Geschäftsbereich Personal

Aktuelle Ausschreibungen

Wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in mit Zielrichtung Promotion am Physiologischen Institut, befristet, Vollzeit, Vergütung laut EU-Richtlinien

Stellenausschreibung

Am Physiologischen Institut der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel ist zum 1.10.2019 die Stelle einer*eines

Wissenschaftliche*n Mitarbeiterin* Mitarbeiters

mit Zielrichtung Promotion

 

für die Dauer von zunächst drei Jahren befristet im Rahmen des Marie Skłodowska Curie Innovative Training Network "pH and Ion Transport in Pancreatic Cancer – pHioniC" (CAU) zu besetzen. Die Vergütung erfolgt gemäß EU-Richtlinie. Die Beschäftigung erfolgt Vollzeit (38,7 Std.). Die Stelle gehört zu der Marie Skłodowska Curie Maßnahme, dessen Ziel es ist, junge wissenschaftliche Mitarbeiter zu unterstützen.

 

Die pHioniC Gruppe ist eine europäische Forschergruppe, die im Marie Sklodowska Training Network gegründet wurde. Die Gruppe besteht aus 12 Forschungseinheiten (10 akademische und 2 Partner aus Wirtschaftsunternehmen) mit langjährigen, sich ergänzenden Erfahrungen im Bereich des Physiologischen Transports, der Biophysik, der Pathologie, Zellbiologie, Pharmarzie, Arzneikunde, optische Abbildungen und experimenteller und klinischer Onkologie.

 

Im Projekt pHioniC soll auf umfassende Weise die Hypothese geprüft werden, dass das Fortschreiten des Pankreasgang-Adenocarcinoms (PDAC) kritisch von der Säure-Basen Umgebung im Pankreas und von den Proteinen des Ionentransportes abhängt. Darüber hinaus wird pHioniC eine europäische Ausbildungsplattform im entstehenden Forschungsfeld der Beziehung zwischen Ionentransport und Krebserkrankungen aufbauen.

 

Das Projekt wird von Frau Prof. Dr. rer. nat. Anna Trauzold vom Institut für Experimentelle Krebsforschung der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel betreut. (http://www.iet.uni-kiel.de/de).

 

Gesucht wird ein*eine hoch motivierte*r und talentierte*r Kandidat*Kandidatin mit abgeschlossenem Hochschulstudium in der Medizin oder einer Naturwissenschaft, der*die am Anfang seiner*ihrer Promotion steht. Der Kandidat*die Kandidatin sollte die deutsche und englische Sprache in Wort und Schrift gut beherrschen. Erfahrungen in der Physiologie der pH Regulation, Krebs- sowie Zellbiologie sind vorteilhaft. Der ausgewählte Mitarbeiter darf innerhalb von 3 Jahren vor der Einstellung nicht länger als 12 Monate in Deutschland gelebt haben.

 

In diesem Projekt sollen die Wechselwirkungen zwischen extrazellulärem pH und der Funktion von TRAIL Todesrezeptoren entschlüsselt werden, um die Rolle der TRAIL Todesrezeptoren für die intrazellulärere ph-Kontrolle in PDAC Zellen zu verstehen.

 

Die Hochschule setzt sich für die Beschäftigung schwerbehinderter Menschen ein. Daher werden schwerbehinderte Bewerberinnen und Bewerber bei entsprechender Eignung bevorzugt berücksichtigt.

 

Ausdrücklich begrüßen wir es, wenn sich Menschen mit Migrationshintergrund bei uns bewerben.

 

Die Hochschule ist bestrebt, den Anteil von Wissenschaftlerinnen in Forschung und Lehre zu erhöhen und fordert deshalb entsprechend qualifizierte Frauen nachdrücklich auf, sich zu bewerben. Frauen werden bei gleichwertiger Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung vorrangig berücksichtigt.

 

Auf die Vorlage von Lichtbildern / Bewerbungsfotos verzichten wir ausdrücklich und bitten daher hiervon abzusehen. Bewerbungen richten Sie bitte inklusive zwei Empfehlungen bis zum 07. Mai 2019 an:

 

Prof. Dr. med. Markus Bleich

Hermann-Rodewald-Straße 5

24118 Kiel

E-Mail: m.bleich@physiologie.uni-kiel.de

Telefon:+49 431 880-2961 für Rückfragen

 

 

 

 

Job Announcment

 

 

The Institute of Physiology, Christian-Albrechts-Universität of Kiel, Germany search for the October 1st, 2019 a PhD student position within the Marie Skłodowska Curie Innovative Training Network "pH and Ion Transport in Pancreatic Cancer – pHioniC". The salary refers to the EU Directive.  The position is full time (38,7 Std.). The position is funded for three years according to the rules of the European Commission. Mobility rules apply so that the successful candidate must not have lived in Germany for more than 12 months during the 3 years preceding the date of recruitment.

 

The pHioniC group (https://www.medizin.uni-muenster.de/phionic/home/) is a European research consortium funded within the Marie Skłodowska Curie Actions. It is composed of 12 research units (10 academic and 2 industrial/SME partners) with long-standing, complementary expertises in transport physiology, biophysics, pathology, cell biology, pharmacology, optical imaging, experimental and clinical oncology. The overall aim of the pHioniC project is to comprehensively test the hypotheses that the unique pancreatic pH landscape and proteins involved in ion transport are crucial for driving progression of pancreatic ductal adenocarcinoma (PDAC). In addition, pHioniC will develop a European platform for training in the emerging field of ion transport in cancer.

 

The project is supervised by Prof. Dr. rer. nat. Anna Trauzold, Institute of Experimental Cancer Research, CAU (http://www.iet.uni-kiel.de/de).

 

We are seeking a highly motivated and talented early stage researcher (Post graduate) with completed university education in medical science or a natural science with good communication skills and knowledge of English and German to complement our team. Experience in pH regulation in cancer as well as in cell biology would be beneficial. In our project, we aim to decipher the impact of changes in extracellular pH on the functions of TRAIL death receptors and vice versa, to understand the role of TRAIL receptors in intracellular pH control in PDAC cells.

 

The University also supports the employment of disabled persons. Persons with disabilities will, with appropriate qualification and aptitudes, be employed preferentially.

 

We also support the application of people with a foreign background.

 

The University strongly encourages women with appropriate qualifications to apply for the position. Women with equivalent qualifications, competence and expertise will be given preference.

 

Please refrain from submitting application photos and send your application including the names of two references til May 7th, 2019 to

                                                          

 

 

Prof. Dr. med. Markus Bleich

Hermann-Rodewald-Straße 5

24118 Kiel

E-Mail: m.bleich@physiologie.uni-kiel.de

Telefon:+49 431 880-2961 für Rückfragen

 

Wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in am Mathematischen Seminar, 50 %, E 13, befristet

Externe Stellenausschreibung

 

 

Das Mathematische Seminar der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel sucht zum 01.06.2019 eine*n

 

wissenschaftliche*n Mitarbeiter*in mit Zielrichtung Promotion

 

befristet für die Dauer von zunächst 3 Jahren.

 

Die regelmäßige wöchentliche Arbeitszeit beträgt 50% einer Vollbeschäftigung (z. Zt. 19,35 Stunden). Das Entgelt richtet sich bei Vorliegen der tarifrechtlichen Voraussetzungen nach Entgeltgruppe 13 TV-L.

 

Einstellungsvoraussetzungen: Master in Mathematik (oder vergleichbarer Abschluss) sowie sehr gute Kenntnisse der Theorie Stochastischer Prozesse, insbesondere zur Theorie des Optimalen Stoppens.

 

Aufgabengebiet: Neben der Promotion, die über ein Thema aus dem Gebiet der Stochastischen Kontrolltheorie erfolgen soll, wird die Beteiligung an der Betreuung mathematischer Übungen und Seminare mit einer Regellehrverpflichtung von zwei Lehrveranstaltungsstunden sowie an der Verwaltungsarbeit erwartet.

 

Die Christian-Albrechts-Universität zu Kiel ist bestrebt, den Anteil von Wissenschaftlerinnen in Forschung und Lehre zu erhöhen und fordert deshalb entsprechend qualifizierte Frauen nachdrücklich auf, sich zu bewerben. Frauen werden bei gleichwertiger Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung vorrangig berücksichtigt.

 

Die Hochschule setzt sich für die Beschäftigung schwerbehinderter Menschen ein. Daher werden schwerbehinderte Bewerberinnen und Bewerber bei entsprechender Eignung bevorzugt berücksichtigt.

Ausdrücklich begrüßen wir es, wenn sich Menschen mit Migrationshintergrund bei uns bewerben.

 

Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen (auf die Vorlage von Lichtbildern/Bewerbungsfotos verzichten wir ausdrücklich und bitten daher, hiervon abzusehen) sind bis zum 30.04.2019 zu richten an den

Geschäftsführenden Direktor des

Mathematischen Seminars

der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel

Ludewig-Meyn-Str. 4

24098 Kiel

oder in elektronischer Form (nur im PDF-Format) an: personal@math.uni-kiel.de

 

 

Nähere Auskünfte erteilt Herr Prof. Dr. Sören Christensen, Telefon 0431-880-3690 oder Email: christensen@math.uni-kiel.de

 

Hier können Sie die Stellenausschreibung als pdf-Dokument downloaden.

 

Wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in für innovative Lehre und Forschung in der Medizin am Zentrum für Schlüsselqualifikationen/ Physiologischen Institut

Stellenausschreibung

 

Am Zentrum für Schlüsselqualifikationen (ZfS) in Zusammenarbeit mit dem Physiologischen Institut der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel ist zum Wintersemester 2019

eine Stelle als

 

wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in

für innovative Lehre und Forschung in der Medizin

 

unbefristet zu besetzen. Die regelmäßige wöchentliche Arbeitszeit beträgt die einer Vollbeschäftigung (zzt. 38,70 Std.). Das Entgelt richtet sich nach der Entgeltgruppe 13 TV-L. Das Lehrdeputat am ZfS beträgt im Regelfall 16 Lehrveranstaltungsstunden (LVS), kann aber auf bis zu zwölf LVS ermäßigt werden.

 

Aufgabengebiete:

 

Die Gesundheitswissenschaften gewinnen zunehmend an gesellschaftlicher Bedeutung. Dies betrifft zum einen die medizintechnische Forschung selbst, zum anderen aber auch die gesellschaftliche Auseinandersetzung mit derselben. Biomedizinische und medizintechnische Forschung stellen außerordentlich interdisziplinäre Arbeitsbereiche dar, in denen Natur- und Ingenieurswissenschaften eng mit der Medizin kooperieren. Allerdings entstehen an den Berührungsflächen zwischen den Disziplinen Reibungsverluste, die der unterschiedlichen Vorbildung und den fachsprachlichen Barrieren geschuldet sind.

 

Auf der Stelle sollen Lehrkonzepte entwickelt und umgesetzt werden, die auf die Verbesserung der wissenschaftlichen Kommunikation zwischen Medizin und Naturwissenschaften abzielen, indem zum einen das wissenschaftliche Verständnis von Mediziner*innen zum anderen das medizinische Verständnis von Studierenden der Natur- und Ingenieurswissenschaften verbessert wird. Außerdem soll exploriert werden, wie Studierenden der Geistes- und Sozialwissenschaften grundlegendes medizinisches Verständnis vermittelt werden kann, um diese auf medizinische Fragestellungen vorzubereiten. Die Stelle unterstützt den Schwerpunkt Kiel Life Science der Christian- Albrechts- Universität. Dabei soll die Vermittlung der menschlichen Physiologie und Pathophysiologie im Vordergrund stehen. Die Stelle wird inhaltlich vom Physiologischen Institut betreut. Eine Beteiligung an internen Qualitätszirkeln und Netzwerkveranstaltungen des ZfS zur Entwicklung fachübergreifender Lehre ist vorgesehen. Neben einem hohen Maß an eigenverantwortlicher Gestaltung der Lehrinhalte erfordert die Stelle eigenständiges wissenschaftliches Arbeiten am Physiologischen Institut in Kooperation mit den dort aktiven Arbeitsgruppen.

 

Einstellungsvoraussetzungen:

 

Voraussetzung ist ein abgeschlossenes Studium der Medizin oder alternativ ein abgeschlossenes Studium in einer Naturwissenschaft mit Lehrerfahrung im Bereich der Vorklinik oder Klinik, sowie eine medizinische oder naturwissenschaftliche Promotion. Des Weiteren ist eine starke Motivation zu eigenständiger Lehr- und Unterrichtsgestaltung, ein ausgeprägtes wissenschaftliches Interesse und eine aktive und dokumentierte wissenschaftliche Tätigkeit (z. B. im Bereich der Neurophysiologie oder Epithelphysiologie) notwendig.

 

Die Christian-Albrechts-Universität zu Kiel ist bestrebt, den Anteil von Wissenschaftlerinnen in Forschung und Lehre zu erhöhen, und fordert deshalb entsprechend qualifizierte Frauen nachdrücklich auf, sich zu bewerben. Frauen werden bei gleichwertiger Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung vorrangig berücksichtigt.

 

Die Hochschule setzt sich für die Beschäftigung schwerbehinderter Menschen ein. Daher werden schwerbehinderte Bewerberinnen und Bewerber bei entsprechender Eignung bevorzugt berücksichtigt.

 

Ausdrücklich begrüßen wir es, wenn sich Menschen mit Migrationshintergrund bei uns bewerben.

 

Schriftliche Bewerbungen (gern in elektronischer Form) mit Lebenslauf und den üblichen Unterlagen (Zeugnisse, Urkunden) sind bitte bis zum 01. Juni 2019 zu richten an:

 

Prof. Dr. Peer Wulff

Physiologisches Institut

Der Christian- Albrechts- Universität zu Kiel

Hermann- Rodewald- Str. 5

24118 Kiel

p.wulff@physiologie.uni-kiel.de

 

 

Auf die Vorlage von Lichtbildern/ Bewerbungsfotos verzichten wir ausdrücklich und bitten daher, hiervon abzusehen.

Wiss. Mitarbeiter*in am Institut für Öffentliches Wirtschaftsrecht, 19,35 Stunden, TV-L 13, befristet

Stellenausschreibung

 

An der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel ist zum 01.06.2019 die Stelle als

 

wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in

 

im Rahmen des Hochschulpaktes 2020 bis zum 30.09.2020 befristet zu besetzen. Die regelmäßige wöchentliche Arbeitszeit beträgt jeweils die Hälfte einer entsprechenden Vollbeschäftigung (zzt. 19,35 Stunden). Das Entgelt richtet sich bei Vorliegen der tarifrechtlichen Voraussetzungen nach der Entgeltgruppe 13 TV-L.

 

Die Lehrverpflichtung umfasst jeweils 4,5 Lehrveranstaltungsstunden (LVS) pro Semester. Der*dem Stelleninhaber*in obliegt die Durchführung von Arbeitsgemeinschaften für Studierende im Studiengang Rechtswissenschaften auf dem Gebiet des Bürgerlichen Rechts, des Öffentlichen Rechts oder des Strafrechts sowie die Erbringung von Korrekturleistungen und ggf. Klausuraufsicht in diesen Fachgebieten. Interesse an Lehrtätigkeit ist für die Person daher Voraussetzung. Lehrerfahrung ist wünschenswert.

 

Bewerber*innen müssen ein juristisches Staatsexamen bzw. die erste Prüfung mit überdurchschnittlichem Erfolg (mindestens „befriedigend“) bestanden haben. Darüber hinaus werden Kenntnisse in den gängigen MS Office-Anwendungen sowie im Umgang mit dem Internet vorausgesetzt

 

Die Christian-Albrechts-Universität ist bestrebt, den Anteil von Wissenschaftlerinnen in Forschung und Lehre zu erhöhen und fordert deshalb entsprechend qualifizierte Frauen nachdrücklich auf, sich zu bewerben. Frauen werden bei gleichwertiger Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung vorrangig berücksichtigt.

 

Ausdrücklich begrüßen wir es, wenn sich Menschen mit Migrationshintergrund bei uns bewerben.

 

Die Hochschule setzt sich für die Beschäftigung schwerbehinderter Menschen ein. Daher werden schwerbehinderte Bewerber*innen bei entsprechender Eignung bevorzugt berücksichtigt.

 

Ihre schriftliche Bewerbung richten Sie bitte mit den üblichen Unterlagen bis zum 30.04.2019 an:

 

Professor Dr. Florian Becker

Institut für Öffentliches Wirtschaftsrecht

Christian-Albrechts-Universität zu Kiel

Olshausenstraße 75

24118 Kiel

 

Auf die Vorlage von Lichtbildern/Bewerbungsfotos verzichten wir ausdrücklich und bitten daher, davon abzusehen.

 

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Wiss. Mitarbeiter*in mit Zielrichtung Promotion am Institut für Wirtschafts- und Steuerrecht, 19,35 Stunden, TV-L 13, befristet

Stellenausschreibung

 

Am Institut für Wirtschafts- und Steuerrecht – Lehrstuhl für Bürgerliches Recht, deutsches und europäisches Gesellschafts- und Wirtschaftsrecht (Univ.-Professor Dr. Timo Fest, LL.M. (Pennsylvania)) – der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt die Stelle als

 

wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in

mit Zielrichtung Promotion

 

befristet für die Dauer von zunächst drei Jahren zu besetzen. Die regelmäßige wöchentliche Arbeitszeit beträgt die Hälfte einer entsprechenden Vollbeschäftigung (z. Zt. 19,35 Stunden). Die Eingruppierung erfolgt in die Entgeltgruppe 13 TV-L. Die Lehrverpflichtung beträgt zwei Lehrveranstaltungsstunden pro Woche.

 

Bewerber*innen müssen die Erste Juristische Staatsprüfung mit mindestens mit der Note „vollbefriedigend“ bestanden haben. Wenn das Examen nach neuem Recht absolviert wurde, wird erwartet, dass die Bewerber*innen die universitäre Schwerpunktbereichsprüfung in einem zivilrechtlichen Schwerpunkt mit überdurchschnittlichem Erfolg bestanden haben.

 

Vertiefte Kenntnisse im Zivil- und Wirtschaftsrecht sind ebenso erwünscht wie EDV-Kenntnisse, insbesondere bei der Erstellung von Internet-Seiten. Im Hinblick auf die angestrebte Promotion ist ein gesteigertes Interesse am Kapitalgesellschafts- oder Kapitalmarktrecht wünschenswert.

 

Die Christian-Albrechts-Universität zu Kiel ist bestrebt, den Anteil von Wissenschaftlerinnen in der Forschung und Lehre zu erhöhen und fordert deshalb entsprechend qualifizierte Frauen nachdrücklich auf, sich zu bewerben. Frauen werden bei gleichzeitiger Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung vorrangig berücksichtigt.

 

Die Hochschule setzt sich für die Beschäftigung schwerbehinderter Menschen ein. Daher werden schwerbehinderte Bewerber*innen bei entsprechender Eignung bevorzugt berücksichtigt.

 

Ausdrücklich begrüßen wir es, wenn sich Menschen mit Migrationshintergrund bei uns bewerben.

 

Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen (auf die Vorlage von Lichtbildern/Bewerbungsfotos verzichten wir ausdrücklich und bitten daher, hiervon abzusehen) sind bitte ab sofort ausschließlich elektronisch zu senden an: tfest@law.uni-kiel.de.

 

Für tarifrechtliche Fragen sowie Fragen zum Verfahren steht Ihnen Frau Voß, E-Mail: cvoss@uv.uni-kiel.de oder Tel.: 0431/880-4900 gerne zur Verfügung. Bei fachlichen Fragen zum Anforderungsprofil und der damit verbundenen Aufgaben wenden Sie sich bitte an Herrn Conradi, E-Mail: pconradi@law.uni-kiel.de, oder Tel.: 0431/880-3531.

 

Bewerbungsfrist: 09.05.2019

 

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Wiss. Mitarbeiter*in mit Zielrichtung Promotion am Institut für Wirtschafts- und Steuerrecht, 19,35 Stunden, TV-L 13, befristet

Stellenausschreibung

 

Am Institut für Wirtschafts- und Steuerrecht der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel ist zum 01.07.2019 die Stelle als

 

wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in

mit Zielrichtung Promotion

 

befristet für die Dauer von zunächst drei Jahren zu besetzen. Die regelmäßige wöchentliche Arbeitszeit beträgt die Hälfte einer Vollbeschäftigung (z. Zt. 19,35 Stunden). Die Eingruppierung erfolgt in die Entgeltgruppe 13 TV-L. Die Lehrverpflichtung beträgt zwei Lehrveranstaltungsstunden pro Woche.

 

Bewerber*innen müssen die erste juristische Prüfung oder das Erste Juristische Staatsexamen mindestens mit der Note „vollbefriedigend“ bestanden haben. Zudem können sich Teilnehmer*innen des aktuellen Durchgangs der staatlichen Pflichtfachprüfung, die noch nicht den mündlichen aber bereits vollständig den schriftlichen Teil der staatlichen Pflichtfachprüfung absolviert haben bewerben. Der Nachweis über die bestandene erste juristische Prüfung muss spätestens zum Einstellungstermin vorgelegt werden.

 

Die universitäre Schwerpunktbereichsprüfung sollte in einem zivilrechtlichen Schwerpunkt mit überdurchschnittlichem Erfolg bestanden sein.

 

Vertiefte Kenntnisse im Zivil- und Wirtschaftsrecht sind ebenso erwünscht wie EDV-Kenntnisse.

 

Die Christian-Albrechts-Universität zu Kiel ist bestrebt, den Anteil von Wissenschaftlerinnen in der Forschung und Lehre zu erhöhen und fordert deshalb entsprechend qualifizierte Frauen nachdrücklich auf, sich zu bewerben. Frauen werden bei gleichzeitiger Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung vorrangig berücksichtigt.

 

Die Hochschule setzt sich für die Beschäftigung schwerbehinderter Menschen ein. Daher werden schwerbehinderte Bewerber*innen bei entsprechender Eignung bevorzugt berücksichtigt.

 

Ausdrücklich begrüßen wir es, wenn sich Menschen mit Migrationshintergrund bei uns bewerben.

 

Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen (auf die Vorlage von Lichtbildern/ Bewerbungsfotos verzichten wir ausdrücklich und bitten daher, hiervon abzusehen) sind bitte ab sofort ausschließlich elektronisch zu senden an: skrueger@law.uni-kiel.de

 

Für tarifrechtliche Fragen sowie Fragen zum Verfahren steht Ihnen Frau Voß, email: cvoss@uv.uni-kiel.de oder Tel. 0431/880-4900 gerne zur Verfügung.

 

Bewerbungsfrist: 30.04.2019

 

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Wiss. Mitarbeiter*in am Zoologischen Museum, TV-L 13, befristet, 38,7 Stunden

english version below

Stellenausschreibung

(Digitalisierung Sammlung J.C. Fabricius)

 

Am Zoologischen Museum der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) ist zur Digitalisierung der typenreichen historischen Käfersammlung von Johann Christian Fabricius (1745 – 1808) und zur Bereitstellung entsprechender taxonomischer Inhalte auf einer Online-Plattform eine Stelle als

 

Wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in

 

für 18 Monate befristet ab dem 01.06.2019 (oder zum nächst möglichen Zeitpunkt) als Vollzeitstelle (zzt. 38,7 Stunden) zu besetzen. Die Eingruppierung erfolgt bei Erfüllung der tarifrechtlichen Voraussetzungen nach Entgeltgruppe 13 TV-L. Die Lehrverpflichtung beträgt 9 LVS.

 

J.C. Fabricius, Gründer des hiesigen Zoologischen Museums, hat eine der wichtigsten historischen Insektensammlungen mit weltweiter Relevanz hinterlassen. Von den rund 10.000 von Fabricius beschriebenen Insektenarten, deren Typen in verschiedenen europäischen Museen lokalisiert sind, ist die Mehrheit der Käfer (Primärtypen von > 3000 Taxa) in Kiel beheimatet. Darunter befinden sich Stücke von herausragendem historischen Wert, wie z.B. von Joseph Banks gesammelte Käfer der ersten Reise von James Cook in den Südpazifik, und viele verbreitete Arten, die für die taxonomische Forschung bis heute von großer Bedeutung sind.

Um den weltweiten Zugang zu dieser einmaligen Ressource zu verbessern, soll die Sammlung umfassend digital erschlossen und die Informationen auf einer Online-Plattform verfügbar gemacht werden. Das Projekt soll darüber hinaus als Startpunkt für eine „virtuelle Wiedervereinigung“ und zentrales Datenportal der auf diverse europäische Institutionen verteilten Fabricius-Typen dienen (Drittmittelantrag angestrebt).

 

Das Aufgabengebiet umfasst:

  • Etablierung eines Online-Portals incl. Datenbank zur Präsentation sammlungsbezogener taxonomischer Informationen mit Fokus auf die Kieler Fabricius-Sammlung („cyber- / e-taxonomy“)
  • Entwicklung von Arbeitsabläufen zur effizienten fotografischen Dokumentation historischen Typenmaterials
  • Aufbau einer Datenbank sowie Erstellung von Bildmaterial für das Fabricius-Portal
  • Mitarbeit bei der Weiterentwicklung des Fabricius-Portals und in diesem Rahmen Zusammenarbeit mit kooperierenden Sammlungen

Im Rahmen des Projektes bietet sich u.a. die Möglichkeit, Kenntnisse im Projektmanagement und der wissenschaftlichen Dokumentation historischer Sammlungen (z.B. 360°-/ Mikrofotografie) zu erwerben oder zu vertiefen.

 

Erwartet werden:

  • Master im Fach Zoologie oder Äquivalent, bevorzugt im Bereich Entomologie (insbesondere Taxonomie / Systematik)
  • Fachkenntnisse und praktische Erfahrungen im Umgang mit zoologischen Sammlungen, bevorzugt Insekten
  • Fachkenntnisse und praktische Erfahrungen mit der Digitalisierung naturkundlicher Sammlung und der Bereitstellung taxonomisch relevanter Informationen auf einer Online-Plattform (Datenbank, Fotos)
  • Erfahrung im taxonomischen Arbeiten und Kenntnisse der Regeln zoologischer Nomenklatur
  • Erfahrung in der selbständigen Durchführung von Projekten in den o.a. Gebieten
  • Sehr gute Englischkenntnisse (Erstellung der Online-Plattform)
  • Bereitschaft zur Einarbeitung in neue Techniken
  • Teamfähigkeit, Eigeninitiative und Sorgfalt werden ebenso erwartet wie die Bereitschaft, sich an der Weiterentwicklung des Fabricius-Portals zu beteiligen

 

Wünschenswert ist:

  • Praktische Erfahrungen mit digitaler Fotografie und Bildverarbeitung, insbesondere im Makrobereich und mikroskopischer Fotografie

 

Die Christian-Albrechts-Universität zu Kiel ist bestrebt, den Anteil an Wissenschaftlerinnen in Forschung und Lehre zu erhöhen und fordert deshalb entsprechend qualifizierte Frauen nachdrücklich auf, sich zu bewerben. Frauen werden bei gleichwertiger Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung vorrangig berücksichtigt.

Die Hochschule setzt sich für die Beschäftigung schwerbehinderter Menschen ein. Daher werden schwerbehinderte Bewerberinnen und Bewerber bei entsprechender Eignung bevorzugt berücksichtigt. Ausdrücklich begrüßen wir es, wenn sich Menschen mit Migrationshintergrund bewerben. Teilzeitbeschäftigung ist grundsätzlich möglich. Gehen entsprechende Bewerbungen ein, wird geprüft, ob den Teilzeitwünschen im Rahmen der dienstlichen Möglichkeiten entsprochen werden kann.

 

Ihre Bewerbung sollte enthalten:

  1. Lebenslauf (einschließlich Zeugniskopien der Studienabschlüsse) mit Publikationsliste
  2. Motivationsschreiben (max. 2 Seiten)
  3. Kontaktadressen von 2 Referenzpersonen

 

Ihre Bewerbung richten sie bitte bis zum 28. April 2019 per E-Mail (zusammengefasst in einem PDF-Dokument) an Prof. Dr. Michael Kuhlmann (mkuhlmann@zoolmuseum.uni-kiel.de).

 

Auf die Vorlage von Lichtbildern / Bewerbungsfotos verzichten wir ausdrücklich und bitten daher hiervon abzusehen.

 

Vacancy note

 

Researcher position at the Zoological Museum Kiel: digitization of the type rich historical beetle (Coleoptera) collection of Johann Christian Fabricius (1745 – 1808) and setup of an online platform providing relevant taxonomic and background information about specimens and the collection.

 

J.C. Fabricius, founder of the Zoological Museum in Kiel, amassed one of the most important historical insect collections worldwide. He described about 10 000 insect species with type specimens distributed in various European museum collections. Most of the beetle (Coleoptera) types (> 3000 Taxa) are housed in Kiel. Among them are specimens of outstanding historical and scientific interest, like beetles collected by Sir Joseph Banks during the first voyage of James Cook and widespread species that are of relevance for basic and applied taxonomic research (e.g. pests).

To facilitate international access to this important taxonomic resource, the collection will be digitized and information made available on an online platform. The project is also meant as a potential starting point for a “virtual reunion” and central data portal for the scattered Fabricius type material (grant application planned).

 

We are seeking a candidate to fill a fixed-term (18 months) Researcher full-time position (38.7 hours per week, pay grade TV-L 13). The position should be filled by 1st of June 2019 or as soon as possible. The successful candidate will be involved in course teaching (9 LVS).

 

Tasks are:

  • develop online portal / database giving access to collections-based taxonomic information focused on the Fabricius collection in Kiel (cyber- / e-taxonomy)
  • establish workflow for photographic documentation of historic type specimens
  • build database / create content (data/images) related to the Fabricius collection for the online portal
  • participate in further development of the Fabricius portal in cooperation with other museums

The project offers the opportunity to develop skills in project management and scientific documentation of historic collections (e.g. 360° / micro-photography).

 

Requirements are:

  • Master in Zoology or equivalent, preferably in entomology (taxonomy / systematics)
  • Expertise and experiential knowledge of handling zoological collections, preferably insects
  • Expertise and experiential knowledge of digitization of natural history collections and bringing taxonomic content online (database, images)
  • Experience in taxonomy and zoological nomenclature
  • Capability to work independently and responsibly in the above mentioned areas
  • Willingness to become acquainted with new techniques
  • Teamwork capabilities, initiative and diligence are essential as well as willingness to participate in further development of the Fabricius portal
  • German language skills are an advantage

 

Desirable are:

  • Experience in digital photography and image processing, especially macro-photography and microscopical imaging

 

Kiel University aims at a higher proportion of women in research and education, and therefore, specifically encourages qualified female scientists to apply. Female scientists will be preferentially considered in case of equivalent qualification, competence and achievements. Kiel University specifically supports employment of severely handicapped people. Therefore, severely handicapped applicants will be preferentially considered in case of suitable qualification. Kiel University specifically welcomes application from people with migration background. Part-time employment is in principle possible. Requests will be considered depending on job requirements.

 

Applicants should send their application as a single pdf-document to Prof. Dr. Michael Kuhlmann (mkuhlmann@zoolmuseum.uni-kiel.de).

 

The application should include

  1. CV (including scientific certificates) with a list of publications
  2. a motivation statement (max. 2 pages)
  3. contact details of two potential referees

 

Please abstain from sending application portraits.

 

Deadline for applications is April 28th 2019

 

Hier können Sie die Stellenausschreibung als PDF-Datei downloaden.

 

 

Researchers for the new Cluster "ROOTS"

Job Announcement

 

 

The new Cluster ROOTS – Social, Environmental, and Cultural Connectivity in Past Societies in the frame of the German Excellence Initiative explores social, environmental, and cultural processes that have substantially shaped past human development (and which are still active today). Research is organized in six research units (i.e. subclusters) covering six foci: (1) Environmental hazards and impacts; (2) Dietary intake and disease; (3) Knowledge production, technology, and innovation; (4) Population agglomeration and urbanisation; (5) Social differentiation and inequalities; and (6) Conflict and conciliation. The ROOTS ‘Reflective Turn’ will enable cross-disciplinary dialogue and enquiries within and between research foci, providing an overarching theoretical frame.

 

The Research Associates and Doctoral positions participate in the ROOTS Young Academy. The ROOTS Young Academy brings together young experts from an array of disciplines, which support ROOTS research with innovative research ideas. The Young Academy provides young researchers with excellent conditions for a successful career and personal development.

 

Therefore, we invite applications for the following positions to begin as early as possible:

 

a) Nine Research Associate Positions (TV-L 13/14)

 

 

01RA Research Associate Position: Dendro-Archaeology

 

Profile: Dendroarchaeology

 

The Post Holder will conduct research on human-environmental-interdependencies in the area of dendro-archaeology, dendro-ecology, and dendro-climatology. Aspects of woodland management, climate reconstruction, adjustment of wood growth with other ecological proxies and dating enhancement shall be in the focus of research. Studies in isotope research in collaboration with the Leibniz-Laboratory are envisaged. She/he will build up a dendro-ecological lab and to initiate own research based on internal and external funding.

 

Integration into the research agenda of ‘ROOTS of socio-environmental hazards’ is expected as well as cooperation with the other subclusters. The position offers opportunities for joint research especially with the Doctoral Position 04PhD.

 

Required qualifications: Excellent PhD and proven strong research track demonstrating pertinent experience in at least two of the fields of dendro-archaeology, dendro-ecology, and dendro-climatology.

 

Contact: Ingmar Unkel and Mara Weinelt (subcluster-speakers)

 

 

02RA Research Associate Position: Socio-Environmental Interactions in the Wadden Seas

 

Profile: Geoarchaeology, Geophysics and Archaeology

 

The Wadden Sea area at the west coast of Schleswig-Holstein is regarded as an originally prosperous medieval cultural landscape, which has been repeatedly destroyed and reshaped in a sequence of extreme storm events. Its development is an exemplary case of past and on-going socio-environmental interaction. The postdoc holder is expected to investigate the paleo-geographic and cultural development of the Wadden Sea area, with a focus on the impact of hazards and the role of human actions and reactions. Conducting pilot studies and field research is encouraged and supported. Integration into the research agenda of ‘ROOTS of socio-environmental hazards’ is expected as well as cooperation with other subclusters.

 

Required qualifications: The successful candidate has an excellent PhD and have a strong background in interdisciplinary research involving geoarchaeology, geophysics and archaeology.

 

Contact: Ingmar Unkel and Mara Weinelt (subcluster-speakers)

 

 

03RA Research Associate Position: Computational Biology

 

Profile: Computational Biology

 

We are seeking an applicant for a fulltime post-doctoral position in Computational Biology with a focus on ancient DNA (aDNA). This research associate will join the Research Group for Ancient DNA Analysis, seated at the Institute of Clinical Molecular Biology, within the in the framework of the Cluster of Excellence ROOTS. The research associate will manage and analyze existing and upcoming next-generation sequencing data sets from a broad range of (pre)historical sources (plants, fungi, animals, humans), including work on metagenomic/microbiome data. The candidate will be provided with excellent IT and NGS infrastructure and will be embedded in a multi-disciplinary research environment encompassing biologists, archaeologists, geneticists, biochemists.

 

Required qualifications: We are seeking a highly motivated candidate with an excellent PhD in a field of computational biology (bioinformatics, biostatistics, molecular biology or related areas with profound analytical and programming skills) and a background in general biology. Experience in the following fields is required: genome analysis, metagenomics/microbiome analysis, and NGS methodology along with good programming skills in R and/or Python/Perl/C++. Since most of the data sets will derive from ancient samples, experience with aDNA sequencing data and SNP capture design is required. The candidate will conduct laboratory work in the aDNA lab; wet-lab experience is therefore necessary. Additionally, experience in the following fields would be advantageous: biostatistics, association testing, and evolutionary biology.

 

Contact: Cheryl Makarewicz and Ben Krause-Kyora (subcluster-speakers)

 

 

04RA Research Associate Position: Ancient Plant Genomics

 

Profile: Archaeobotany, Plant Genomics, ancient DNA

 

The successful candidate will investigate the genetic composition of pre-/historical samples of crops cultivated in Central Europe. She/he will analyse ancient DNA data to characterize the distribution of genomic variation in these ancient cultivars and thereby specifically address, a) the origin and diversity of crops cultivated in Europe, and b) signatures of selection during early domestication. Furthermore, the candidate is expected to identify plant diseases associated with early European crops from deep sequencing of ancestral plant material. The post holder will be embedded in a multi-disciplinary research environment encompassing archaeobotanists, biologists, archaeologists, geneticists, and biochemists. She/he will establish novel research approaches at the interface of the study of archaeobotanical material and the extraction of DNA from ancient plant remains and from modern breeds from South-East Turkey to be used for aDNA sequencing. The project will build on computational and comparative analyses to identify genetic variation among individual samples as well as genome evolution of the crop species, and potentially the variation in ancient pathogen genomes.

 

Required qualifications: We are seeking a highly motivated candidate holding an excellent PhD in the fields of plant genomics, evolutionary biology, archaeobotany with specification in molecular biology, or in related fields. Ideally, the candidate has experience in archaeobotany and molecular biology. Working experience in molecular biology labs is a precondition. This project will connect different fields of research and the candidate is expected to build up a collaborative and integrative research programme.

 

Contact: Cheryl Makarewicz and Ben Krause-Kyora (subcluster-speakers)

 

 

05RA Research Associate Position: Networks of knowledge from Northern Europe to the Eastern Mediterranean and beyond

 

Profile: Humanities, e.g. History of Ancient Science, Knowledge Studies, or related fields

 

The candidate is expected to explore questions of production and dissemination of knowledge in early societies between Northern Europe and the Near East from earliest times to the Middle Ages. Special interest shall be paid to the relation between, explicit, implicit, and practical knowledge as well as the conditions under which innovations emerge and take effect as well as the formation of networks that feed them or set them back.

 

Required qualifications: Excellent PhD in the field of Humanities (open disciplinary affiliation). A strong research record pertinent to the theory and history of ancient science and/or technology and its dissemination.

 

Contact: Lutz Käppel and Hilmar Klinkott (subcluster-speakers)

 

 

06RA Research Associate Positions in Urban Agency and Perception / Classical or Late Antique Archaeology

 

Profile: Classical Archaeology, Late Antique Archaeology

 

The candidate shall conduct excellent, interdisciplinary research on specific research question dealing with urban agency and perception. The post holder shall develop innovative theoretical and methodological concepts as well as create networks within the international scientific community. This involves also genuine research interest in comparisons across time and space and in exploring methodological and epistemological problems. She/he will organize and participate in international seminars, workshops and conferences. Moreover, the post holder will be given the opportunity to present the outcomes of the study in a monograph (or equivalent format).

 

An integration into the research agenda of ‘Urban ROOTS’ is expected as well as cooperation with other subclusters. Joint research is expected with the Doctoral Position 10PhD, 11PhD as well as with the Research Associate Position 07RA.

 

Required qualifications: Excellent Ph.D. and track record in Classical Archaeology and/or Late antique Archaeology; Interest in making comparisons across time and space and in exploring methodological and epistemological problems.

 

Contact: Annette Haug and Ulrich Müller (subcluster-speakers)

 

 

07RA Research Associate Positions in Urban Agency and Perception / Medieval Archaeology

 

Profile: Medieval Archaeology

 

The candidate shall conduct excellent, interdisciplinary research on specific research questions dealing with the interdependences between urban environmental settings, material and immaterial resources, forms of urban design, mental concepts of urbanity, urban agency and perception. The post holder shall develop innovative theoretical and methodological concepts as well as create networks within the international scientific community. This involves also genuine research interest in comparisons across time and space and in exploring methodological and epistemological problems. She/he will organize and participate in international seminars, workshops and conferences. Moreover, the post holder will be given the opportunity to present the outcomes of the study in a monograph (or equivalent format).

 

An integration into the research agenda of ‘Urban ROOTS’ is expected as well as cooperation with other subclusters. Joint research is expected with the Doctoral Position 10PhD, 11PhD as well as with the Research Associate Position 06RA.

 

Required qualifications: Excellent Ph.D. and track record in Medieval Archaeology; additional expertise in environmental history or economic history is advantageous.

 

Contact: Annette Haug and Ulrich Müller (subcluster-speakers)

 

08RA Research Associate Position: Quantification of social inequality in prehistoric societies

 

Profile: Prehistoric Archaeology, Economics, Archaeoinformatics

 

Aiming at quantifying prehistoric social Europe, the post holder will establish and apply a concept for the quantification of inequality variables as assembled from diverse archaeological archives. These can include variables related to the distribution of architectural features, activity areas, and items both in domestic and ritual spaces. These “proxies” shall be used to identify spatial and temporal differences in the distribution of resources between individuals, societal segmental levels, but also between societies.

 

Integration into the research agenda of ‘ROOTS of social inequality’ is expected as well as cooperation with other subclusters. Joint research is expected with the Doctoral Positions 12PhD, 13PhD, 16PhD, 17PhD, 18PhD as well as with the Research Associate Position 09RA.

 

Required qualifications: Eligible candidates must hold an excellent PhD in Prehistoric and Protohistoric Archaeology and proved knowledge in economic and social theories/models as well as computer science experience.

 

Contact: Johannes Müller and Henny Piezonka (subcluster-speakers)

 

 

09RA Research Associate Position: Protohistoric Conflicts and Conciliations

 

Profile: Protohistoric Archaeology

 

The post holder is invited to plan and conduct archaeological research on conflict indicators of conflict scenarios in the first Millennium AD in the Baltic Region and/or in Eastern Europe. The focus of this project lies on fortifications and their role in conflicts as well as in stabilisation scenarios. The approach should include not only aspects of violent threat and escalation, but also of de-escalation and conciliation. The post holder shall contribute to identifying conflict indicators and developing new theoretical concepts on conflicts and conciliations in protohistoric periods.

 

An integration into the research agenda of ‘ROOTS of conflict’ is expected as well as cooperation with other subclusters. Joint research is expected with the Doctoral Positions 12PhD, 13PhD, 16PhD, 17PhD, 18PhD as well as with the Research Associate Position 08RA.

 

Required qualifications: excellent PhD in Prehistoric and Protohistoric archaeology, excellent scientific profile in the archaeology of Eastern and Central Eastern Europe of the 1st millennium AD; excellent knowledge of at least one Slavic language; proof of experience in fieldwork in Eastern and/or Central Eastern Europe.

 

Contact: Claus von Carnap-Bornheim and Lorenz Kienle (subcluster-speakers)

 

 

 

We are seeking outstanding scholars and scientists with highly interdisciplinary profiles to conduct research on pertinent topics as they relate to the broader themes of ROOTS (further information can be found at: https://www.jma.uni-kiel.de/en/roots). Within the broad interdisciplinary frame of ROOTS, the position holders will be hosted by the ROOTS Young Academy, which offers endowment with research funds at own disposal, access to high-end infrastructures, as well as teaching opportunity. The Research Associates will be affiliated with the Johanna Mestorf Academy at Kiel University (www.jma.uni-kiel.de).

 

Required qualifications include: a Ph.D. in a field relevant to the interdisciplinary theme of 'ROOTS - Social, Environmental, and Cultural Connectivity in Past Societies'; a strong record of research and publication. Candidates will be evaluated on the strength and novelty of their research proposal, previous research background, academic experience on an international basis, and publication record in internationally renowned journals and/or book series. 

 

Salary will be commensurate. at level TV-L 13 (02RA until 09RA) or TV-L 14 (01RA) of the federal wage agreement scheme (Tarifvertrag der Länder). It is a fulltime-position (currently 38,7 h/week). The initial duration of this post is for 3 years, renewable up to 6 years total, pending positive evaluation.

 

Part-time employment is principally possible. Potential part-time demands will be evaluated with regard to the work requirements formulated in the job description.

 

 

b) 18 Doctoral Positions

 

Candidates are invited to submit proposals for PhD research projects addressing one or more of the following themes of ROOTS (as assigned to one of the six ROOTS subclusters):

 

 

01PhD Doctoral Position: Testing the Neolithic Plant Invasion Hypothesis (NPIH)

 

Profile: Biology, plant ecology, biodiversity, invasion ecology

 

European plants invade temperate grasslands globally because they are preadapted after millennia of exposure to pastoralism and cultivation dating to the Neolithic era. The Neolithic Plant Invasion Hypothesis (NPIH) implies that preadaptation helps to maximise performance of invasive plant species relative to native species lacking this adaptive history. Invasions and agricultural-based perturbations are closely connected. Given that many European grasslands are creations of human activity from the past, current invasions by these floras may simply represent the continuation of processes dating to the Neolithic.

 

Global plant invaders originating from Europe and having ancestral ranges, e.g., in Asia Minor, thereby offer a suitable study system to test the roles of pre-adaptation, plasticity and recent evolution for explaining actual invasion success. Using surveys and multispecies experiments with individuals originating from different regions of the species’ ranges, we will test NPIH based predictions and study the processes behind patterns of global plant invasion. The work involves planning, implementation, analysis and publication of research, which should contribute to the completion of a PhD degree.

 

The research is meant to be conducted as a paired approach operated with PhD position 02PhD.

 

Required qualifications: The successful candidate holds a degree (MSc or Diploma) in Biology or a related field with a focus on plant ecology or biodiversity. Experience with ecological fieldwork, common garden experiments and quantification of plant functional traits are advantageous. A good knowledge of Central European flora and scientific skills such as data analysis and manuscript preparation must be evident (e.g. through the Master thesis). Good methodological competence in statistics using R is required. She/he is motivated to conduct extensive fieldwork to collect data in numerous countries. We are looking for a highly motivated person with a keen interest in ecology and evolution.

 

Contact: Ingmar Unkel and Mara Weinelt (subcluster-speakers)

 

 

02PhD Doctoral Position: Hazards of Neobiota in the Anthropocene

 

Profile: Environmental Philosophy

 

A research project with a philosophical perspective on current Anthropocene debate shall be launched to assess  the hazards of neobiota  in relation to ecological damages/ biological invasions and health risks. This complements research on Neolithic neobiota hypothesis by empirical (and experimental) scientific means (outlined in PhD01). According to current debate, it is predicted that the Anthropocene will be dominated by globalized man-nature-interactions with global spread of neobiota, promoted by international trade, climate change, and agriculture. 

 

The doctoral candidate shall analyse and engage with the discourse on neobiota and neophytes in environmental ethics. She/he will also research the historical dimension of neobiota over the last 500 years. The candidate shall further analyse the current research on Neolithic neobiota dispersal by completing a comprehensive literature review as supported by ROOTS experts, enabling comparison of past and present neobiota dispersal patterns.

 

The project shall benefit from close collaboration with the PhD position 01PhD.

 

Required qualifications: Excellent MA in environmental philosophy or a related discipline.

 

Contact: Ingmar Unkel and Mara Weinelt (subcluster-speakers)

 

 

03PhD Doctoral Position: Pollution and contamination in geoarchaeological environments

 

Profile: Environmental Sciences, Geochemistry, Ecology

 

Pollution and contamination is not only a modern phenomenon but started at least with the spatial concentration of people and increasing settlement duration. Pollution and contamination hazards are predominantly anthropogenic with impact on water, atmosphere and soil since prehistoric times. The successful candidate shall conduct research on the extent of pollution, the impact on society, and coping strategies of past societies. Moreover, invasive species of plants and animals as a threat to ecosystems and agricultural land may be a focus of the research. The position is attached to the subcluster ROOTS of socio-environmental hazards, however the subclusters Urban ROOTS, Dietary ROOTS and Social Inequality will jointly address this topic.

 

Required qualifications: The successful candidate holds an excellent degree (MSc or Diploma) in geosciences, geochemistry, environmental sciences, ecology, geobotany, or isotope research. She/He has a genuine interest in palaeoenvironmental change and the impact of past societies on the environment.

 

Contact: Ingmar Unkel and Mara Weinelt (subcluster-speakers)

 

 

04PhD Doctoral Position: Identification of hazards in paleoenvironmental archives

 

Profile: Micromorphology, Palynology, Dendro-climatological Studies

 

This PhD research aims at an interdisciplinary study of laminated lake sediments and tree ring records and comparison with archaeological data in Europe. The natural archives will be scanned for signals of extreme events that may have triggered hazards with consequences for human societies. The spectrum of the methods of investigations includes micro-morphological studies on thin slides from lake sediments, palynology, Micro-XRF and dendro-climatological studies. This investigation will be jointly conducted by the PhD candidate and the involved working groups. The topic offers close collaborations with archaeologists  quantifying data (links to the Hazard 03PhD and Social Inequality 14PhD), including joint fieldwork.

 

Required qualifications: The candidate should provide a strong knowledge in palaeo-environmental methods with an excellent MA in Biology, Geography, Archaeology or Geology and an elaborated interest in human environmental interdependencies.

 

Contact: Ingmar Unkel and Mara Weinelt (subcluster-speakers)

 

 

05PhD Doctoral Position: Human-reindeer interactions in contemporary and ancient Siberian communities

 

Profile: Archaeology, Zooarchaeology, Cultural Anthropology

 

Reindeer are intensively herded as a means of subsistence and symbolic identity in many circumpolar societies, but, unique for husbanded animals, lack clear expressions of the 'domestication syndrome'.  The successful candidate will investigate the evolution of human-reindeer interactions and the emergence of reindeer herding as a means of food production and ideological expression in Western Siberia through integrated ethnoarchaeological and archaeological scientific approaches guided by a rigorous theoretical framework grounded in cultural anthropology. There are opportunities for close collaboration with other researchers involved in investigating hunter-gather and (agro)pastoralist lifeways and social dynamics (linked to the Dietary 05PhD and Social Inequality 14PhD), including joint fieldwork.

 

Required qualification: Eligible candidates must hold an outstanding university degree (MA, MSc or equivalent) in Pre- and Protohistoric Archaeology with an expertise in zooarchaeology and/or stable isotope analysis and, preferably, a strong background in cultural anthropology.

 

Contact: Cheryl Makarewicz and Ben Krause-Kyora (subcluster-speakers)

 

 

06PhD Doctoral Position: High-resolution palaeodietary reconstruction and diet-body isotopic spacing  

 

Profile: Archaeology, Chemistry, Earth Science

 

Detecting dietary change in humans and animals via the isotopic record requires a good understanding of the isotopic fractionation factor between diet and consumer tissues. The successful candidate will investigate the relationship between dietary intake and isotopic values expressed in modern and archaeological proteinaceous and bioapatite tissues from herbivores, omnivores, and/or carnivores, with particular attention to how environmental inputs, physiological factors, and dietary composition influence diet-body spacing in carbon and nitrogen isotopes.  

 

Required qualification: Eligible candidates must hold an outstanding university degree (MA, MSc or equivalent) in Chemistry, Earth Science, or Archaeology, preferentially with a strong background in stable isotope biogeochemistry.

 

Contact: Cheryl Makarewicz and Ben Krause-Kyora (subcluster-speakers)

 

 

07PhD Doctoral Position: Interfaces of technology in early metalusing societies

 

Profile: Archaeology, Material studies

 

The focus of this PhD project lies in crafts apprenticeship, knowledge transfer and learning strategies at the interface of technologies in early metal-using societies in Northern and Central Europe between 2000 and 500 B.C. The  successful candidate shall address these issues through advanced lithic studies operating within the field of cognitive archaeology (e.g., chaîne and schéma opératoire studies). The successful candidate will be fully integrated in the working group on networks of knowledge from Northern Europe to the Mediterranean region. Integration into the research agenda of ‘ROOTS Knowledge’ is expected, as well as cooperation with other subclusters.

 

Required qualification: Eligible candidates must hold an excellent university degree (MA, MSc or equivalent) in Pre- and Protohistoric Archaeology or a related discipline.

 

Contact: Lutz Käppel and Hilmar Klinkott (subcluster-speakers)

 

 

08PhD Doctoral Position: Prehistoric Amber Connectivities

 

Profile: Archaeology, Material Studies

 

The focus of this knowledge topic lies on amber in prehistoric Europe between 3500-500 B.C. Drawing on existing material studies and supplemented by new data collection, the successful candidate is invited to conduct research to create amber distribution maps in different time slices across Europe. The aim is to empirically reconstruct transport routes and to trace routes of knowledge transfer. The analysis shall include  a context assessment (e.g. grave settlement), as well as a classification of the different amber types (e.g. raw amber, pearls) . The successful candidate will be fully integrated in the working group on networks of knowledge from Northern Europe to the Mediterranean region..

Integration into the research agenda of ‘ROOTS Knowledge’ is expected, as well as cooperation with other subclusters. The position offers opportunities for cooperation with the Doctoral Positions 12PhD, as well as with the Research Associate Position 05RA.

 

Required qualification: Excellent university degree (MA, MSc or equivalent) in Prehistoric and Protohistoric Archaeology with an expertise in Material Studies.

 

Contact: Lutz Käppel and Hilmar Klinkott (subcluster-speakers)

 

 

09PhD Doctoral Position: Religion and innovation in the Eastern Mediterranean in the 1st Millennium BCE

 

Profile: Ancient History and related disciplines

 

Applicants are invited to propose research projects on specific case studies in order to investigate temples, monasteries or other religious institutions as centres/hubs of sciences and scientific production in the ancient Mediterranean area during the 1st Millennium BC. In addition to examining the "production of knowledge" in this area, the successful candidate shall explore the processes of collecting and archiving knowledge, as well as specific forms and ways of knowledge transfer and exchange.  A focus that takes the ancient Near East or Egypt into account is preferred. Integration into the research agenda of ‘ROOTS Knowledge’ is expected, as well as cooperation with other subclusters.

 

Required qualification: Excellent university degree (MA, MSc or equivalent) in Ancient History and related disciplines.

 

Contact: Lutz Käppel and Hilmar Klinkott (subcluster-speakers)

 

 

10PhD Doctoral Position: Urban Agency and Perception / Medieval History

 

Profile: Medieval History

 

The successful candidate will conduct excellent research on urban agency and perception. She/He shall develop innovative theoretical and methodological concepts a relation to the topic. The post holder will receive support to organize and participate in international seminars, workshops and conferences.

Integration into the research agenda of ‘Urban ROOTS’ is expected, as well as cooperation with other subclusters. The position offers for cooperation with the Doctoral Position 11PhD, as well as with the Research Associate Positions 06RA and 07RA.

 

Required qualification: Excellent university degree (MA, MSc or equivalent) in Medieval History

 

Contact: Annette Haug and Ulrich Müller (subcluster-speakers)

 

 

11PhD Doctoral Position: Urban Agency and Perception / Medieval German Studies or Medieval and Renaissance Romance Literature

 

Profile: Medieval German Studies or Medieval and Renaissance Romance Literature

 

The successful candidate will conduct excellent research on urban agency and perception. She/He shall develop innovative theoretical and methodological concepts in relation to the topic. The post holder will receive support to organize and participate in international seminars, workshops and conferences.

Integration into the research agenda of ‘Urban ROOTS’ is expected as well as cooperation with other subclusters. The position offers for cooperation with Doctoral Position 10PhD, as well as with the Research Associate Positions 06RA and 07RA.

 

Required qualification: Excellent university degree (MA, Msc or equivalent) in Medieval German Studies; Medieval and Renaissance Romance Literature

 

Contact: Annette Haug and Ulrich Müller (subcluster-speakers)

 

 

12PhD Doctoral Position: Globalisation and connectivity: networks and social inequality

 

Profile: Prehistoric and Protohistoric Archaeology, Economics, Archaeoinformatics, Geography

 

The successful candidate shall analyse the role of social connectivities in their spatial and temporal dimensions with a focus on material culture styles and technologies for the emergence, persistence, change and dissolution of social inequality. This shall be achieved by drawing on local and regional network analyses of published and excavated archaeological data.

 

Integration into the research agenda of ‘ROOTS of social inequality’ is expected, as well as cooperation with other subclusters. The position offers for cooperation with the Doctoral Positions 13PhD, 16PhD, 17PhD, 18PhD as well as with the Research Associate Positions 08RA and 09RA.

 

Required qualifications: Eligible candidates must hold an outstanding university degree (MA, MSc or equivalent) in Pre and Protohistoric Archaeology with an expertise in economic and computer science studies.

 

Contact: Johannes Müller and Henny Piezonka (subcluster-speakers)

 

 

13PhD Doctoral Position: Socio-linguistic methods and material culture

 

Profile: Historical Linguistics, Methods of Quantitative Linguistics, Sociolinguistics

 

The successful candidate shall conduct work on linguistic aspects of social stratification in North India from a historical perspective, with special reference to the eastern Ganges Basin. She/He will work in close cooperation with scholars from both general linguistics as well as from archaeology, taking not only theoretical sociolinguistic aspects of historical language stratification into account but also aspects of material culture. Research will address these aspects in different social and economic groups from this region, e.g. hunter and gatherer societies (or social groups which until recently fell within this group and have since changed to a more sedentary lifestyle), farming communities, and others.

 

Integration into the research agenda of ‘ROOTS of social inequality’ is expected as well as co-operation with other subclusters. The position offers for cooperation with the Doctoral Positions 12PhD, 16PhD, 17PhD, 18PhD as well as with the Research Associate Position 08RA.

 

Required qualifications: Eligible candidates must hold an outstanding university degree (MA or equivalent) in General Linguistics, Indo-European Linguistics or in a related linguistic field with a focus on historical linguistics. The successful candidate will have a keen interest in historical linguistics, which can also be demonstrated by his / her publications, and will be familiar with various quantitative methods in linguistics. Complementary expertise in historical sociolinguistics and/or in the area of language contact will be an asset. Knowledge of a modern South Asian language is desirable and/or the willingness to obtain a basic knowledge of spoken and written Hindi within the first six months of the grant.

 

Contact: Johannes Müller and Henny Piezonka (subcluster-speakers)

 

 

14PhD Doctoral Position: Social structure of prehistoric hunther-gatherer communities in Western Siberia

 

Profile: Archaeology, Social and Cultural Anthropology

 

The emergence and persistence of fortified settlements among hunter-gatherer communities in the Western Siberian taiga since the 7th-6th millennium cal. BC is an outstanding phenomenon in world prehistory. The successful candidate shall investigate this phenomenon through time based on archaeological and ethno-historic evidence, thereby enhancing the understanding of the effects of environmental conditions and seasonal resources, intra-societal social mechanisms and intergroup conflict in acephalous, heterarchical societies.

An integration into the research agenda of ‘ROOTS of social inequality’ is expected as well as co-operation with other subclusters.

 

Required qualifications: Eligible candidates must hold an outstanding university degree (MA, MSc or equivalent) in Prehistoric and Protohistoric Archaeology, preferably with a cultural anthropological background.

 

Contact: Johannes Müller and Henny Piezonka (subcluster-speakers)

 

 

15PhD Doctoral Position: Early social inequality and early violence

 

Profile: Archaeology, Social Theory, Material Studies

 

The successful candidate shall conduct research on early appearance of social inequality and violence. The focus of this project lies in investigating not only skeletal archives and burial items, but also differences in the domestic spheres of past societies. In the frame of the project, the post holder shall contribute to the development and identification of conflict and inequality indicators, as well as to the development of the theoretical discourse. The main focus shall be on early agriculturalists and late foragers in a structural comparison of different ecological zones. Both, indicators of social inequality and conflict/conciliation as used by the subclusters ‘ROOTS of social inequality’ and ‘Conflict and Conciliation’ will be relevant for this research. Cooperation with other subclusters is expected.

 

Required qualifications: Eligible candidates must hold an outstanding university degree (MA, MSc or equivalent) in Pre and Protohistoric Archaeology with an anthropological background and knowledge on theory.

 

Contact: Johannes Müller and Henny Piezonka (subcluster-speakers)

 

 

16PhD Doctoral Position: Late Neolithic and Bronze Age conflict and conciliation

 

Profile: Archaeology, Material Studies

 

The successful candidate shall conduct research on conflict scenarios of the second Millennium BC in the northern European Lowlands, based on pertinent conflict indicators . The focus of  this research shall be on artefacts, settlement structures and depositions assessed in terms of conflict potentials. In the frame of the project, the candidate should contribute to the identification of conflict indicators on the base of analytical material studies methods. This project preferably considers not only violence and violent escalation but also deescalation and conciliation in prehistoric periods.

Integration into the research agenda of ‘ROOTS of Conflict and Conciliation’ is expected, as well as co-operation with other subclusters.

 

Required qualifications: Eligible candidates must hold an outstanding university degree (MA, MSc or equivalent) in Pre and Protohistoric archaeology.

 

Contact: Claus von Carnap-Bornheim and Lorenz Kienle (subcluster-speakers)

 

 

17PhD Doctoral Position: Early Iron Age conflict and conciliation

 

Profile: Archaeology, Material Studies

 

The successful candidate shall conduct research on conflict indicators and the modelling of conflict scenarios of the first Millennium BC in the northern European Lowlands. The research shall focus not only on fortifications, but also  on settlement structures, depositions and relevant artefact groups(e.g. weaponry). In the frame of the project, the post holder shall contribute to the identification of conflict indicators on the base of analytical material studies methods. This project preferably consider not only violence and violent escalation but also deescalation and conciliation.

Integration into the research agenda of ‘ROOTS of Conflict and Conciliation’ is expected as well as co-operation with other subclusters.

 

Required qualifications: Eligible candidates must hold an outstanding university degree (MA, MSc or equivalent) in Pre and Protohistoric archaeology.

 

Contact: Claus von Carnap-Bornheim and Lorenz Kienle (subcluster-speakers)

 

 

18PhD Doctoral Position: Conflict and Conciliation: Solid State Material Analysis

 

Profile: Solid State Material Analysis, Archaeology

 

The successful candidate shall develop advanced methodology for the structural, functional and chemical analysis of archaeological materials and items. This involves a broad methodological spectrum and synergistic combinations of complementary (nano)analytical methods, including advanced Xray diffraction, spectroscopic methods and scanning as well as transmission electron microscopy. This shall enable novel identifiers of conflict dynamics (Subcluster “ROOTS of Conflicts: Competition and Conciliation”) as well as examining possible trade and resource routes for innovation and knowledge transfer (Subcluster “Knowledge ROOTS: Innovation, Cognition, and Technology”). The materials for this investigation are available from different regions of Europe and time periods, including the southern Baltic Sea Region between 2200 BC and 1300 AD.

 

Required qualifications: Eligible candidates must hold an outstanding university degree (MSc or equivalent) in material science or related disciplines from the natural sciences. The successful candidate demonstrates very good knowledge as well as practical experience in the field of general solid material (nano)analysis. Experience in sample preparation for material science analytics is advantageous.

 

Contact: Claus von Carnap-Bornheim and Lorenz Kienle (subcluster-speakers)

 

 

19PhD Doctoral Position: Historical Materialism and the Anthropocene

 

Profile: Philosophy; History

 

Within the ROOTS cluster, a “reflective turn” group will engage with environmental, epistemological, conceptual, and ethical topics. Within this research group, the successful candidate shall address basic research questions, including: To which extent can new approaches of historical materialism contribute to understanding and explaining different kinds of connectivities? How can a materialistic reconstruction of past societies contribute to the recent debate on the Anthropocene and its presumptive origins? How does the current discourse on the Anthropocene incorporate historical findings? How might historical knowledge on origins of the Anthropocene contribute to contemporary political and ethical debates about justice and sustainability? A close interdisciplinary cooperation between the reflective turn group and the six sub-clusters of ROOTS is expected.

 

Required qualifications: The ideal candidate should hold an excellent MA degree in philosophy or history. She/He should be familiar with the epistemology of historical knowledge, approaches in historical materialism, the recent debate on the Anthropocene, and social philosophy. Complementary expertise in either archaeology, economics, or environmental history would be an asset.

 

Contact: Konrad Ott (speaker of the Reflective Turn Forum)

 

 

We are seeking highly qualified and motivated doctoral fellows to conduct high-quality interdisciplinary research in the frame of ROOTS. The graduate program is jointly offered by academics of the Humanities, Mathematics and Natural Sciences, and Life Sciences. The Doctoral Candidates will be hosted by the ROOTS Young Academy and they will be affiliated with the Johanna Mestorf Academy at Kiel University (www.jma.uni-kiel.de). Innovative research ideas are supported by the extensive infrastructure and Graduate Centre at Kiel University. All position holders are eligible to apply for research funds. Supervision will be provided generally at an interfaculty level by supervisors from two different disciplines.

 

Eligible candidates must hold an outstanding university degree (MA, MSc or equivalent) in a field relevant to the interdisciplinary theme of ROOTS (further information can be found at https://www.jma.uni-kiel.de/en/roots). The Cluster welcomes applications from across disciplines that focus on the study of Social, Environmental, and Cultural Connectivity in Past Societies.

 

Salary will be at 65% (currently 25,16 h/week) of level TV-L 13 of the federal wage agreement scheme (Tarifvertrag der Länder). The term is fixed for a period of 3,5 years.

 

 

c) Two Academic Project Research Positions

 

Furthermore, ROOTS recruits the following two academic research infrastructure positions for building up different research infrastructures:

 

 

01AI Ancient hubs of knowledge and the networks of their dissemination

 

Profile: Collection, parameterization and digital management of material and written sources (Ancient and, if applicable, medieval cultures)

 

The collection and flow of knowledge as well as the techniques of its storage and transportation have differed substantially during time. This data mining project will build up a platform, where information on ancient forms of storage and distribution of knowledge are collected and categorized, thus forming a systematic data base of possible ways of handling knowledge, different techniques in different historical periods for different forms of content, and their spatial distribution. The aim of the project in the long run will be the identification of hubs of knowledge and the networks in which they function.

 

The aim of the (sub-) project is the identification and parametrisation of a selection of appropriate institutions of storage and dissemination of knowledge. The successful candidate is expected to foster and document his/her own academic qualification by publishing the results of the (sub-)project.

 

Required qualifications: Excellent MA in a discipline in the field of Humanities (preferably in ancient studies). Experience in computer based analytical methods.

 

Contact: Lutz Käppel and Hilmar Klinkott (subcluster-speakers)

 

 

02AI Thesaurus Scientiarum: Ancient corpora of knowledge and their distribution

 

Profile: Collection, parameterization and digital management of material and written sources (Ancient and, if applicable, medieval cultures)

 

The history of human behaviour has been a history of adjustment of the environment, and of coping with natural hazards. This respect all forms of knowledge play an important role, especially explicit scientific knowledge. The aim of this project is to establish cross-cultural corpora of knowledge of selected domains (environment, meteorology (climate), astronomy/natural resources, biology, and technology) and make them available for future research. The collection will form a resource for interdisciplinary common projects with all other subclusters.

The aim of the (sub-) project is the identification and parametrisation of appropriate sets of knowledge from  a selection of domains. The successful candidate is expected to foster and document his/her own academic qualification by publishing the results of the (sub-)project.

 

Required qualifications: Excellent MA in a discipline in the field of Humanities (preferably in ancient studies). Experience in computer based analytical methods.

 

Contact: Lutz Käppel and Hilmar Klinkott (subcluster-speakers)

 

 

Eligible candidates must hold an excellent university degree (MA, MSc or equivalent) in a field relevant to the multidisciplinary theme of ROOTS (further information can be found at https://www.jma.uni-kiel.de/en/roots). The Cluster welcomes applications from across disciplines that focus on the study of Social, Environmental, and Cultural Connectivity in Past Societies.

 

Salary will be at 50% of level TV-L 13 of the federal wage agreement scheme (Tarifvertrag der Länder). The initial duration of these posts is for three years (36 months).

Before submitting an application, candidates are strongly encouraged to contact representatives of the ROOTS subclusters or platforms to find out whether their proposed project fits into the research foci. The result of this inquiry should be mentioned in the application and is obligatory for the application.

 

Kiel University is an equal opportunity employer and is committed to increasing the proportion of female scientists in research and teaching, and strongly encourages female applicants. Women will be given preference in case of equal suitability, competence, and professional performance. The University is also committed to the employment of disabled person, and such individuals will be accorded preference if suitable.

 

Applications by people with a migration background are particularly welcome.

 

 

For the Research Associate Positions, please send the following documents as a single .pdf document:

  • a cover letter;
  • CV (including list of publications);
  • the proposed research agenda no longer than 2500 words, including a brief summary, state of the art, a concise project description, and a work schedule;
  • a short statement describing your proposed research contribution with regards to the overall aims of ROOTS;
  • the names of two references with contact information;
  • a copy (in .pdf format) of your PhD dissertation;
  • certificates of academic degrees, including proof of completion of the doctorate.

All documents must be submitted in English, with the exception of the PhD thesis.

 

For the Doctoral Positions, please send the following documents as a single .pdf document:

  • a cover letter;
  • CV (including list of publications);
  • the proposed doctoral project outline no longer than 1500 words, including a brief summary, state of the art, a concise project description, and a work schedule;
  • the names of two references with contact information;
  • a copy (in .pdf format) of your master-thesis or proof of equivalent qualification;
  • certificates of academic degrees.

All documents must be submitted in English, with the exception of the copy of the master-thesis.

 

For the Academic Research Infrastructure Positions, please send the following documents as a single .pdf document:

  • a cover letter;
  • CV (including list of publications);
  • and the names of two references with contact information;
  • certificates of academic degrees.

All documents must be submitted in English.

 

The application deadline for all positions is 06/05/2019. Please include the code of the job you are applying for at the beginning of your cover letter!

 

Please address your application to:

 

Search Committee

Speaker Prof. Dr. Johannes Müller,

Cluster of Excellence ROOTS,

Kiel University,

Leibnizstraße 3, 24118 Kiel,

Germany

via e-mail (application@gshdl.uni-kiel.de)

 

For additional information, please contact:

PD Dr. Mara Weinelt, mweinelt@gshdl.uni-kiel.de, +49 431 880-1639

or

Dr. Andrea Ricci, aricci@gshdl.uni-kiel.de, +49 431 880-5871

 

 

 

Wissenschaftliche Mitarbeiter*innen für den Exzellenzcluster "ROOTS"

 

Stellenausschreibung

 

Der konzeptionell breit interdisziplinär angelegten Exzellenzcluster „ROOTS – Konnektivität von Gesellschaft, Umwelt und Kultur in vergangenen Welten“ untersucht die Wurzeln sozialer, umweltbedingter und kultureller Phänomene und Prozesse, die die menschliche Entwicklung nachhaltig prägen. Sechs Themenfelder bilden: (1) Umweltgefahren und ihre Auswirkungen; (2) Ernährung im Wandel; (3) Wissensproduktion, Technologie und Innovation; (4) Städtische Räume; (5) Soziale Ungleichheit; (6) Konflikt und Schlichtung. Als integrierende theoretische Struktur dient ein „Reflective Turn Forum“.

Die promovierten wissenschaftlichen Mitarbeiter*innen und die Doktorand*innen sind Teil der ROOTS Young Academy. Die ROOTS Young Academy bringt junge Expert*innen aus verschiedenen Disziplinen zusammen, die ROOTS mit innovativen Forschungsideen unterstützen. Die ROOTS Young Academy bietet jungen Forschern hervorragende Voraussetzungen für eine erfolgreiche Karriere und persönliche Entwicklung.

 

Zum nächstmöglichen Termin sind die folgenden Stellen zu besetzen:

 

a) Neun Research Associate Stellen (TV-L 13/14)

 

 

01RA Dendroarchäologie

 

Profil: Dendroarchäologie

 

Der*die Stelleninhaber*in wird Forschung zu Mensch-Umwelt-Wechselwirkungen im Bereich Dendroarchäologie, Dendroökologie und Dendroklimatologie durchführen. Aspekte von Waldmanagement, Klimarekonstruktionen, Anpassungen von Holzanbau- mit anderen ökologischen Proxies stehen im Fokus der Forschung. Auch Isotopenstudien in Zusammenarbeit mit dem Leibnizlabor sind vorgesehen. Es wird erwartet, dass der*die Kandidat*in ein dendro-ökologisches Labor aufbauen und eigene intern und extern geförderte Forschungsprojekte initiieren wird.

Die Integration in die Forschungsagenda des ROOTS-Subclusters „Socio-environmental Hazards“ wird erwartet, ebenso wie Kooperationen mit anderen Subclustern. Die Stelle bietet Gelegenheit für gemeinsame Forschungsprojekte mit der Doktorandenstelle 04PhD.

 

Voraussetzungen: Ein herausragender Promotionsabschluss und ein nachgewiesener, starker Forschungsrekord in mindestens zwei der Bereiche Dendroarchäologie, Dendroökologie und Dendroklimatologie.

 

Kontakt: Ingmar Unkel and Mara Weinelt (Subcluster-Sprecher)

 

 

02RA Interaktionen von Gesellschaft und Umwelt im Wattenmeer

 

Profil: Geoarchäologie, Geophysik und Archäologie

 

Die Wattenmeerregion an der Westküste Schleswig-Holsteins als eine einst prosperierende mittelalterliche Kulturlandschaft wurde durch eine Sequenz von Sturmereignissen mehrfach zerstört und umgeformt. Ihre Entwicklung ist ein gutes Beispiel zur Erforschung vergangener Interaktionen von Gesellschaften und Umwelt. Vom Inhaber*in dieser Postdoktorandenstelle wird erwartet, dass er*sie die paläogeografische und kulturelle Entwicklung dieser Gegend untersucht mit Schwerpunkt auf die Folgen von Umweltgefahren und die Rolle menschlicher Aktivitäten. Die Durchführung von Pilotstudien und Feldarbeit wird unterstützt. Erwartet wird die Integration in die Forschungsagenda des ROOTS-Subclusters „Socio-environmental Hazards“, ebenso wie Kooperationen mit anderen Subclustern.

 

Voraussetzungen: Eine herausragende Promotion und ein nachgewiesener, starker  Hintergrund interdisziplinärer Forschung unter Einbeziehung von Geoarchäologie, Geophysik und Archäologie.

 

Kontakt: Ingmar Unkel und Mara Weinelt (Subcluster-Sprecher)

 

 

03RA Computational Biology

 

Profil: Computational Biology

 

Am Institut für Klinische Molekularbiologie ist in der Forschungsgruppe für Alte DNA (aDNA) Analysen eine Stelle als wissenschaftliche* Mitarbeiter*in für Computational Biology im Exzellenzcluster ROOTS zu besetzen. Der*die Kandidat*in soll bioinformatischen Analyse von genomweiten Daten, die mittels Hochdurchsatztechnologien (Next Generation Sequencing, NGS) aus einem breiten Spektrum an prähistorischen Organismen (Pflanzen, Pilze, Tiere, Menschen) gewonnen werden, durchführen. Dieses umfasst unter anderem Mikrobiom- und Metagenomanalysen. Der*dem Kandidat*in wird eine exzellente IT- und NGS- Infrastruktur geboten und er*sie wird in einer interdisziplinären Gruppe aus Biologen*innen, Archäolog*innen, Genetiker*innen und Biochemiker*innen arbeiten.

 

Voraussetzungen: Gesucht wird ein*e hochmotivierte*r Kandidat*in mit einer überdurchschnittlichen Promotion in Computational Biology (Bioinformatik, Biostatistik, Molekularbiologie, oder relevanten Fach mit profunden Kenntnissen im Bereich der Analytik und Programmierung) und einer generellen Ausbildung im Bereich der Biologie. Erfahrungen im Bereich Genom, Metagenom und Mikrobiom Analysen, NGS Methoden und guten Programmierkenntnisse in R und/oder Python/Perl/C++ sind Voraussetzung. Da die meisten Daten von prähistorischen Organismen stammen sind Erfahrungen mit aDNA Sequenzierdaten und DNA-Anreicherungsverfahren erforderlich. Die*der Kandidat*in wird im Reinstraum des aDNA-Labor arbeiten, daher sind praktische Erfahrungen im Nassabor gefordert. Wünschenswert sind Erfahrungen im Bereich der Biostatistik, Assoziationstests und Evolutionärer Biologie.

 

Kontakt: Cheryl Makarewicz and Ben Krause-Kyora (Subcluster-Sprecher)

 

 

04RA Ancient Plant Genomics

 

Profil: Archaeobotanik, Plant Genomics, ancient DNA

 

Der*die Kandidat*in soll die genetische Zusammensetzung von in Zentraleuropa kultivierten pre-/historischen Getreide untersuchen. Dazu sollen aDNA Daten analysiert werden um die Verbreitung von genetischen Variationen in den alten Cultivaren zu charakterisieren. Dabei liegt der Fokus auf der Erforschung a) des Ursprungs und der Diversität von in Europa kultivierten Getreide und b) Zeichen von Selektion während der Domestikation. Zudem soll der*die KandidatI*in Pflanzenkrankheiten assoziiert mit dem Europäischen Getreide in den metagenomischen Daten die mittels Hochdurchsatztechnologien (Next Generation Sequencing, NGS) gewonnen werden identifizieren. Die*der Stelleninhaber*in wird in einem interdisziplinären Forschungsumfeld aus Archäobotaniker*innen, Biolog*innen, Archäolog*innen, Genetiker*innen und Biochemiker*innen arbeiten. Sie*er soll neue Forschungsansätze an den Schnittstellen zwischen der Arbeit mit archäobotanischem Material und der Sequenzierung von DNA extrahiert aus pre-/historischen Pflanzen wie auch von modernen Cultivaren aus Südost Türkei entwickeln. Das Projekt nutzt rechnergestützte und vergleichende Analysen um genetische Variationen zwischen einzelnen Proben als auch die Evolution der Getreide Gattung und möglicherweise die Veränderungen von Genomen der alten Pflanzenpathogene zu identifizieren.

 

Voraussetzungen: Gesucht wird ein*e hochmotivierte*r Kandidat*in mit einer überdurchschnittlichen Promotion im Bereich der Pflanzengenomik, Evolutionsbiologie, Archäobotanik mit einer Spezialisierung im Bereich der molekularen Biologie oder einem verwandten Fach. Die*der Kandidat*in sollte idealerweise Erfahrungen in der Archäobotanik wie auch in der Molekularbiologie besitzen. Arbeitserfahrungen in einem molekularbiologischen Labor sind Voraussetzung. Das Projekt verbindet verschiedene Forschungsfelder daher wird von der*dem Kandidat*in erwartet ein verbindendes und integratives Forschungsprogram aufzubauen.

 

Kontakt: Cheryl Makarewicz und Ben Krause-Kyora (Subcluster Sprecher)

 

 

05RA Networks of knowledge from Northern Europe to the Eastern Mediterranean and beyond (Theory, Methodology, case studies).

 

Profil: Geisteswissenschaften, z.B. Geschichte der antiken Wissenschaft, Wissensstudien oder verwandten Gebieten

 

Das Postdoc-Projekt beschäftigt sich mit Fragen der Produktion und Verbreitung von Wissen in frühen Gesellschaften zwischen Nordeuropa und dem Vorderen Orient von frühesten Zeiten bis ins Mittelalter. Besonderes Interesse gilt dabei dem Verhältnis von explizitem, implizitem und praktischem Wissen, den Bedingungen, unter denen Innovationen entstehen und wirksam werden sowie der Ausbildung von Netzwerken, die sie transportieren bzw. behindern.

 

Voraussetzungen: Hervorragende Promotion im Bereich der Geisteswissenschaften (offene Disziplinarzugehörigkeit). Ein starkes Forschungsinteresse, das sich auf die Theorie und Geschichte der antiken Wissenschaft und / oder Technologie und deren Verbreitung bezieht.

 

Kontakt: Lutz Käppel and Hilmar Klinkott (Subcluster-Sprecher)

 

 

06RA Urbane Agency und Perzeption / Klassiche oder Spätantike Archäologie

 

Profil: Klassische Archäologie, Spätantike Archäologie

 

Der*die Kandidat*in soll exzellente interdisziplinäre Forschung zu speziellen Forschungsfragen bzgl. urbaner Agency und Perzeption durchführen. Der Stelleninhaber soll innovative theoretische und methodische Konzepte entwickeln, sowie neue Netzwerke in der internationalen wissenschaftlichen Gemeinschaft errichten. Dies schließt auch ein genuines Interesse an Vergleichen über unterschiedliche Räume und Zeiten hinweg ein und an der Exploration methodischer und epistemologischer Probleme. Die Organisation und Teilnahme von und an internationalen Seminaren, Workshops und Konferenzen wird erwartet. Es wird die Möglichkeit gegeben, die Ergebnisse der Studie in einer Monographie oder in äquivalentem Format zu veröffentlichen.

Die Integration in die Forschungsagenda des ROOTS-Subclusters „Urban ROOTS“, wird erwartet, ebenso wie Kooperationen mit anderen Subclustern. Chancen zu gemeinsame Forschungsaktivitäten sollen insbesondere auch genutzt werden mit der*den Inhaber*innen der Stellen 10PhD, 11PhD und 07RA.

 

Voraussetzungen: Eine herausragende Promotion Track Rekord in Klassischer Archäologie und/oder Spätantiker Archäologie. Interesse an Vergleichen von Raum und Zeit und in der Untersuchung methodologischer und epistemologischer Probleme.

 

Kontakt: Annette Haug and Ulrich Müller (Subcluster-Sprecher)

 

 

07RA Urbane Agency und Perzeption / Mittelalter-Archäologie

           

Profil: Mittelalter-Archäologie

 

Der*die Kandidat*in soll exzellente interdisziplinäre Forschung zu speziellen Forschungsfragen, die sich mit den Wechselwirkungen zwischen städtischen Umwelten, materiellen und immateriellen Ressourcen, der Stadtgestalt, mentalen Konzepten der Urbanität sowie urbanen Handlungsweisen und Wahrnehmungen befassen, beschäftigen. Der*die Stelleninhaber*in soll innovative theoretische und methodische Konzepte entwickeln, sowie neue Netzwerke in der internationalen wissenschaftlichen Gemeinschaft errichten. Dies schließt auch ein genuines Interesse an Vergleichen über unterschiedliche Räume und Zeiten hinweg ein, und an der Exploration methodischer und epistemologischer Probleme. Die Organisation und Teilnahme von und an internationalen Seminaren, Workshops und Konferenzen wird erwartet. Es wird die Möglichkeit gegeben, die Ergebnisse der Studie in einer Monographie oder in äquivalentem Format zu veröffentlichen

 

Die Integration in die Forschungsagenda des ROOTS-Subclusters „Urban ROOTS“, wird erwartet, ebenso wie Kooperationen mit anderen Subclustern. Chancen zu gemeinsame Forschungsaktivitäten sollen insbesondere auch genutzt werden mit den Inhaber*innen der Stellen 10PhD, 11PhD, und 06RA.

 

Voraussetzungen: Eine herausragende Promotion, Track Rekord in Mittelalter-Archäologie. Eine zusätzliche Expertise in Umweltgeschichte oder Wirtschaftsgeschichte sind von Vorteil.

 

Kontakt: Annette Haug und Ulrich Müller (Subcluster-Sprecher)

 

 

08RA Quantifizierung sozialer Ungleichheit in prähistorischen Gesellschaften

 

Profil: Prähistorische Archäologie, Wirtschaftswissenschaften, Archäoinformatik

 

Die*der Kandidat*in soll ein Konzept zur Quantifizierung von sozialen Ungleichheitsvariablen entwickeln und anwenden, um Gesellschaften innerhalb der europäischen Prähistorie zu quantifizieren. Die Variablen sollen aus verschiedenen archäologischen Archiven zusammengestellt werden und können sich auf die Verbreitung architektonischer Merkmale, auf Aktivitätszonen und auf Objekte des häuslichen und rituellen Bereiches beziehen. Diese „Proxys“ sollen verwendet werden, um räumliche und zeitliche Unterschiede in der Verteilung von Ressourcen zwischen Individuen, sozialen Schichten, aber auch zwischen Gesellschaften zu erkennen.

 

Die Mitarbeit im Subcluster „ROOTS of Social Inequality“ und die Kooperation mit den anderen Subclustern wird erwartet. Chancen zu gemeinsame Forschungsaktivitäten sollen insbesondere auch genutzt werden mit den Inhaber*innen der Stellen 12PhD, 13PhD, 16PhD, 17PhD, 18PhD und 09RA.

 

Voraussetzungen: Geeignete Bewerber*innen müssen eine herausragende Promotion im Fach Ur- und Frühgeschichte vorweisen und über fundierte Kenntnisse in ökonomischen und sozialen Theorien / Modellen sowie über Erfahrung in der Informatik verfügen.

 

Kontakt: Johannes Müller und Henny Piezonka (Subcluster-Sprecher

 

 

09RA Frühgeschichtliche Konflikte und Konfliktlösungen

 

Profil: Frühgeschichtliche Archäologie

 

Der*die Kandidat*in soll archäologische Untersuchungen zu Indikatoren von Konfliktszenarien des ersten nachchristlichen Jahrtausends im Baltischen Raum und/oder in Osteuropa durchführen. Das anvisierte Projekt soll sich auf Befestigungen und ihre Rolle in Konflikten, aber auch in der Bewahrung friedlicher Verhältnisse, konzentrieren. So sollen nicht nur Aspekte von Gewalt und Eskalation, sondern auch von Deeskalation und Konfliktlösungen berücksichtigt werden.

Wir gehen davon aus, dass der*die Kandidat*in zur Identifikation von Konfliktanzeigern und zur Entwicklung neuer theoretischer Konzepte in Bezug auf Konflikte und Konfliktlösungen in der Frühgeschichte beiträgt. 

Eine Beteiligung am Forschungsprogramm von ‘ROOTS of conflict’ wird genauso erwartet wie die Kooperation mit anderen Subclustern. Chancen zu gemeinsamen Forschungsaktivitäten können insbesondere auch genutzt werden mit den Inhaber*innen der Stellen 12PhD, 13PhD, 16PhD, 17PhD, 18PhD und 08RA.

 

Voraussetzungen: eine qualifizierte Promotion im Bereich der Ur- und Frühgeschichte, ausgezeichnetes Wissen zur Archäologie des 1. nachchristlichen Jahrtausends in Ost- und Ostmitteleuropa, die Beherrschung zumindest einer slawischen Sprache; der Nachweis von archäologischer Feldarbeit in Ost- oder Ostmitteleuropa.

 

Kontakt: Claus von Carnap-Bornheim und Lorenz Kienle (Subcluster-Sprecher)

 

 

Wir suchen herausragende Wissenschaftler*innen mit einem hochinterdisziplinären Profil, um relevante Themen in Bezug auf die umfassenderen Themen von ROOTS zu untersuchen (weitere Informationen finden Sie unter: https://www.jma.uni-kiel.de/de/). In dem breiten interdisziplinären Rahmen von ROOTS werden die Stelleninhaber*innen von der ROOTS Young Academy unterstützt, die eigene Ausstattung, Zugang zu hochwertigen Infrastrukturen sowie Lehrmöglichkeiten bietet. Die Research Associates sind Teil der Johanna Mestorf Academy der Universität Kiel (www.jma.uni-kiel.de).

 

Zu den erforderlichen Voraussetzungen gehören: eine Promotion in einem für das interdisziplinäre Thema "ROOTS – Konnektivität von Gesellschaft, Umwelt und Kultur in vergangenen Gesellschaften" relevanten Bereich; exzellenter Nachweise von Forschungsbeteiligung und Veröffentlichungen. Die Bewerber*innen werden aufgrund ihres eingereichten Forschungskonzeptes, dem bisherigen Forschungshintergrund, der wissenschaftlichen Erfahrung auf internationaler Basis und den Veröffentlichungen in international renommierten Zeitschriften und / oder Buchreihen bewertet.

 

Das Entgelt richtet sich für die Stellen 02RA bis 09RA nach der Entgeltgruppe 13 TV-L, für die Stelle 01RA nach der Entgeltgruppe 14 TV-L. Die regelmäßige wöchentliche Arbeitszeit beträgt die einer Vollbeschäftigung (zzt. 38,7 Stunden). Die Dauer der Stellen beträgt zuerst drei Jahre und kann nach einer positiven Evaluation bis zu insgesamt sechs Jahren verlängert werden.

 

Teilzeitbeschäftigung ist grundsätzlich möglich. Gehen entsprechende Bewerbungen ein, wird geprüft, ob den Teilzeitwünschen im Rahmen der dienstlichen Möglichkeiten entsprochen werden kann.

 

 

b) 18 Doktorand*innenstellen

 

Bewerber*innen werden aufgefordert, Projektanträge für Promotionsvorhaben einzureichen, die sich mit einer oder mehreren der folgenden ROOTS-Themen befassen. Die Promotionsstellen sind einem der sechs ROOTS-Subcluster bzw. dem Reflective Turn Forum zugeordnet:

 

 

01PhD Testing the Neolithic Plant Invasion Hypothesis (NPIH)

 

Profil: Biologie, Pflanzenökologie, Biodiversität, Invasionsökologie

 

Europäische Pflanzen besiedeln weltweit Grasländer gemäßigter Breiten, da sie zurückgehend bis ins Neolithikum seit mehreren tausend Jahren präadaptiert sind an Naturweidewirtschaft und Urbarmachung. Die Neolithic Plant Invasion Hypothesis (NPIH) impliziert, dass Präadaptation dazu beiträgt, die Performance von invasiven Pflanzenarten relativ zu einheimischen Arten, welche dieser Anpassungsgeschichte entbehren, zu maximieren. Invasionen und landwirtschaftlich basierte Störungen sind eng miteinander verknüpft. Angesichts der Tatsache, dass europäische Graslandgesellschaften das Werk menschlicher Aktivität in der Vergangenheit sind, lassen sich gegenwärtige Invasionen aus dieser Flora auch als eine Fortsetzung von Prozessen verstehen, die zurückgehen bis ins Neolithikum.

 

Globale pflanzliche Invasionen, die von Europa ausgehend, jedoch ihr ursprüngliches Areal z.B. in Kleinasien haben, bieten somit ein geeignetes Studiensystem, um die Rolle von Präadaptation, Plastizität und rezenter Evolution für den gegenwärtigen Erfolg invasiver Pflanzen zu erklären. Mittels Geländeaufnahmen und Vielarten-Versuchen mit Herkunft aus verschiedenen Bereichen des Verbreitungsgebiets sollen die Vorhersagen der NPIH getestet und Prozesse hinter den Mustern globaler pflanzlicher Invasionen untersucht werden. Die Arbeit beinhaltet Planung, Umsetzung, Analyse und Veröffentlichung der Forschungsergebnisse. Es wird erwartet, dass der*die Stelleninhaber*in die Promotion anstrebt.

 

Das Forschungsprojekt ist angelegt als gemeinsamer Ansatz im Zusammenhang mit der Doktorand*innenstelle 02PhD.

 

Erforderliche Qualifikationen: Die*der erfolgreiche Bewerber*in verfügt über einen Master- oder Diplomabschluss in Biologie oder benachbartem Feld mit einem Schwerpunkt in Pflanzenökologie oder Biodiversität. Erfahrungen mit ökologischer Feldarbeit, Common Garden-Experimenten und der Erfassung von funktionellen Merkmalen sind von Vorteil. Erforderlich sind solide Kenntnisse der mitteleuropäischen Flora sowie wissenschaftlicher Techniken der Datenanalyse und Manuskript-Erstellung (wie z.B. durch die Masterarbeit belegt). Eine gute statistische Methodenkompetenz (in R) ist eine Voraussetzung. Die*der Bewerber*in zeigt die Bereitschaft zu umfangreicher Feldarbeit und zur Datensammlung in mehreren Ländern. Wir suchen eine hoch motivierte Person mit leidenschaftlichem Interesse an Fragen der Ökologie und Evolution.

 

Kontakt: Ingmar Unkel und Mara Weinelt (Subcluster Sprecher)

 

 

02PhD Gefahren durch Neobiota im Anthropozän

 

Profil: Umweltphilosophie
 

In einer philosophischen Perspektive auf die aktuelle Anthropozändebatte sollen die Gefahren von Neobiota bzgl. ökologischer Schäden/ biologischer Invasionen und Gesundheitsrisiken bewertet werden. Das Projekt ergänzt die Forschung zu neolithischen Neobiota-Hypothesen für das Neolithikum, die in 01PhD empirisch (und experimentell) erforscht werden. In der aktuellen Anthropozändebatte wird vorhergesagt, dass das Anthropozän von globalisierten Mensch-Umweltaktionen bestimmt wird mit einer globalen Ausbreitung von Neobiota, vorangetrieben durch internationalen Handel, Klimawandel und Landwirtschaft.

 

Der*die Doktorand*in soll den aktuellen Diskurs zu Neobiata und Neophyten in der Umweltethik analysieren und sich hier einbringen. Sie*er soll außerdem die historische Dimension von Neobioata über die letzten 500 Jahre erforschen, sowie die Forschung zur Ausbreitung von Neobiata im Neolithikum mit einbeziehen. Eine Literaturstudie zu letzterem wir durch ROOTS-Experten unterstützt, so dass Vergleiche zu gegenwärtigen und vergangenen Ausbreitungsmustern ermöglicht werden. Das Projekt wird von einer engen Zusammenarbeit mit 01PhD profitieren.

 

Voraussetzungen: Hervorragender MA in Umweltphilosophie oder einer verwandten Disziplin.

 

Kontakt: Ingmar Unkel und Mara Weinelt (Subcluster-Sprecher)

 

 

03PhD Umweltverschmutzung und Kontamination in geoarchäologischen Archiven

 

Profil: Umweltwissenschaften, Geochemie, Ökologie

 

Umweltverschmutzung und Kontamination sind kein ausschließlich modernes Phänomen, sondern begannen wohl spätestens mit der räumlichen Konzentration von Menschen und zunehmender Siedlungsdauer. Damit verbundene überwiegend anthropogen verursachte Gefahren mit Auswirkungen auf Hydrosphäre, Atmosphäre und Böden lassen sich seit prähistorischen Zeiten nachweisen. Im Fokus dieser Forschung sollen stehen das Ausmaß früherer Umweltverschmutzung, die Folgen für frühere Gesellschaften, sowie deren Strategien damit umzugehen. Auch invasive Pflanzen- und Tierarten als Bedrohung für frühere Ökosysteme und Kulturland können im Fokus der Forschung stehen. Die Stelle ist angebunden an den Subcluster „socio-environmental Hazards“, darüber hinaus widmen sich auch die Subcluster Urban Roots, Dietary Roots and Social Inequality dem Thema.

 

Voraussetzungen: Gesucht werden Kandidaten*innen mit einem sehr guten Master. oder Diplom-Abschluss in Geowissenschaften, Geochemie, Umweltwissenschaften, Geobotanik, Ökologie, oder Isotopenforschung und mit einem genuinen Interesse an vergangenem Umweltwandel und den Auswirkungen früherer menschlicher Aktivitäten auf die Umwelt.

 

Kontakt: Ingmar Unkel and Mara Weinelt (Subcluster-Sprecher)

 

 

04PhD Pollution and contamination in geoarchaeological environments

 

Profil: Mikromorphologie, Palynologie, Dendro-klimatologische Studien

 

Die Stelle zielt auf eine interdisziplinäre Studie von laminierten Seen-Sedimenten und von Baumring-Archiven im Vergleich zu archäologischen Daten in Europa. Die natürlichen Archive sollen auf das Vorkommen von Signalen von Extremevents überprüft werden, die Gefahren ausgelöst haben mit Konsequenzen für die menschlichen Gesellschaften. Ein Methodenspektrum kann Anwendung finden, das mikro-morphologische Studien auf Dünnschliffen von Seesedimenten Palynologie, Mikro-XRF, und dendro-klimatologische Studien umfasst. Diese werden von der*dem Stelleninhaber*in teilweise selbst durchgeführt und von den jeweiligen ROOTS-Arbeitsgruppen unterstützt. Das Thema bietet sich an für enge Kooperationen mit quantitativ arbeitenden Archäolog*innen (03PhD and Social Inequality 14PhD), incl. gemeinsamer Feldarbeit.

 

Voraussetzungen: Der*die Kandidat*in besitzt ausgezeichnete Kenntnisse von Paläoumweltmethoden und einen hervorragenden Masterabschluss in Biologie, Geografie, Archäologie oder Geologie und ein nachweisliches Interesse an Mensch-Umweltbeziehungen und deren Wechselwirkungen.

 

Kontakt: Ingmar Unkel und Mara Weinelt (Subcluster-Sprecher)

 

 

05PhD Mensch-Rentier Interaktion in heutigen und historischen Sibirischen Gemeinschaften

 

Profil: Archäologie, Archäozoologie, Kulturanthropologie

 

In vielen zirkumpolaren Gesellschaften werden Rentiere intensiv genutzt als Subsistenzgrundlage, wie auch aus symbolischen Gründen. Im Gegensatz zu anderen gezüchteten Tieren fehlen ihnen aber die typischen Zeichen des Domestikationssyndroms. Die*der Kandidat*in wird die Entwicklungen in der Mensch-Rentier Interaktion und die Entstehung der Rentierhaltung in Bezug auf Nahrungsproduktion und ideologischem Ausdruck im westlichen Sibirien untersuchen mithilfe ethnoarchäologischer und archäologischer Untersuchungen in einem kulturanthropologischen Theorierahmen. Enge Zusammenarbeit mit anderen Forschungsgruppen im Exzellenzcluster, die die Lebensweise von Jäger-Sammler und Ackerbauern-Viehzüchtern und die Sozialdynamik untersuchen (Dietary 05PhD und Social Inequality 14PhD), werden angestrebt, dies beinhaltet auch gemeinsame Feldforschung.

 

Voraussetzungen: Geeignete Kandidat*innen müssen einen überdurchschnittlichen Universitätsabschluss (MA, MSc oder Äquivalent) im Bereich der Ur- und Frühgeschichte mit einer Expertise in Archäozoologie und/oder der Stabilen Isotopen Forschung besitzen. Vorteilhaft ist ein starker Hintergrund in der Kulturantrhopologie.

 

Kontakt: Cheryl Makarewicz und Ben Krause-Kyora (Subcluster-Sprecher)

 

 

06PhD High-resolution palaeodietary reconstruction and diet-body isotopic spacing

 

Profil: Archäologie, Chemie, Geowissenschaften

 

Grundvoraussetzung für die Untersuchung von Veränderungen der Ernährung von Menschen und Tier mit Hilfe von stabilen Isotopen ist die Kenntnis über die Fraktionierungsprozesse der Isotopen von der Nahrung bis in das Gewebe der Konsumenten. Die*der Kandidat*in wird den Zusammenhang zwischen Nahrungsaufnahme und Isotopenwerten in modernen und archäologischen protinösen und Bioapatit-Geweben von Pflanzen-, Alles- und/oder Fleischfressern untersuchen. Dabei wird ein besonderer Schwerpunkt darauf liegen, wie Umwelteinflüsse, physiologische Faktoren und Ernährungszusammensetzung die Nahrungs-Körper Zusammensetzung beeinflussen mit Hilfe der stabilen Kohlenstoff- und Stickstoffisotopen.

 

Voraussetzungen: Geeignete Kandidat*innen müssen einen überdurchschnittlichen Universitätsabschluss (MA, MSc oder Äquivalent) in Chemie, Geowissenschaften oder Archäologie besitzen, vorteilhaft ist ein starker Hintergrund in der stabilen Isotopen-Biogeochemie.

 

Kontakt: Cheryl Makarewicz und Ben Krause-Kyora (Subcluster-Sprecher)

 

 

07Ph  Technologien früher metallzeitlicher Gesellschaften

 

Profil: Archäologie, Materialstudien

Die Dissertation soll sich mit Fragestellungen zu Wissenstransfer und Lernprozessen der Handwerker im frühmetallzeitlichen Nord- und Mitteleuropa zwischen 2000-500 v. Chr beschäftigen. Ziel ist es, Lehr- und Lernprozessen mit Hilfe von modernen lithischen Analysen im Forschungsfeld der kognitiven Archäologie (chaîne und schéma opératoire Studien) zu erforschen. Eine aktive Teilnahme in der Arbeitsgruppe zu Netzwerken des Wissens von Nordeuropa bis in den Mediterranen Raum wird ermöglicht.

Die Integration in die Forschungsagenda des ROOTS-Subcluster „ROOTS Knowledge“ wird erwartet, ebenso die Kooperation mit anderen Subclustern.

 

Voraussetzungen: Hervorragender Hochschulabschluss (MA, MSc oder gleichwertig) in Ur- und Frühgeschichte oder einer verwandten Disziplin.

 

Kontakt: Lutz Käppel und Hilmar Klinkott (Subcluster-Sprecher)

 

 

08PhD Bernstein und Konnektivität prähistorischer Gesellschaften

 

Profil: Archäologie, Materialstudien

 

Die Dissertation wird sich mit der Verbreitung des Bernsteins im prähistorischen Europa zwischen 3500-500 v. Chr. befassen. In Ergänzung bereits bestehender Materialaufnahmen sollen die Verbreitungsmuster von Bernstein in verschiedenen Zeitscheiben quer durch Europa kartiert werden. Ziel ist es empirisch Transportwege zu lokalisieren und Routen des Wissenstransfers zu verfolgen. Dabei gilt es, den Kontext (z. B. Grab-Siedlung) und die Typen (z. B. Rohbernstein, Perlen) in die Analysen mit einzubeziehen. Eine aktive Teilnahme des*der Kandidat*in in der Arbeitsgruppe zu Netzwerken des Wissens von Nordeuropa bis in den Mediterranen Raum wird ermöglicht. Die Stelle bietet Möglichkeiten für die Zusammenarbeit mit den Doktorand*innenstellen 12PhD sowie mit der wissenschaftlichen Mitarbeiter*innenstelle 05RA.

Die Integration in die Forschungsagenda des ROOTS-Subcluster „ROOTS Knowledge“ wird erwartet, ebenso die Kooperation mit anderen Subclustern.

 

Voraussetzungen: Hervorragender Hochschulabschluss (MA, MSc oder gleichwertig) in Ur- und Frühgeschcihte mit einer Expertise in Material Studies.

 

Kontakt: Lutz Käppel und Hilmar Klinkott (Subcluster-Sprecher)

 

 

09PhD Religion und Innovation im östlichen Mittelmeerraum im ersten Jahrtausend v.Chr.

 

Profil: Alte Geschichte und verwandte Disziplinen

 

Die*der Bewerber*in sollte für seine Dissertation ein Thema wählen, das Tempel, Klöster oder religiöse Institutionen als Zentren der Wissenschaft und wissenschaftlicher Produktion im antiken Mittelmeerraum während des 1. Jahrtausend vor Chr. untersucht. Neben der "Produktion von Wissen" sollten dabei auch Sammlung, Archivierung sowie Formen und Wege des Wissensaustausches berücksichtigt werden. Wünschenswert ist auch eine Einbeziehung des antiken Vorderen Orients oder Ägyptens in den Untersuchungsrahmen.

Die Integration in die Forschungsagenda des ROOTS-Subcluster „ROOTS Knowledge“ wird erwartet, ebenso die Kooperation mit anderen Subclustern.

 

Voraussetzungen: Hervorragender Hochschulabschluss (MA, MSc oder gleichwertig) in Alter Geschichte und verwandten Disziplinen.

 

Kontakt: Lutz Käppel und Hilmar Klinkott (Subcluster-Sprecher)

 

 

10PhD Urban Agency and Perception / Geschichte des Mittelalters

 

Profil: Geschichte des Mittelalters

 

Von der*dem Kandidat*in wird erwartet, dass er*sie herausragende Forschungsleistungen im Forschungsfeld urbanen Handelns und Wahrnehmens erbringt, die in einer Monographie vorgelegt werden. Die*der Stelleninhaber*in soll in diesem Bereich innovative theoretische und methodische Konzepte entwickeln, an internationalen Seminaren, Workshops und Konferenzen teilnehmen und entsprechende Veranstaltungen auch organisieren. Es wird erwartet, dass sie*er ihre*seine Forschungen in das Forschungsprogramm von „Urban ROOTS“ einbringt und mit den anderen Subclustern kooperiert. Sie*er kann ihre*seine Forschungen im Austausch mit der Promotionsstelle 11PhD sowie mit den Research Associate-Stellen 06RA und 07RA durchführen.

 

Voraussetzungen: Herausragender Universitätsabschluss (MA, MSc oder Äquivalent) im Bereich der mittelalterlichen Geschichte.

 

Kontakt: Annette Haug und Ulrich Müller (Subcluster-Sprecher)

 

 

11PhD Urban Agency and Perception / Germanistische Mediävistik / Romanistische Literatur des Mittelalters und der Renaissance

 

Profil: Germanistische Mediävistik oder Romanistische Literatur des Mittelalters und der Renaissance

 

Von der*dem Kandidat*in wird erwartet, dass er herausragende Forschungsleistungen im Forschungsfeld urbanen Handelns und Wahrnehmens erbringt. Die*der Stelleninhaber*in soll in diesem Bereich innovative theoretische und methodische Konzepte entwickeln und an internationalen Seminaren, Workshops und Konferenzen teilnehmen und entsprechende Veranstaltungen auch organisieren. Es wird erwartet, dass sie*er ihre*seine Forschungen in das Forschungsprogramm von „Urban ROOTS“ einbringt und mit den anderen Subclustern kooperiert. Sie*er kann ihre*seine Forschungen im Austausch mit der Promotionsstelle 10RA sowie mit den Research Associate-Stellen 06RA und 07RA durchführen.

 

Voraussetzungen: Herausragender Universitätsabschluss (MA, MSc oder Äquivalent) im Bereich der germanistischen Mediävistik oder der romanischen Literatur des Mittelalters bzw. der Renaissance.

 

Kontakt: Annette Haug und Ulrich Müller (Subcluster-Sprecher)

 

 

12PhD Globalisierung und Konnektivität: Netzwerke und soziale Ungleichheit

 

Profil: Ur- und Frühgeschichte, Ökonomie, Archäoinformatik, Geographie

 

Die*der Bewerber*in soll lokale und regionale Netzwerkanalysen von publizierten und neu erfassten archäologischen Quellen erstellen, um die Rolle sozialer Konnektivitäten in ihrer räumlichen und zeitlichen Dimension zu analysieren. Der Schwerpunkt soll auf Ausdrucksformen der materiellen Kultur und Technologien liegen, um Entstehung, Fortbestehen, Veränderung und Auflösung sozialer Ungleichheit verstehen zu können.

Die Mitarbeit im Subcluster „ROOTS of Social Inequality“ und die Kooperation mit den anderen Subclustern wird erwartet. Des Weiteren besteht die Möglichkeit zur Zusammenarbeit mit den Doktorand*innen von 13PhD, 16PhD, 17PhD, 18PhD und mit den wissenschaftlichen Mitarbeiter*innen von 08RA und 09RA.

 

Voraussetzungen: Geeignete Bewerber*innen müssen über einen hervorragenden Hochschulabschluss (MA, MSc oder vergleichbar) in Ur- und Frühgeschichte mit Expertise in den Wirtschaftswissenschaften und Informatik aufweisen.

 

Kontakt: Johannes Müller und Henny Piezonka (Subcluster-Sprecher)

 

 

13PhD Soziolinguistische Methoden und materielle Kultur

 

Profil: Historische Sprachwissenschaft, Methoden der quantitativen Sprachwissenschaft, Soziolinguistik

 

Es wird erwartet, dass der*die Kandidat*in Arbeiten zu den sprachlichen Aspekten der sozialen Schichtung in Nordindien aus historischer Perspektive unter besonderer Berücksichtigung des östlichen Ganges-Beckens durchführt. Er*Sie soll eng mit Wissenschaftler*innen aus der Allgemeinen Sprachwissenschaft sowie der Archäologie zusammen arbeiten und dabei nicht nur theoretische soziolinguistische Aspekte der historischen Sprachschichtung berücksichtigen, sondern auch Aspekte der materiellen Kultur. Diese sollen anhand unterschiedlicher sozialer und ökonomischer Gruppen Nordindiens aufgezeigt werden, z.B. in Jäger- und Sammlergesellschaften (oder soziale Gruppen, die bis vor kurzem zu diesen Gruppen gehörten und seither zu einer eher sesshaften Lebensweise übergegangen sind), in bäuerliche Gesellschaften und bei weiteren Gesellschaftsformen.

 

Die Mitarbeit im Subcluster „ROOTS of Social Inequality“ und die Kooperation mit den anderen Subclustern wird erwartet. Des Weiteren wird Forschungszusammenarbeit mit den Doktorand*innen von 12PhD, 16PhD, 17PhD, 18PhD und mit der*dem wissenschaftlichen Mitarbeiter*in von 08RA ermöglicht.

 

Erforderliche Qualifikationen: Voraussetzung ist ein hervorragender Masterabschluss bzw. dessen Äquivalent im Fach Allgemeine Sprachwissenschaft, Indoeuropäische Sprachwissenschaft oder einem damit verbundenen Bereich mit Schwerpunkt historische Sprachwissenschaft. Der*die Bewerber*in muss ein ausgeprägtes Interesse im Bereich der historischen Sprachwissenschaft aufweisen, das sich auch durch ihre*seine Publikationen nachweisen lässt, und mit verschieden quantitativen Methoden in der Linguistik vertraut sein. Darüber hinaus sind Kenntnisse in der historischen             Soziolinguistik und/oder im Bereich von Sprachkontakt bzw. Sprachwechselphänomenen wünschenswert. Die Kenntnis einer modernen südasiatischen Sprache ist wünschenswert und / oder die Bereitschaft, innerhalb der ersten sechs Monate, Grundkenntnisse in gesprochenem und geschriebenem Hindi zu erlangen.

 

Kontakt: Johannes Müller und Henny Piezonka (Subcluster-Sprecher)

 

 

14PhD Soziale Strukturen prähistorischer Wildbeuter in Westsibirien

Profile: Archäologie, Sozial- und Kulturanthropolgie

 

Die Existenz befestigter Siedlungen von Jäger-Sammler-Gemeinschaften in der westsibirischen Taiga seit dem 7.-6. vorchristlichen Jahrtausend ist ein besonderes Phänomen. Der*Die Kandidat*in soll das Phänomen diachron auf der Basis archäologischer und ethnohistorischer Daten untersuchen. Im Vordergrund stehen die Auswirkungen von Umweltbedingungen und saisonaler Ressourcenverfügbarkeit, innergesellschaftliche Mechanismen und zwischengesellschaftliche Konflikte akephaler und heterarchischer Gruppen. Eine Beteiligung am Forschungsprogramm von ‘ROOTS of social inequality’ wird genauso erwartet wie die Kooperation mit anderen Subclustern.

 

Voraussetzungen: Hervorragender Hochschulabschluss (MA, MSc oder vergleichbarer Abschluss) in Ur- und Frühgeschichte, bevorzugt mit einem kultur-anthropologischen Hintergrund.

 

Kontakt: Johannes Müller und Henny Piezonka (Subcluster-Sprecher)

 

 

15PhD Promotionsstelle: Frühe soziale Ungleichheit und Gewalt

 

Profil: Archäologie, Sozialtheorien, Materialwissenschaften

 

Die*der Bewerber*in soll Untersuchungen zum ersten Auftreten sozialer Ungleichheit und Gewalt durchführen. Der Schwerpunkt dieses Projektes liegt auf der Untersuchung von Skelettarchiven und Grabbeigaben, aber auch auf Unterschieden in den Wohnbereichen. Die*der Kandidat*in soll im Rahmen des Projekts zu der Identifizierung und Entwicklung von Konflikt- und Ungleichheitsindikatoren sowie den diesbezüglichen theoretischen Grundlagen beitragen. Der Hauptfokus liegt auf frühen Ackerbauern sowie späten Wildbeutern im strukturellen Vergleich von ökologisch unterschiedlichen Zonen. Sowohl Indikatoren für soziale Ungleichheit als auch für Konflikt bzw. Konfliktlösung, die in beiden Subclustern angewendet werden, sollen im Fokus der Forschung stehen. Die Zusammenarbeit mit anderen Subclustern wird ermöglicht.

 

Voraussetzungen: Voraussetzung ist ein qualifizierter herausragender Hochschulabschluss (MA, MSc oder einen äquivalenten Abschluss) im Fach Ur- und Frühgeschichte sowie einen anthropologischen Hintergrund und Kenntnisse in den relevanten Theorien vorweisen.

 

Kontakt: Johannes Müller und Henny Piezonka (Subcluster-Sprecher)

 

 

16PhD Spätneolithische und bronzezeitliche Konflikte und Konfliktlösungen

 

Profil: Archäologie, Materialwissenschaft

 

Die*der Bewerber*in soll Forschungen zu Konfliktindikatoren und Interpretationen von Konfliktszenarien des 2. Jahrtausends v. Chr. in der nordeuropäischen Tiefebene durchführen. Der Schwerpunkt des Projektes soll dabei sowohl auf Artefakten, die im Zusammenhang mit Konfliktpotential stehen, als auch auf Siedlungsstrukturen und Deponierungen liegen. Der*die Bewerber*in soll im Rahmen des Projektes zur Entwicklung und Identifikation von Konfliktindikatoren und den theoretischen Grundlagen von Konflikten und Konfliktlösungsstrategien in prähistorischen Perioden beitragen. Das Forschungsprojekt betrachtet nicht nur Gewalt und Gewalteskalation, sondern bezieht auch Aspekte von Deeskalation und Konfliktlösung mit ein. Die Einbindung des Projektes in das Forschungsprogramm des ROOTS Subclusters “ROOTS of Conflict: Competition and Conciliation” wird genauso ermöglicht wie die Kooperation mit den anderen Subclustern von ROOTS.

 

Voraussetzungen: Geeignete Bewerber*innen müssen über einen hervorragenden Hochschulabschluss (MA, MSc, oder vergleichbar) in Ur- und Frühgeschichte verfügen.

 

Kontakt: Claus von Carnap-Bornheim und Lorenz Kienle (Subcluster-Sprecher)

 

 

17PhD Früheisenzeitliche Konflikte und Konfliktlösungen

 

Profil: Archäologie, Materialwissenschaft

 

Die*der Bewerber*in soll Forschungen zu Konfliktindikatoren und Modellierungen von Konfliktszenarien während des 1. Jahrtausends v. Chr. in der nordeuropäischen Tiefebene durchführen. Der Schwerpunkt des Projektes soll auf Befestigungen liegen, wobei Siedlungsstrukturen, Deponierungen und relevante Artefaktgruppen mit in die Untersuchungen einbezogen werden sollen. Der*die Bewerber*in soll im Rahmen des Projektes zur Entwicklung und Identifikation von Konfliktindikatoren und den theoretischen Grundlagen von Konflikten und Konfliktlösungsstrategien in prähistorischen Perioden beitragen. Das Forschungsprojekt betrachtet nicht nur Gewalt und Gewalteskalation, sondern bezieht auch Aspekte von Deeskalation und Konfliktlösung mit ein. Die Einbindung des Projektes in das Forschungsprogramm des ROOTS Subclusters “ROOTS of Conflict: Competition and Conciliation” wird genauso ermöglicht wie die Kooperation mit den anderen Subclustern von ROOTS.

 

Voraussetzungen: Geeignete Bewerber*innen müssen über einen hervorragenden Hochschulabschluss (MA, MSc, oder vergleichbar) in Ur- und Frühgeschichte verfügen.

 

Kontakt: Claus von Carnap-Bornheim and Lorenz Kienle (Subcluster-Sprecher)

 

 

18PhD Früheisenzeitliche Konflikte und Konfliktlösungen

 

Profil: Festkörpermaterialanalyse, Archäologie

 

Die*der Bewerber*in soll die strukturelle, funktionale und chemische Analyse von archäologischen Materialien und Gegenständen durch eine große methodische Bandbreite und synergetischen Kombinationen von komplementären (nano)analytischen Methoden stärken. Die Untersuchungen, z.B. durch hochentwickelte Röntgenbeugung, spektroskopische Methoden und Raster- sowie Transmissionselektronenmikroskopie, dienen dazu, neue Erkennungsmerkmale von Konfliktdynamiken (im Zusammenhang mit dem Subcluster “ROOTS of Conflicts: Competition and Conciliation”) zu finden und mögliche Handels- und Ressourcenrouten für Innovations- und Wissenstransfer (im Zusammenhang mit dem Subcluster „Knowledge ROOTS: Innovation, Cognition, and Technology“) zu untersuchen. Die untersuchten Materialien stammen z.B. aus verschiedenen europäischen Regionen und Zeitperioden, wie des südlichen Ostseegebietes von 2200 v. Chr. bis 1300 n. Chr.

 

Voraussetzungen: Geeignete Bewerber*innen müssen über einen hervorragenden Hochschulabschluss (MSc oder vergleichbar) in Materialwissenschaften oder einer Naturwissenschaft verfügen. Der*die Bewerber*in verfügt über sehr gute Kenntnisse und praktische Erfahrungen im Feld der generellen Festkörper(nano)analyse. Erfahrungen in der Probenaufbereitung sind von Vorteil.

 

Kontakt: Claus von Carnap-Bornheim und Lorenz Kienle (Subcluster-Sprecher)

 

 

19PhD Historischer Materialismus und das Anthropozän

           

Profil: Philosophie; Geschichte

 

Innerhalb des ROOTS-Clusters befindet sich ein „Reflective Turn“-Gruppe, die sich mit theoretischen epistemologischen, begrifflichen sowohl als auch Umwelt- und ethischen Fragen beschäftigt. Die „reflective turn“ -Gruppe bietet eine Promotionsstelle an, die sich auf folgenden Forschungsfragen konzentrieren wird: Kann eine historisch-materialistische Position entwickelt werden, die zum Verstehen und Erklären verschiedener Art „Connectivities“ beitragen kann? In welcher Weise kann die materialische Rekonstruktion prähistorischer Gesellschaften zur Anthropozän-Debatte um dessen Ursprung beitragen? Wie weit werden historische Kenntnisse im gegenwärtigen Diskurs zum Anthropozän mit einbezogen? Wie können historische Kenntnisse über den Beginn des Anthropozän die gegenwärtige politische und ethische Debatte über Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit anregen?

 

Voraussetzungen: Geeignete Bewerber*innen müssen über einen hervorragenden Hochschulabschluss (MA oder äquivalent) in Philosophie oder Geschichte verfügen. Sie*Er sollte mit der Erkenntnistheorie des historischen Wissens, den Ansätzen im historischen Materialismus, der jüngsten Debatte über das Anthropozän und der Sozialphilosophie vertraut sein. Fachkenntnisse in Archäologie, Ökonomie oder Umweltgeschichte sind wünschenswert.

 

Kontakt: Konrad Ott (Reflective Turn Forum Sprecher)

 

 

Wir suchen hochqualifizierte und motivierte Doktorand*innen, die im Rahmen von ROOTS interdisziplinär hochwertige Forschung betreiben. Ein begleitendes Graduiertenprogramm wird gemeinsam von Wissenschaftler*innen der Geistes-; Natur- und Lebenswissenschaften angeboten. Die Doktorand*innen sind Teil der ROOTS Young Academy und Mitglieder der Johanna Mestorf Academy der Universität Kiel (www.jma.uni-kiel.de). Innovative Forschungsideen werden durch die umfangreichen Infrastruktur und das Graduate Center der Universität Kiel unterstützt. Stelleninhaber*innen können sich um Forschungsmittel bewerben. Die Betreuung erfolgt generell auf interfakultativer Ebene mit Betreuer*innen aus zwei verschiedenen Disziplinen.

 

Qualifizierte Bewerber*innen müssen einen hervorragenden Hochschulabschluss (MA, MSc oder ein gleichwertiger Abschluss) in einem für das interdisziplinäre Thema ROOTS relevanten Fachgebiet besitzen (weitere Informationen finden Sie unter https://www.jma.uni-kiel.de/roots). Der Cluster begrüßt Bewerbungen aus verschiedenen Disziplinen, die sich auf die Erforschung gesellschaftlicher, umweltbedingter und kultureller Konnektivität in frühen Gesellschaften konzentrieren.

 

Das Entgelt richtet sich nach der Entgeltgruppe 13 TV-L (Tarifvertrag der Länder). Die regelmäßige wöchentliche Arbeitszeit beträgt 65% einer Vollbeschäftigung (zzt. 25,16 Std.). Die Stellen sind für die Dauer von 3,5 Jahren (42 Monate) zu besetzen.

 

 

c) Zwei Wissenschaftler- Projektstellen im Rahmen des Aufbaus der wissenschaftlichen Forschungsinfrastruktur

Zwei ROOTS Stellen dienen dem Aufbau einschlägiger Forschungsplattformen:

 

 

01AI Ancient hubs of knowledge and the networks of their dissemination

 

Profil: Sammlung, Parametrisierung und digitales Management von Material und schriftlichen Quellen (antike und ggf. mittelalterliche Kulturen)

 

Die Sammlung und der Fluss von Wissen wie auch die Techniken seiner Aufbewahrung und seines Transports waren in verschiedenen Zeiten sehr verschieden. Das Materialsammlungs- und strukturierungprojekt ist Teil einer Plattform, auf der die antiken Formen der Aufbewahrung und der Verteilung von Wissen gesammelt, kategorisiert und verfügbar gemacht werden, so dass eine systematische Datenbank der Formen des Wissensmanagements, geordnet nach historischen Perioden, sachlichen Inhalten, räumlicher Verteilung entsteht. Das langfristige Ziel ist die Identifikation von Wissensknoten und Netzwerken, in denen sie wirken.

 

Das Forschungsziel des Teilprojektes ist die Identifizierung und Parametrisierung von    geeigneten Institutionen der Wissensspeicherung und Verteilung. Von der/dem Stelleninhaber*in wird erwartet, mit Publikationen der Forschungsergebnisse auch die eigene wissenschaftliche (Weiter-) Qualifikation zu betreiben und zu dokumentieren."

 

Voraussetzungen: Hervorragender MA in einer geisteswissenschaftlichen Disziplin (vorzugsweise in einer Altertumswissenschaft). Erfahrung mit computergestützten analytischen Methoden.

 

Kontakt: Lutz Käppel und Hilmar Klinkott (Subcluster Sprecher)

 

 

02AI Thesaurus Scientiarum: Ancient corpora of knowledge and their distribution

 

Profil: Sammlung, Parametrisierung und digitales Management von Material und schriftlichen Quellen (antike und ggf. mittelalterliche Kulturen)

 

Die Geschichte des menschlichen Verhaltens ist eine Geschichte der Anpassung an die der Umwelt und des Reagierens auf die Herausforderungen der Natur. Dabei spielen alle Formen von Wissen eine wichtige Rolle, insbesondere explizites ‚wissenschaftliches’ Wissen. Das Ziel des Projektes ist der Aufbau Kulturen übergreifender Corpora antiken Wissens zu ausgewählten Wissensgebieten (Umwelt, Meteorologie/Wetter/Klima, Astronomie, Natürliche Ressourcen, Biologie, Technologie) sowie der zur Verfügung Stellung für zukünftige Forschungen. Die Datenbank wird zunehmend konkret als Material-Ressource für interdisziplinäre gemeinsame Projekte mit anderen Subclustern dienen.

Das Forschungsziel des Teilprojektes ist die Identifizierung und Parametrisierung von Wissensbeständen aus ausgewählten Wissensdomänen. Von der/dem Stelleninhaber*in wird erwartet, mit Publikationen der Forschungsergebnisse auch die eigene wissenschaftliche (Weiter-) Qualifikation zu betreiben und zu dokumentieren.

 

Voraussetzungen: Hervorragender MA in einer geisteswissenschaftlichen Disziplin (vorzugsweise in einer Altertumswissenschaft). Erfahrung mit computergestützten analytischen Methoden.

 

Kontakt: Lutz Käppel und Hilmar Klinkott (Subcluster Sprecher)

 

 

Qualifizierte Bewerber*innen müssen einen hervorragenden Hochschulabschluss (MA, MSc oder ein gleichwertiger Abschluss) in einem für das interdisziplinäre Thema ROOTS relevanten Bereich besitzen (weitere Informationen finden Sie unter https://www.jma.uni-kiel.de/de/roots). Der Cluster begrüßt Bewerbungen aus verschiedenen Disziplinen, die sich auf die Erforschung gesellschaftlicher, umweltbedingter und kultureller Konnektivität in früheren Gesellschaften konzentrieren.

 

Das Entgelt richtet sich nach der Entgeltgruppe 13 TV-L (Tarifvertrag der Länder). Die regelmäßige wöchentliche Arbeitszeit beträgt die Hälfte einer Vollbeschäftigung (zzt. 19,35 Std.). Die Stellen sind zuerst für die Dauer von 3 Jahren (36 Monate) zu besetzen.

Vor der Einreichung eines Antrags wird den Bewerber*innen dringend empfohlen, mit Sprecher*innen der ROOTS-Subcluster oder -Plattformen Kontakt aufzunehmen, um herauszufinden, ob das vorgeschlagene Projekt in die Forschungsschwerpunkte passt. Das Ergebnis dieser Untersuchung sollte im Antrag angegeben werden und ist für den Antrag obligatorisch.

Die Christian-Albrechts-Universität zu Kiel ist bestrebt, den Anteil von Wissenschaftler*innen in Forschung und Lehre zu erhöhen, und fordert deshalb entsprechend qualifizierte Frauen nachdrücklich auf, sich zu bewerben. Frauen werden bei gleichwertiger Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung vorrangig berücksichtigt. Die Hochschule setzt sich für die Beschäftigung schwerbehinderter Menschen ein. Daher werden schwerbehinderte Bewerber*innen bei entsprechender Eignung bevorzugt berücksichtigt.

Ausdrücklich begrüßen wir es, wenn sich Menschen mit Migrationshintergrund bei uns bewerben.

Für die Research Associate Stellen, bitte senden Sie die folgenden Dokumente in einer einzelnen PDF-Datei:

  • Anschreiben;
  • Lebenslauf (incl. Publikationsliste);
  • eine Skizze des vorgeschlagenen Forschungsprojektes (nicht länger als 2500 Wörter), einschließlich einer kurzen Zusammenfassung, einer Darstellung des aktuellen Wissenstandes, einer detaillierten Projektbeschreibung und eines Zeitplanes;
  • eine kurze Stellungnahme zur Einbindung des vorgeschlagenen Forschungsprojektes in die Gesamtziele von ROOTS;
  • die Namen von zwei Referenzen mit Kontaktinformationen.
  • eine pdf-Datei Ihrer Dissertation.
  • Nachweise über die erworbenen Hochschulabschlüsse sowie den Nachweis über den Abschluss der Promotion

 

Alle Unterlagen müssen in englischer Sprache eingereicht werden, mit Ausnahme der Dissertationsschrift.

 

Für die Doktorandenstellen, bitte senden Sie die folgenden Dokumente als eine einzelne PDF-Datei:

  • Anschreiben;
  • Lebenslauf (incl. Publikationsliste);
  • eine Skizze des vorgeschlagenen Promotionsprojektes (nicht länger als 1500 Wörter), einschließlich einer kurzen Zusammenfassung, einer Darstellung des aktuellen Wissenstandes, einer detaillierten Projektbeschreibung und eines Zeitplanes;
  • die Namen von zwei Referenzen mit Kontaktinformationen;
  • ein pdf Ihrer Masterarbeit oder Nachweis der gleichwertigen Qualifikation;
  • Nachweise über die erworbenen Studienabschlüsse.

Alle Unterlagen müssen in englischer Sprache eingereicht werden, mit Ausnahme der Masterarbeit.

 

Für die Stellen zur wissenschaftliche Forschungsinfrastruktur senden Sie die folgenden Dokumente als einzelne PDF-Datei:

  • ein Anschreiben;
  • Lebenslauf (incl. Publikationsliste);
  • die Namen von zwei Referenzen mit Kontaktinformationen.
  • Nachweise über die erworbenen Studienabschlüsse

 

Alle Unterlagen müssen in englischer Sprache eingereicht werden.

 

Die Bewerbungsfrist für alle Stellen ist 06/05/2019. Bitte geben Sie den Code der Stelle, für die Sie sich bewerben, am Anfang Ihres Bewerbungsschreibens an!

 

Bitte richten Sie Ihre Bewerbung an:

 

Search Committee

Speaker Prof. Dr. Johannes Müller,

Cluster of Excellence ROOTS,

Kiel University,

Leibnizstraße 3, 24118 Kiel,

Germany

via e-mail (application@gshdl.uni-kiel.de)

 

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:

 

PD Dr. Mara Weinelt, mweinelt@gshdl.uni-kiel.de, +49 431 880-1639

oder

Dr. Andrea Ricci, aricci@gshdl.uni-kiel.de, +49 431 880-5871

 

 

 

wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in mit Zielrichtung Habilitation am Institut für Psychologie, E 14 TV-L, Vollzeit, befristet

Am Institut für Psychologie der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, Lehrstuhl für Sozialpsychologie und Politische Psychologie, ist voraussichtlich ab dem 01.09.2019 die Stelle als

 

wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in

mit Zielrichtung Habilitation

 

für die Dauer von zunächst drei Jahren zu besetzen. Die regelmäßige wöchentliche Arbeitszeit beträgt die einer Vollbeschäftigung (zzt. 38,70 Stunden). Die Eingruppierung erfolgt bei Vorliegen der tariflichen Voraussetzungen nach Entgeltgruppe 14 TV-L. Es besteht die Möglichkeit einer Verlängerung im Rahmen der Höchstbefristungsgrenzen des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes. Die Möglichkeit zur wissenschaftlichen Weiterqualifikation wird gegeben.

 

Die Stelle ist dem Lehrstuhl für Sozialpsychologie und Politische Psychologie (Prof. Dr. Bernd Simon) zugeordnet. Die Hauptaufgaben umfassen Lehre im Umfang von 4 Lehrveranstaltungsstunden (LVS) im Fach Sozialpsychologie und Evaluation, Beteiligung an laufenden Forschungsarbeiten und organisatorische Mitarbeit am Lehrstuhl. Die aktuellen Forschungsschwerpunkte des Lehrstuhls umfassen die Themen Beziehungen zwischen sozialen Gruppen, Identität, Toleranz, Respekt, Macht und Politisierung. Mitarbeit an der Forschungsstelle Toleranz ist erwünscht (www.kft.uni-kiel.de).

 

Einstellungsvoraussetzungen sind:

 

  • Diplom oder Master in Psychologie (mindestens mit 2.0 abgeschlossen)
  • Promotion in Psychologie (mindestens mit 2.0 abgeschlossen)
  • umfangreiche Erfahrung in experimenteller und anderer empirisch-quantitativer Forschung im Bereich der Sozialpsychologie und/oder Politischen Psychologie
  • sehr gute Methodenkenntnisse
  • eigene wissenschaftliche Publikationen
  • gute Englischkenntnisse
  • Lehrerfahrung
  • hohe Einsatzbereitschaft
  • Interesse an internationaler und interdisziplinärer Zusammenarbeit.

 

Die Christian-Albrechts-Universität zu Kiel ist bestrebt, den Anteil von Wissenschaftlerinnen in Forschung und Lehre zu erhöhen und fordert deshalb entsprechend qualifizierte Frauen nachdrücklich auf, sich zu bewerben. Frauen werden bei gleichwertiger Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung vorrangig berücksichtigt.

 

Die Hochschule setzt sich für die Beschäftigung schwerbehinderter Menschen ein. Daher werden schwerbehinderte Bewerberinnen und Bewerber bei entsprechender Eig­nung bevorzugt berücksichtigt.

 

Ausdrücklich begrüßen wir es, wenn sich Menschen mit Migrationshintergrund bei uns bewerben.

 

Schriftliche Bewerbungen werden bis zum 15. Mai 2019 erbeten an:

 

Prof. Dr. Bernd Simon

Sozialpsychologie & Politische Psychologie

Christian-Albrechts-Universität zu Kiel

 

Dazu sollen die Bewerbungsunterlagen zusammengefügt zu einer einzelnen pdf-Datei geschickt werden an: simon@psychologie.uni-kiel.de

 

Bewerbungsunterlagen, die per Post eingehen, werden nicht zurückgesandt, sondern nach Abschluss des Verfahrens vernichtet.

 

Auf die Vorlage von Lichtbildern/Bewerbungsfotos verzichten wir ausdrücklich und bitten daher, von deren Zusendung abzusehen.

 

Stellenausschreibung: wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in mit Zielrichtung Habilitation - PDF-Download hier

Wissecshaftliche*r Mitarbeiter*in (PostDoc) mit Zielrichtung Habilitation am Institut für Tierzucht und Tierhaltung, befristet

STELLENAUSSCHREIBUNG

 

Am Institut für Tierzucht und Tierhaltung der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, Fachgebiet Tierzucht, ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt die Stelle als

 

Wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in (PostDoc)

mit Zielrichtung Habilitation

 

für die Dauer von zunächst 3 Jahren befristet zu besetzen, eine Verlängerung im Rahmen der Regelungen des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes ist möglich. Die Stelle bietet die Möglichkeit zur Habilitation. Die regelmäßige wöchentliche Arbeitszeit beträgt, die einer Vollbeschäftigung (zzt. 38,7 Stunden). Die Eingruppierung erfolgt bei Vorliegen der tariflichen Voraussetzungen in der Entgeltgruppe 14 TV-L.

 

Aufgabengebiet

Das Aufgabengebiet umfasst Forschungsaufgaben in den Bereichen Molekulargenetik und funktionale Genomik bei landwirtschaftlichen Nutztieren sowie die Mitarbeit in der Lehre. Das Deputat beträgt vier Semesterwochenstunden, die zum Teil in englischer Sprache angeboten werden sollen. Eine besondere Bedeutung wird der Fähigkeit beigemessen, molekulargenetische und genomische Informationen bioinformatisch zu bearbeiten und auf tierzüchterisch relevante Fragestellungen zu übertragen. Zu den Tätigkeiten zählen im Weiteren die eigenständige Planung, Beantragung und Durchführung von Forschungsvorhaben, sowie die Mitwirkung bei der fachlichen Betreuung von Studierenden und Doktoranden*innen. Von dem*der erfolgreichen Kandidaten*in wird erwartet, sich in zentral am Hochschulstandort vorhandenen Hochdurchsatztechnologien einzuarbeiten.

Im Rahmen der Tätigkeit wird die Gelegenheit zu eigener wissenschaftlicher Arbeit und zum Erwerb weiterer wissenschaftlicher Qualifikation gegeben, für die die Hälfte der Arbeitszeit veranschlagt wird.

Die Möglichkeit zu einem mehrmonatigen Auslandsaufenthalt wird in Aussicht gestellt.

 

Anforderungsprofil

  • Qualifizierte Promotion im Bereich Molekulargenetik/ Haustiergenetik/ Tierzucht
  • Theoretische und praktische Kenntnisse in der Molekulargenetik und funktionalen Genomik
  • Teamfähigkeit und die Bereitschaft, in einer motivierten und interdisziplinär ausgerichteten Forschergruppe aktiv mitzuwirken.

 

Die Christian-Albrechts-Universität zu Kiel ist bestrebt, den Anteil von Wissenschaftlerinnen in Forschung und Lehre zu erhöhen und fordert deshalb entsprechend qualifizierte Frauen nachdrücklich auf, sich zu bewerben. Frauen werden bei gleichwertiger Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung vorrangig berücksichtigt.

 

Die Hochschule setzt sich für die Beschäftigung schwerbehinderter Menschen ein. Daher werden schwerbehinderte Bewerberinnen und Bewerber bei entsprechender Eignung bevorzugt berücksichtigt.

 

Ausdrücklich begrüßen wir es, wenn sich Menschen mit Migrationshintergrund bei uns bewerben.

 

Aussagekräftige Bewerbungsunterlagen - per E-Mail- richten Sie bitte bis zum 01. Mai 2019 an Herrn Prof. Dr. Georg Thaller

 

gthaller@tierzucht.uni-kiel.de

 

Institut für Tierzucht und Tierhaltung

der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel

Olshausenstraße 40, D-24098 Kiel

 

Telefon di. +49- (0)431-880 7329 office

Fax di. +49- (0)431-880 2588 office

 

Homepage: http://www.tierzucht.uni-kiel.de

 

Auf die Vorlage von Lichtbildern verzichten wir ausdrücklich und bitten daher hiervon abzusehen.

 

Bewerbungsunterlagen, die per Post eingehen, werden nicht zurückgesandt, sondern nach Abschluss des Verfahrens vernichtet.

Wissenschaftliche*n Mitarbeiter*in mit Zielrichtung Promotion am Institut für Physikalische Chemie. PhD position in Physical Chemistry.

English version below

 

Stellenausschreibung

 

 

Das Institut für Physikalische Chemie der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel sucht zum 01. Mai 2019 eine*n

 

Wissenschaftliche*n Mitarbeiter*in mit Zielrichtung Promotion

 

für die Dauer von zunächst drei Jahren. Die wöchentliche Arbeitszeit beträgt jeweils die Hälfte der einer Vollbeschäftigung (z. Z. 19,35 Stunden). Die Eingruppierung erfolgt in die Entgeltgruppe 13 TV-L. Die Lehrverpflichtung beträgt zwei Lehrveranstaltungsstunden.

 

In der Arbeitsgruppe „Heterogene Modellkatalyse und Funktionalisierte Grenzflächen“ werden moderne Methoden der Oberflächenchemie und –physik eingesetzt, um detaillierte Einblicke in die atomistische Struktur, Zusammensetzung und chemische Reaktivität der heterogenen Modellkatalysatoren zu gewinnen sowie neue Konzepte zum wissensbasierten Design neuer katalytischen Materialen mit gewünschten Eigenschaften, z.B. hoher Selektivität, zu entwickeln.

 

Es soll das Projekt Ligand-induzierte heterogene Katalyse: atomistisches Verständnis und Entwicklung neuer funktionalisierten Materialien vorangetrieben werden.

 

Die Selektivität von Oberflächenreaktionen, die entlang unterschiedlicher Reaktionspfaden verlaufen können, hängt von den kleinen und schwer zu kontrollierenden Differenzen in den Aktivierungsbarrieren der konkurrierenden Pfade ab. Ein vielversprechender Ansatz zum Lösen dieses Problems besteht darin, eine spezifische Wechselwirkung zwischen dem Reaktanden und dem katalytisch aktiven Zentrum einzuführen, die chemische Umwandlungen in die gewünschte Richtung steuert. Diese Wechselwirkung kann durch Funktionalisierung der Oberfläche mit Liganden eigeführt werden, die über sterische Hinderung oder elektronische Effekte die gewünschte Reaktion fördert.

 

In diesem Projekt soll eine einzigartige Kombination oberflächensensitiver Methoden an wohldefinierten funktionalisierten Modellkatalysatoren angewendet werden – sowohl an Metall-Einkristallen als auch an geträgerten Metall-Nanopartikeln – um die Grundlagen der Liganden-induzierten Katalyse auf atomarer Ebene zu untersuchen. Dazu wird eine Kombination von Rastertunnelmikroskopie, Infrarotspektroskopie und Molekularstrahlmethoden zum Einsatz kommen, die eine strukturelle Charakterisierung und chemische Identifizierung der Oberflächenspezies sowie kontrollierte kinetische Studien ermöglichen. Es werden systematisch die chemische und geometrische Struktur der Ligandenlage verändert, um die sterische Hinderung und die elektronischen Effekte gezielt zu beeinflussen. Dabei werden die genauen Korrelationen zwischen diesen Eigenschaften der Ligandenlage und den Mechanismen und der Kinetik der Oberflächenreaktionen aufgestellt.

 

Einstellungsvoraussetzung ist ein abgeschlossenes Hochschulstudium (Diplom oder Master), vorzugsweise in Physikalischer Chemie, Physik oder einem verwandten Gebiet. Praktische Erfahrungen und Kenntnisse auf dem Gebiet der Oberflächenchemie oder –physik sind von Vorteil, aber nicht unbedingt notwendig.

 

Die Hochschule ist bestrebt, den Anteil von Wissenschaftlerinnen in Forschung und Lehre zu erhöhen und fordert deshalb entsprechend qualifizierte Frauen nachdrücklich auf, sich zu bewerben. Frauen werden bei gleichwertiger Qualifikation vorrangig berücksichtigt.

 

Die Hochschule setzt sich für die Beschäftigung schwerbehinderter Menschen ein. Daher werden schwerbehinderte Bewerberinnen und Bewerber bei entsprechender Eignung bevorzugt berücksichtigt.

 

Ausdrücklich begrüßen wir es, wenn sich Menschen mit Migrationshintergrund bei uns bewerben.

 

Schriftliche Bewerbungen mit Anschreiben, Lebenslauf, Zeugniskopien und einer kurzen Zusammenfassung der Diplom-/Masterarbeit sind bis zum 30.04.2019 zu richten an:

 

Prof. Dr. Swetlana Schauermann

Institut für Physikalische Chemie

der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel

Max-Eyth-Str. 2

24118 Kiel

 

oder per E-Mail an schauermann@pctc.uni-kiel.de.

 

Weitere Informationen finden Sie unter https://www.schauermann.phc.uni-kiel.de/en/ .

 

 

Auf die Vorlage von Lichtbildern/Bewerbungsfotos verzichten wir ausdrücklich und bitten daher, hiervon abzusehen.

 

Hier können Sie die Ausschriebung als pdf-Dokument downloaden.

 

 

 

 

PhD position in Physical Chemistry

 

A PhD position in the Institute of Physical Chemistry is available at the Christian-Albrechts-University of Kiel, Germany. The position is for 3 years (salary TV-L 13) starting 1st of May 2019.  The salary will be according to the payment grade E 13 TV-L. The weekly working hours are 50% of a full employment (19,35 h).

 

In the group of “Model Heterogeneous Catalysis and Functionalized Interfaces”, a broad range of surface sensitive methods is applied to obtain an atomistic-level understanding of the structure, chemical composition and reactivity of well-defined model heterogeneous catalysts and functionalized interfaces. We are aiming at developing new concept towards rational design of new catalytic materials with tailor-made properties, such as e.g. high selectivity in multi-pathway surface reactions.

 

The main focus of the research project:

 

Ligand-Directed Heterogeneous Catalysis and Functionalized Surfaces

 

lies at an atomistic-level understanding of ligand-directed heterogeneous catalysis occurring at the metal surfaces functionalized with organic ligand assemblies.

 

The selectivity of multi-pathway surface reactions depends on subtle differences in the activation barriers of competing reactions, which is difficult to control. One of the most promising strategies to overcome this problem is to introduce a specific selective interaction between the reactant and the catalytically active site, directing the chemical transformations towards the desired route. This interaction can be imposed via functionalization of a catalyst with ligands, promoting the desired pathway via steric constrain or electronic effects.

 

The main objective of this study will be at the atomistic-level characterization of the geometric and chemical structure of the ligand assemblies as well as at the exploring the molecular reaction mechanisms and kinetics of multi-pathway reactions occurring at these complex interfaces. A unique combination of surface-sensitive techniques on well-defined model catalysts functionalized with ligands – both metal single crystals and metallic nanoparticles supported on model oxides– will be applied to explore the origins of ligand-directed catalysis at the atomistic level. Our experimental approach includes a combination of scanning tunneling microscopy for structural characterization of the ligand layers; infrared spectroscopy enabling the chemical identification and in operando monitoring of the surface species and molecular beam techniques allowing for highly controlled kinetic studies.

 

The successful candidate should hold a Diploma or Master’s degree in Physical Chemistry, Physics, or a related field. Experiences in surface science related techniques are advantageous but not obligatory.

 

Kiel University aims at increasing the number of women in research and academic teaching and strongly encourages applications of accordingly qualified women. Women will be preferred, provided equal qualifications and scientific performance.

 

The CAU supports the employment of severely disabled persons. Therefore, severely disabled persons will be preferred, provided equal qualifications and scientific performance.

 

Applicants with a migration background are particularly welcomed.

Please send your application documents by e-mail (pdf file including a cover letter, CV, copies of certificates, and a short abstract of the Diploma or Master’s thesis) before 30th April, 2019 to

 

Prof. Dr. Swetlana Schauermann

Institut für Physikalische Chemie

Christian-Albrechts-Universität Kiel

Max-Eyth-Str. 2

24118 Kiel

schauermann@pctc.uni-kiel.de

 

Further information on the group and the project can be found at https://www.schauermann.phc.uni-kiel.de/en/

Please refrain from submitting application photos.

 

pdf-file

 

Wiss. Mitarbeiter*in mit Zielrichtung Promotion am Institut für Elektrotechnik und Informationstechnik, befristet, Vollzeit, E13 TV-L.

Stellenausschreibung

 

Im Institut für Elektrotechnik und Informationstechnik der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel ist am Lehrstuhl Informations- und Codierungstheorie zum nächst möglichen Zeitpunkt eine Stelle als

Wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in mit Zielrichtung Promotion

für die Dauer von zunächst 3 Jahren zu besetzen. Die Eingruppierung erfolgt bei Erfüllung der tariflichen Voraussetzung in die E 13 TV-L. Die regelmäßige wöchentliche Arbeitszeit beträgt die einer Vollbeschäftigung (z.Zt. 38,7 Stunden). Teilzeitbeschäftigung ist grundsätzlich möglich. Gehen entsprechende Bewerbungen ein, wird geprüft, ob den Teilzeitwünschen im Rahmen der dienstlichen Möglichkeiten entsprochen werden kann.

Aufgabengebiet

Der wissenschaftliche Arbeitsschwerpunkt der zu besetzenden Stelle liegt im Bereich der optischen Freiraumkommunikation (Visible Light Communication). Im Rahmen der Dienstaufgabe wird Gelegenheit zur Promotion gegeben. Die Lehrverpflichtung richtet sich nach der Lehrverpflichtungsverordnung und beträgt zur Zeit vier Lehrveranstaltungsstunden wöchentlich.

Einstellungsvoraussetzungen

Vorausgesetzt wird ein qualifizierter Masterabschluss im Bereich Elektrotechnik und Informationstechnik mit Vertie­fungsrichtung Nachrichten- und Informationstechnik. Die*der Bewerber*in sollte erste Erfahrungen im Bereich der Informations- und Co­dierungstheorie sowie der digitalen Übertragungstechnik gesammelt haben. Wünschenswert sind Kenntnisse im Bereich der optischen Freiraumkommunikation (VLC, OWC, FSO). Es werden sehr gute Programmierkenntnisse sowie Deutsch- und Englischkenntnisse erwartet. 

Die Christian-Albrechts-Universität ist bestrebt, den Anteil von Wissenschaftlerinnen in Forschung und Lehre zu erhöhen und fordert deshalb entsprechend qualifizierte Frauen nachdrücklich auf, sich zu bewerben. Frauen werden bei gleichwertiger Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung vorrangig berücksichtigt.

Die Hochschule setzt sich für die Beschäftigung schwerbehinderter Menschen ein. Daher werden schwerbehinderte Bewerber*innen bei entsprechender Eignung bevorzugt berücksichtigt.

Ausdrücklich begrüßen wir es, wenn sich Menschen mit Migrationshintergrund bei uns bewerben.

Bewerbungen inkl. Lebenslauf und Kopien der Universitätszeugnisse richten Sie bitte bis zum 30. April 2019 als pdf-Datei per E-Mail an:

Prof. Dr.-Ing. Peter A. Höher

Technische Fakultät der CAU zu Kiel

Lehrstuhl für Informations- und Codierungstheorie

Kaiserstr. 2

24143 Kiel

E-Mail: ph@tf.uni-kiel.de

Auf die Vorlage von Lichtbildern/ Bewerbungsfotos verzichten wir ausdrücklich und bitten daher, hiervon abzusehen.

Stellenausschreibung: Wiss. Mitarbeiter*in mit Zielrichrichtung Promotion am Institut für Elektrotechnik und Informationstechnik - PDF-Download hier

wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in am Institut für Betriebswirtschaftslehre mit Zielrichtung Promotion, befristet, Teilzeit, E 13 TV-L

 

STELLENAUSSCHREIBUNG

 

 

Am Institut für Betriebswirtschaftslehre der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, Professur für Controlling ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt die Stelle als

 

 

Wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in mit Zielrichtung Promotion

 

 

zunächst für die Dauer von drei Jahren befristet zu besetzen. Die regelmäßige wöchentliche Arbeitszeit beträgt drei Viertel der einer entsprechenden Vollbeschäftigung (zzt. 29,025 Stunden). Die Eingruppierung erfolgt bei Vorliegen der tarifrechtlichen Voraussetzungen nach Entgeltgruppe 13 TV-L. Mit der Stelle verbunden ist eine regelmäßige wöchentliche Lehrverpflichtung von drei Lehrveranstaltungsstunden.

 

 

Einstellungsvoraussetzungen sind ein abgeschlossenes Bachelor- und Masterstudium der Betriebswirtschaftslehre mit dem Schwerpunkt Controlling oder Unternehmensrechnung sowie gute Statistik-Kenntnisse. Der wissenschaftliche Arbeitsschwerpunkt der Professur liegt im Bereich des Controlling, des internen Rechnungswesens und des Kostenmanagements.

 

Das Aufgabengebiet umfasst

  • die Durchführung von Übungen zu den Vorlesungen „Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre“ sowie „Kosten- und Leistungsrechnung“, die Betreuung von Studierenden in den Bachelor- und Master-Studiengängen bei der Anfertigung von Hausarbeiten sowie die Mitarbeit an der Vorbereitung und Korrektur von Klausuren;
  • die Mit- und Zuarbeit bei Forschungsprojekten auf dem Gebiet des Controlling und des Kostenmanagements;
  • die Mitwirkung bei allen weiteren Aufgaben der Professur.

 

 

Die Christian-Albrechts-Universität zu Kiel ist bestrebt, den Anteil von Wissenschaftlerinnen in Forschung und Lehre zu erhöhen und fordert deshalb entsprechend qualifizierte Frauen nachdrücklich auf, sich zu bewerben. Frauen werden bei gleichwertiger Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung vorrangig berücksichtigt.

 

Die Hochschule setzt sich für die Beschäftigung schwerbehinderter Menschen ein. Daher werden sie bei entsprechender Eignung bevorzugt berücksichtigt.

 

Ausdrücklich begrüßen wir es, wenn sich Menschen mit Migrationshintergrund bei uns bewerben.

 

 

Schriftliche Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen (auf die Vorlage von Lichtbildern/Bewerbungsfotos verzichten wir ausdrücklich und bitten daher hiervon abzusehen) sind bis zum 30. April 2019 zu richten an:

 

Frau Prof. Dr. Birgit Friedl

Institut für Betriebswirtschaftslehre der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel

Professur für Controlling

Westring 425

24118 Kiel

 

Tel. 0431 880 3988

 

Wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in am Institut für Quantitative Betriebs- und Volkswirtschaftliche Forschung (Promotion), befristet, Teilzeit, E 13 TV-L

STELLENAUSSCHREIBUNG

 

 

Am Institut für Quantitative Betriebs- und Volkswirtschaftliche Forschung der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel ist zum 01. Juni 2019 die Stelle als

 

 

Wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in mit Zielrichtung Promotion

 

 

für die Dauer von zunächst drei Jahren befristet zu besetzen. Die regelmäßige wöchentliche Arbeitszeit beträgt die Hälfte einer Vollzeitbeschäftigung (zzt. 19,35 Std.). Die Eingruppierung erfolgt bei Vorliegen der tarifrechtlichen Voraussetzungen nach Entgeltgruppe 13 TV-L. Mit der Stelle verbunden ist eine regelmäßige wöchentliche Lehrverpflichtung von zwei Lehrveranstaltungsstunden.

 

Die Stelle ist der BWL-Professur im Institut zugeordnet. Primäre Aufgabe ist die Mitarbeit an der Organisation, Vorbereitung und Durchführung von Forschung und Lehre in den Fachgebieten Entscheidungstheorie und Finanzwirtschaft.

 

Vorausgesetzt wird ein mit gutem Examen abgeschlossenes Hochschulstudium mit einem quantitativ orientierten Studienschwerpunkt (z. B. BWL, Quantitative Finance oder Finanzmathematik). Bewerber*innen haben idealerweise bereits während ihres Studiums erste Forschungserfahrung gesammelt, zum Beispiel durch eine forschungsorientierte Studien-/Abschlussarbeit oder durch eine Tätigkeit als wissenschaftliche Hilfskraft an einem Lehrstuhl. Kenntnisse eines Statistikprogramms (insbesondere R) sowie grundlegende Programmierkenntnisse sind von Vorteil.

 

 

Die Christian-Albrechts-Universität zu Kiel ist bestrebt, den Anteil von Wissenschaftlerinnen in Forschung und Lehre zu erhöhen und fordert deshalb entsprechend qualifizierte Frauen nachdrücklich auf, sich zu bewerben. Frauen werden bei gleichwertiger Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung vorrangig berücksichtigt.

 

Die Hochschule setzt sich für die Beschäftigung schwerbehinderter Menschen ein. Daher werden sie bei entsprechender Eignung bevorzugt berücksichtigt.

 

Ausdrücklich begrüßen wir es, wenn sich Menschen mit Migrationshintergrund bei uns bewerben.

 

 

Interessierte Absolventen*innen oder Studenten*innen in der Examensphase werden gebeten, Bewerbungen bis zum 02. Mai 2019 zu richten an:

 

Christian-Albrechts-Universität zu Kiel

Prof. Dr. Alexander Klos

Institut für Quantitative Betriebs- und Volkswirtschaftliche Forschung

Olshausenstr. 40

24098 Kiel

Email: info@qber.uni-kiel.de

 

Auf die Vorlage von Lichtbildern/ Bewerbungsfotos verzichten wir ausdrücklich und bitten daher, hiervon abzusehen.

 

Rückfragen richten Sie bitte direkt an Alexander Klos (alexander.klos@qber.uni-kiel.de de).

Wiss. Mitarbeiter*in für Softwareentwicklung für das „Kompetenzzentrum Geo-Energie“, befristet, Vollzeit, TV-L E 13

Stellenausschreibung

 

Die Christian-Albrechts-Universität zu Kiel gründet derzeit das „Kompetenzzentrum Geo-Energie“. Ziel des Kompetenzzentrums ist die Nutzung und der Schutz des geologischen Untergrundes als Ressource und die Bereitstellung und Unterstützung des Einsatzes von Technologien zur Gewinnung und Speicherung von Geo-Energien.

Im Rahmen der Einrichtung des Kompetenzzentrums Geo-Energie ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt die Stelle einer

 

wissenschaftlichen Mitarbeiterin / eines wissenschaftlichen Mitarbeiters für Softwareentwicklung

 

zu besetzen. Die Stelle ist dem Lehrstuhl für Geohydromodellierung am Institut für Geowissenschaften zugeordnet. Die zunehmende Komplexität der Software zur Beschreibung und Quantifizierung der entsprechenden Prozesse im geologischen Untergrund, sowie die im Rahmen des Kompetenzzentrums geforderte Prognosefähigkeit machen die dauerhafte Anpassung, Erweiterung, Pflege und Sicherung der numerischen Software notwendig. Aufgabe dieser Stelle ist daher die Entwicklung und Bereitstellung wissenschaftlicher numerischer Simulationssoftware, sowie von Simulationsworkflows zur Anwendung und Nutzung im Bereich der Geo-Energien mit speziellem Fokus auf geothermische Nutzungen.

 

Die Einstellung erfolgt vorbehaltlich der Förderung durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE). Die Stelle ist auf drei Jahre befristet. Die regelmäßige wöchentliche Arbeitszeit entspricht der einer/eines Vollbeschäftigten (derzeit 38,7 Stunden). Teilzeitbeschäftigung ist grundsätzlich möglich. Gehen entsprechende Bewerbungen ein, wird geprüft, ob den Teilzeitwünschen im Rahmen der dienstlichen Möglichkeiten entsprochen werden kann. Die Eingruppierung erfolgt bei Erfüllung der tarifrechtlichen Voraussetzungen nach TV-L E 13.

 

Zu den inhaltlichen Aufgaben gehören die Identifizierung und Quantifizierung der im Untergrund ablaufenden Prozesse, die Entwicklung und Implementierung von mathematisch-quantitativen Prozessbeschreibungen dieser Vorgänge, der entsprechenden Randbedingungen, der benötigten Schnittstellen zu anderen Simulationsprogrammen und zu technischen Anlagen, sowie die Entwicklung und Implementierung von Steuerfunktionen zur Abbildung der Lastkurven der geotechnischen und geothermischen Anlagen. Weiterhin umfassen die Aufgaben die Erweiterung des thermisch-hydraulischen Prozessspektrums der verwendeten Software, unter anderem auch der wissenschaftlichen open-source Software OpenGeoSys. Die Softwareentwicklung und die Anwendung der erweiterten Software soll in Kooperation mit wissenschaftlichen Partnern als auch mit externen Partnern des Kompetenzzentrums erfolgen.

 

Zu den technischen Aufgaben gehören die Pflege der Software, das Benchmarken und Sichern der Funktionsfähigkeit der bestehenden, sowie der neu entwickelten Module und Programmteile, das Erstellen von Dokumentationen und Beschreibungen der Funktionalität, die Parallelisierung der Software, die Verbesserung der Handhabbarkeit, sowie die Unterstützung der Software-Nutzer am Kompetenzzentrum.

 

Einstellungsvoraussetzung ist eine Promotion in den Geowissenschaften, Ingenieurwissenschaften oder einer verwandten einschlägigen naturwissenschaftlichen Fachrichtung.

Darüber hinaus werden gute Programmierkenntnisse, Erfahrung bei der Parallelisierung von numerischer Software und der Nutzung parallelen Rechnens, sowie vertieftes physikalisches Prozessverständnis der ablaufenden thermischen und hydraulischen Prozesse auf den Skalen von Einzelversuchen bis hin zum großskaligen Untergrund vorausgesetzt.

Erwartet wird weiterhin die Bereitschaft zur Einarbeitung in erweiterte Fragestellungen im Bereich der geothermischen Energiesysteme, sowie in geochemische und geomechanische Grundlagen. Darüber hinaus erwartet werden die Freude am interdisziplinären Arbeiten, ausgeprägte kommunikative Fähigkeiten, die Arbeit im Team, die technische Anleitung und Unterstützung der anderen Mitarbeiter des Kompetenzzentrums, sowie der sichere Umgang mit der deutschen und der englischen Sprache.

 

Die Christian-Albrechts-Universität zu Kiel ist bestrebt, den Anteil von Wissenschaftlerinnen in Forschung und Lehre zu erhöhen und fordert deshalb entsprechend qualifizierte Frauen nachdrücklich auf, sich zu bewerben. Frauen werden bei gleichwertiger Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung vorrangig berücksichtigt.

 

Die CAU setzt sich für die Beschäftigung schwerbehinderter Menschen ein. Daher werden schwer­behinderte Bewerberinnen und Bewerber bei entsprechender Eignung bevorzugt berück­sichtigt.

 

Ausdrücklich begrüßen wir es, wenn sich Menschen mit Migrationshintergrund bei uns bewerben.

 

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an Herrn Prof. Dr. Sebastian Bauer (sebastian.bauer@ifg.uni-kiel.de), Institut für Geowissenschaften, Christian-Albrechts-Universität zu Kiel.

 

Ihre aussagekräftige Bewerbung mit den üblichen Unterlagen (Lebenslauf, Zeugnisse, etc.) und der Angabe von zwei Referenzpersonen richten Sie bitte bis zum 07.12.2018 unter dem Stichwort „Geo-Energie Softwareentwicklung“ bevorzugt per Email als einzelne PDF-Datei an Herrn Dr. Dirk Schäfer (dirk.schaefer@ifg.uni-kiel.de).

Senden Sie schriftliche Bewerbungen bitte an:

 

Christian-Albrechts-Universität zu Kiel

Institut für Geowissenschaften

Dr. Dirk Schäfer

Ludewig-Meyn-Straße 10

24118 Kiel

Betreff: Stellenausschreibung Geo-Energie Softwareentwicklung

 

Auf die Vorlage von Lichtbildern/Bewerbungsfotos verzichten wir ausdrücklich und bitten daher, hiervon abzusehen.

 

Stellenausschreibung wiss. Mitarbeiter*in für Softwareentwicklung PDF-Download hier

 

 

Wiss. Mitarbeiter*in für Numerische Modellierung geotechnischer Energiesysteme für das „Kompetenzzentrum Geo-Energie“, befristet, Vollzeit, TV-L E 13

Stellenausschreibung

 

Die Christian-Albrechts-Universität zu Kiel gründet derzeit das „Kompetenzzentrum Geo-Energie“. Ziel des Kompetenzzentrums ist die Nutzung und der Schutz des geologischen Untergrundes als Ressource und die Bereitstellung und Unterstützung des Einsatzes von Technologien zur Gewinnung und Speicherung von Geo-Energien.

Im Rahmen der Einrichtung des Kompetenzzentrums Geo-Energie ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt die Stelle einer wissenschaftlichen Mitarbeiterin / eines wissenschaftlichen Mitarbeiters für

 

Numerische Modellierung geotechnischer Energiesysteme

 

zu besetzen. Die Stelle ist dem Lehrstuhl für Geohydromodellierung am Institut für Geowissenschaften zugeordnet. Die Konzipierung, Dimensionierung und Bewertung von geotechnischen Energieanlagen, insbesondere von geothermisch genutzten Energiespeichern, erfordert den Einsatz geeigneter Simulationssoftware und numerischer Modellierung, um der räumlichen Struktur der Anlagen als auch des Untergrundes sowie den interagierenden Prozessen Rechnung tragen zu können. Aufgabe dieser Stelle ist daher die Erstellung von Einsatzkonzepten geotechnischer Energiesysteme, insbesondere von geothermischen Wärmespeichern, sowie die Planung und Durchführung der für die Dimensionierung und Bewertung notwendigen Simulationen.

 

Die Einstellung erfolgt vorbehaltlich der Förderung durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE). Die Stelle ist auf drei Jahre befristet. Die regelmäßige wöchentliche Arbeitszeit entspricht der einer/eines Vollbeschäftigten (derzeit 38,7 Stunden). Teilzeitbeschäftigung ist grundsätzlich möglich. Gehen entsprechende Bewerbungen in wird geprüft, ob den Teilzeitwünschen im Rahmen der dienstlichen Möglichkeiten entsprochen werden kann. Die Eingruppierung erfolgt bei Erfüllung der tarifrechtlichen Voraussetzungen nach TV-L E 13.

 

Zu den inhaltlichen Aufgaben gehören die Charakterisierung der im Untergrund ablaufenden Prozesse inner- und außerhalb der geotechnischen Energieanlagen, sowie Entwicklung und Umsetzung geeigneter Simulationskonzepte zur Planung, Dimensionierung und Bewertung der Anlagen sowohl unter Energie- als auch Umweltaspekten. Dabei sollen sowohl Anlagen im Labor- und Technikum-Maßstab zur Erprobung innovativer Ansätze als auch praktische Anwendungen im Einsatzmaßstab betrachtet werden. Weiterhin gehören zu den Aufgaben die Durchführung der dafür notwendigen numerischen Szenariensimulationen, die Dokumentation der Ergebnisse, sowie die konzeptionelle Weiterentwicklung der betrachteten Systeme und deren Einsatzmöglichkeiten. Diese Aufgaben sollen in enger Abstimmung mit den anderen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Kompetenzzentrums, als auch mit externen Partnern bearbeitet werden.

 

Zu den technischen Aufgaben gehören der Einsatz von wissenschaftlicher Prozess-Software für Szenariensimulationen, sowie die Dokumentation der Ergebnisse und der verwendeten Workflows.

 

Einstellungsvoraussetzung ist eine Promotion in den Geowissenschaften, Ingenieurwissenschaften oder einer verwandten einschlägigen naturwissenschaftlichen Fachrichtung.

Darüber hinaus werden sehr gute Kenntnisse der innerhalb und außerhalb der Energieanlagen maßgeblichen Prozesse, sowie Erfahrungen bei der Anwendung numerischer Simulationen für Szenarienanalysen vorausgesetzt.

 

Erwartet wird die Bereitschaft zur Einarbeitung in erweiterte Fragestellungen im Bereich der geothermischen Energiesysteme, sowie in geowissenschaftliche Grundlagen. Darüber hinaus erwartet werden die Freude am interdisziplinären Arbeiten, ausgeprägte kommunikative Fähigkeiten, die Arbeit im Team, die technische Anleitung und Unterstützung der anderen Mitarbeiter des Kompetenzzentrums, sowie der sichere Umgang mit der deutschen und der englischen Sprache.

 

Die Christian-Albrechts-Universität zu Kiel ist bestrebt, den Anteil von Wissenschaftlerinnen in Forschung und Lehre zu erhöhen und fordert deshalb entsprechend qualifizierte Frauen nachdrücklich auf, sich zu bewerben. Frauen werden bei gleichwertiger Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung vorrangig berücksichtigt.

 

Die CAU setzt sich für die Beschäftigung schwerbehinderter Menschen ein. Daher werden schwer­behinderte Bewerberinnen und Bewerber bei entsprechender Eignung bevorzugt berück­sichtigt.

 

Ausdrücklich begrüßen wir es, wenn sich Menschen mit Migrationshintergrund bei uns bewerben.

 

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an Herrn Prof. Dr. Sebastian Bauer (sebastian.bauer@ifg.uni-kiel.de), Institut für Geowissenschaften, Christian-Albrechts-Universität zu Kiel.

 

Ihre aussagekräftige Bewerbung mit den üblichen Unterlagen (Lebenslauf, Zeugnisse, etc.) und der Angabe von zwei Referenzpersonen richten Sie bitte bis zum 07.12.2018 unter dem Stichwort „Geo-Energie Modellierung Energiesysteme“ bevorzugt per Email als einzelne PDF-Datei an Herrn Dr. Dirk Schäfer (dirk.schaefer@ifg.uni-kiel.de). Senden Sie schriftliche Bewerbungen bitte an:

 

Christian-Albrechts-Universität zu Kiel

Institut für Geowissenschaften

Dr. Dirk Schäfer

Ludewig-Meyn-Straße 10

24118 Kiel

Betreff: Stellenausschreibung Geo-Energie Modellierung Energiesysteme

 

Auf die Vorlage von Lichtbildern/Bewerbungsfotos verzichten wir ausdrücklich und bitten daher, hiervon abzusehen.

 

Stellenausschreibung wiss. Mitarbeiter*in für  Numerische Modellierung geotechnischer Energiesysteme PDF-Download hier

 

Wiss. Mitarbeiter*in für die Modellbildung von Materialverhalten für das „Kompetenzzentrum Geo-Energie“, befristet, Vollzeit, TV-L E 13

Stellenausschreibung

 

Die Christian-Albrechts-Universität zu Kiel gründet derzeit das „Kompetenzzentrum Geo-Energie“. Ziel des Kompetenzzentrums ist die Nutzung und der Schutz des geologischen Untergrundes als Ressource und die Bereitstellung und Unterstützung des Einsatzes von Technologien zur Gewinnung und Speicherung von Geo-Energien.

Im Rahmen der Einrichtung des Kompetenzzentrums Geo-Energie ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt die Stelle

 

einer wissenschaftlichen Mitarbeiterin / eines wissenschaftlichen Mitarbeiters für die Modellbildung von Materialverhalten

 

zu besetzen. Die Stelle ist dem Lehrstuhl für Marine und terrestrische Geomechanik und Geotechnik am Institut für Geowissenschaften zugeordnet. Lösungen für die anstehenden Herausforderungen zur Bewältigung der Aufgaben in der Änderung des Energiesektors bedingen eine aussagefähige Abbildung und Simulationen des Verhaltens von existierenden bzw. neu zu entwickelnden Materialien und Konstruktionen auf dem Gebiet der Geo-Energie und Energie-Geotechnologien als auch für die Vordimensionierung von Labor- oder Technikumsversuchen. Diese Entwicklungen überlagern dabei alle Gebiete, wie Erzeugung, Transport und Speicherung von Energien und Energie-Gentechnologien. Bei all diesen Entwicklungsgebieten ist ein tiefes Verständnis des thermo-hydro-mechanischen Materialverhaltens aus geomechanischer Sicht für die konstitutive Modellbildung und die Interpretation von experimentellen Untersuchungen erforderlich.

 

Die Einstellung erfolgt vorbehaltlich der Förderung durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE). Die Stelle ist auf drei Jahre befristet. Die regelmäßige wöchentliche Arbeitszeit entspricht der einer/eines Vollbeschäftigten (derzeit 38,7 Stunden). Teilzeitbeschäftigung ist grundsätzlich möglich. Gehen entsprechende Bewerbungen ein, wird geprüft, ob den Teilzeitwünschen im Rahmen der dienstlichen Möglichkeiten entsprochen werden kann. Die Eingruppierung erfolgt bei Erfüllung der tarifrechtlichen Voraussetzungen nach TV-L E 13.

 

Zu den inhaltlichen Aufgaben der ausgeschriebenen Stelle zählt die kontinuierliche Weiterentwicklung und Anwendung von numerischen Modellen, welche das Materialverhalten mittels konstitutiver Beziehungen insbesondere von hydraulisch, thermisch und geomechanisch gekoppelten Prozessen auf verschiedenen Raumskalen beschreiben. Anwendungsgebiete dafür sind u.a. Interaktions- und Materialmodellierungen. Erwartet wird dabei eine enge Zusammenarbeit zu weiteren Arbeitsgruppen u.a. am Kompetenzzentrum, welche an der Entwicklung und Anwendung entsprechender übergreifender Software- und Modellplattformen arbeiten.

Zu den technischen Aufgaben gehören die Organisation, Entwicklung und Implementierung von geeigneten Materialmodellen zur Abbildung thermo-hydro-mechanischer Problemstellungen. Neben der Teamfähigkeit, wird Mitarbeit an übergreifenden Projektaufgaben sowie selbstständige Organisation sowie Durchführung von Fortbildungsveranstaltungen von Industrie, Behörden, Studierenden und berufspraktischen Absolventen aus der Industrie erwartet.

 

Voraussetzung für Bewerbungen ist ein abgeschlossenes Studium (M.Sc./ Diplom) in den Bereichen Geomechanik, Geotechnik, Geowissenschaften oder Bauingenieurwesen. Der Kandidat / die Kandidatin muss die Führerscheinklasse B und C1 mitbringen, um außendienstliche Aufgaben im Verbund mit dem Kompetenzzentrum wahrnehmen zu können (z.B. Dienstreisen mit Dienstfahrzeug). Der Kandidat / die Kandidatin soll Kenntnisse in geotechnischen und geomechanischen Labor- und Versuchseinrichtungen und sehr gute Software- und Programmierkenntnisse aufweisen können sowie ausgewiesen im Umgang mit Softwareentwicklung sein.

Von dem Kandidaten / der Kandidatin werden folgende weitere persönliche Voraussetzungen erwartet: Selbständigkeit, Flexibilität im Hinblick auf neue Aufgaben und Arbeitsmethoden, Bereitschaft zur Teamarbeit und Anleitung von Doktoranden oder studentischer Mitarbeiter, Organisation von technischen und zeitlichen Abläufe, Belastbarkeit, Souveränität auch in arbeitsintensiven Phasen, Diskretion, Nutzung elektronischer Datenverarbeitung (Latex, Office) besitzen. Der Kandidat / die Kandidatin sollte die deutsche und englische Sprache in Wort und Schrift gut beherrschen.

 

Die Christian-Albrechts-Universität zu Kiel ist bestrebt, den Anteil von Wissenschaftlerinnen in Forschung und Lehre zu erhöhen und fordert deshalb entsprechend qualifizierte Frauen nachdrücklich auf, sich zu bewerben. Frauen werden bei gleichwertiger Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung vorrangig berücksichtigt.

 

Die CAU setzt sich für die Beschäftigung schwerbehinderter Menschen ein. Daher werden schwer­behinderte Bewerberinnen und Bewerber bei entsprechender Eignung bevorzugt berück­sichtigt.

 

Ausdrücklich begrüßen wir es, wenn sich Menschen mit Migrationshintergrund bei uns bewerben.

 

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an Frau N. Glenewinkel (nadja.glenewinkel@ifg.uni-kiel.de), tel. 0431 - 880 1978), Institut für Geowissenschaften, Christian-Albrechts-Universität zu Kiel.

 

Ihre aussagekräftige Bewerbung mit den üblichen Unterlagen (Lebenslauf, Zeugnisse, etc.) und der Angabe von zwei Referenzpersonen richten Sie bitte bis zum 29.11.2018 unter dem Stichwort „Geo-Energie Versuchsentwicklung“ bevorzugt per Email als einzelne PDF-Datei an Frau N. Glenewinkel (nadja.glenewinkel@ifg.uni-kiel.de). Senden Sie schriftliche Bewerbungen bitte an:

 

Christian-Albrechts-Universität zu Kiel

Institut für Geowissenschaften

Frau N. Glenewinkel

Ludewig-Meyn-Straße 10

24118 Kiel

Betreff: Stellenausschreibung Geo-Energie Versuchsentwicklung

 

Auf die Vorlage von Lichtbildern/Bewerbungsfotos verzichten wir ausdrücklich und bitten daher, hiervon abzusehen.

 

Stellenausschreibung wiss. Mitarbeiter*in für die Modellbildung von Materialverhalten PDF-Download hier

 

 

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    Den Geschäftsbereich Personal finden Sie in der 3. Etage des Verwaltungshochhauses; das Referat Reisekosten befindet sich in der 8. Etage des Verwaltungshochhauses (Ecke Westring/Olshausenstr.).