guitar by Alexander Lotzow, Berlin (Edition Margaux) 2022, S. 16–20.

    „‚tied to nothing‘ – but semitones? Zu John Dowlands chromatischer Fantasie Farewell“, in: „Music is different“ – isn’t it? Bedeutungen und Bedingungen musikalischer Autonomie. Festschrift für Siegfried Oechsle zum 65. Geburtstag, hrsg. von Kathrin Kirsch und Alexander Lotzow (Kieler Schriften zur Musikwissenschaft, 57), Kassel u. a. (Bärenreiter) 2021, S. 103–134.

    „‚Music is different‘ – isn’t it? Zur Einleitung“, in: ebd., S. 13–25.

    „Werke für Singstimme und Orchester bzw. Instrumentalensemble“, in: Mendelssohn Handbuch, hrsg. von Christiane Wiesenfeldt, Kassel (Bärenreiter) und Berlin (Metzler) 2020, S. 204–214.

    „Versuch über John Dowland und das Populäre“, in: Musik & Ästhetik 23 (2019), H. 90, S. 5–24 [auch online: https://www.musikundaesthetik.de/article/mu_2019_02_0005-0024_0005_01].

    „Niels Wilhelm Gade’s Frühlings-Botschaft op. 35 and the Art of Musical Idyll“, in: Danish Yearbook of Musicology 42 (2018), 1, S. 3–23 [http://www.dym.dk/dym_pdf_files/volume_42/dym42_1_01.pdf].

    „Die Kieler Musikwissenschaft unter Friedrich Blume: Selbst- und Fremdbilder“ (gemeinsam mit Mitgliedern der Kieler AG Institutsgeschichte), in: Symposiumsbericht Fachgeschichte in der Lehre, hrsg. von Sebastian Bolz, Alexander Lotzow und Jörg Rothkamm in Verbindung mit Klaus Pietschmann im Beitragsarchiv des Internationalen Kongresses der Gesellschaft für Musikforschung, Mainz 2016 – Wege der Musikwissenschaft, hrsg. von Gabriele Buschmeier und Klaus Pietschmann [https://schott-campus.com/gfm-jahrestagung-2016-mainz], Mainz 2018 [Schott Campus, urn:nbn:de:101:1-2018060511112826671874].

    „Die Fachgeschichte der Musikwissenschaft in der akademischen Lehre. Projekte und Praxis in standortübergreifender Perspektive“ (gemeinsam mit Sebastian Bolz und Jörg Rothkamm), in: ebd. [Schott Campus, urn:nbn:de:101:1-2018060511282262425897].

    „Das Finale als Blick von außen. Literarische und musikalische Perspektivwechsel in den Sinfonischen Chorstücken Schicksalslied op. 54 und Gesang der Parzen op. 89 von Johannes Brahms“, in: „Finalproblem“. Große Form zwischen Apotheose und Suspension, hrsg. von Kathrin Kirsch und Siegfried Oechsle (Kieler Schriften zur Musikwissenschaft, 56), Kassel u. a. (Bärenreiter) 2018, S. 103–132.

    Art. „Albert Mayer-Reinach“, im Web-Auftritt zur Geschichte des Musikwissenschaftlichen Instituts der CAU Kiel: http://www.uni-kiel.de/muwi/institut/institutsgeschichte/mayer-reinach.html, 2016.

    Art. „Hermann Oesterley“, ebd.: http://www.uni-kiel.de/muwi/institut/institutsgeschichte/oesterley.html, 2015.

    „Musikfeste und die Entwicklung chorisch-orchestraler Musik im 19. Jahrhundert“, in: Musikfeste im Ostseeraum im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert – Rezeption und Kulturtransfer, Intentionen und Inszenierungsformen, hrsg. von Martin Loeser und Walter Werbeck (Greifswalder Beiträge zur Musikwissenschaft, 19), Berlin (Frank & Timme) 2014, S. 53–69.

    „Wilhelm Bergers Gesang der Geister über den Wassern für Chor und Orchester op. 55“, in: Wilhelm Berger (1861−1911). Komponist − Dirigent − Pianist. Vorträge der Tagung 2011, veranstaltet von der Sammlung Musikgeschichte der Meininger Museen/Max-Reger-Archiv in Kooperation mit dem Musikwissenschaftlichen Seminar Detmold/Paderborn, hrsg. von Irmlind Capelle und Maren Goltz (Beiträge zur Kulturgeschichte der Musik, 6), München (Allitera) 2013, S. 121–148.

    daneben zahlreiche Beiträge in Konzertprogrammheften und CD-Booklets, u.a. für das Collegium Vocale Gent/Orchestre des Champs-Elysées (Philippe Herreweghe), die Bremer Philharmoniker (Markus Poschner), das Festival Mitte Europa und das Brahms-Festival an der Musikhochschule Lübeck.

    Notenausgaben

    Antonio Vivaldi, Concerto RV 93, für zwei Gitarren bearbeitet von Albert Aigner und Dieter Kreidler, redigiert herauszugeben von Dieter Kreidler und Alexander Lotzow [in Erarbeitung]

    Richard Wagner, Zwei Albumblätter / Two Album Leaves (WWV 64 und 95), für Gitarre bearbeitet von / arranged for guitar by Alexander Lotzow [Druck i. Vorb.]

    Jens Rohwer, „Frankierter Morgenhimmel“. Kleine Suite nach dem gleichnamigen Zyklus von Aldona Gustas für Sopran und Gitarre, hrsg. und mit Fingersätzen versehen von Alexander Lotzow [Druck i. Vorb.]

    Drei Brahms-Lieder, bearbeitet für Gitarre solo von Alexander Lotzow / Three Brahms Songs, arranged for solo guitar by Alexander Lotzow, Berlin (Edition Margaux) 2022.

    Übersetzungen

    Alexander Lotzow, „Leaves plucked from the album: Wagner on guitar“, in: Richard Wagner, Zwei Albumblätter / Two Album Leaves (WWV 64 und 95), für Gitarre bearbeitet von / arranged for guitar by Alexander Lotzow [Druck i. Vorb.]

    Alexander Lotzow, „Brahms on Guitar? Thoughts on an aesthetic adventure“, in: Drei Brahms-Lieder, bearbeitet für Gitarre solo von Alexander Lotzow / Three Brahms Songs, arranged for solo guitar by Alexander Lotzow, Berlin (Edition Margaux) 2022, S. 20–24 [englische Fassung des Begleittextes zur Notenausgabe].

    Siegfried Oechsle, „Niels W. Gade: ‚Gegenwartsmusiker‘. On Progressive Epigonality in Nineteenth-Century Music History“, in: Danish Yearbook of Musicology 43 (2019), 1, S. 37–68 [www.dym.dk/dym_pdf_files/volume_43/dym43_1_02.pdf; Übersetzung aus dem Deutschen ins Englische von Alexander Lotzow].

    Ungedruckte Vorträge (Auswahl)

    „Johannes Brahms und Goethe“, Vortrag für die Goethe-Gesellschaft Kiel in der Schleswig-Holsteinischen Landesbibliothek am 19. März 2019.

    „Zum Verhältnis von ‚light‘ und ‚learned music‘ in England um 1600“, im interdisziplinären Postdoc-Kolloquium an der Philosophischen Fakultät der CAU, 22. Juni 2016.

    „Myrthen aber giebt es in Griechenland – Entstehungsgeschichtliche und analytische Bemerkungen zu Hans Werner Henzes Kammermusik 1958“, Forschungskolloquium am Musikwissenschaftlichen Institut der CAU, 8. Dezember 2009.

    „Was sagt uns Musik?“ (gemeinsam mit Malte Markert), im Rahmen des Tags der Lübecker Hochschulen, Musik- und Kongresshalle Lübeck, 19. November 2009.

    Redaktionelle Mitarbeit

    Kunstreligion und Musik 1800 – 1900 – 2000, hrsg. von Siegfried Oechsle und Bernd Sponheuer (Kieler Schriften zur Musikwissenschaft, 53), Kassel u. a. (Bärenreiter) 2015.

    „Stunde Null“ – Zur Musik um 1945. Bericht über das Symposion der Gesellschaft für Musikforschung an der Musikhochschule Lübeck 24.–27. September 2003, im Auftrag der Musikhochschule Lübeck hrsg. von Volker Scherliess, Kassel u. a. (Bärenreiter) 2014.

    Dieterich Buxtehude. Text – Kontext – Rezeption. Bericht über das Symposion an der Musikhochschule Lübeck 10.–12. Mai 2007, hrsg. von Wolfgang Sandberger und Volker Scherliess, Kassel u. a. (Bärenreiter) 2011.

    Brahms Handbuch, hrsg. von Wolfgang Sandberger, Stuttgart, Weimar und Kassel (Metzler und Bärenreiter) 2009.

    Chorsinfonik Werkkunde, hrsg. von Heribert Allen und Hans Gebhardt (Schriftenreihe des Verbandes Deutscher KonzertChöre, 3), Weimar ³2007.

    Mitgliedschaften und Ehrenamt

    Gesellschaft für Musikforschung e. V. (Mitarbeit im Netzwerk „Fachgeschichte der deutschsprachigen Musikwissenschaft“ der GfM in Kooperation mit dem Max-Planck-Institut für empirische Ästhetik, Frankfurt/Main)

    Johannes Brahms Gesamtausgabe e. V.

    Die Tonkunst e. V.

    Gitarre Lübeck e. V. (Gründungsmitglied sowie 2007–2012 zweiter Vorsitzender des gemeinnützigen Vereins)