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Nr. 61, 10.07.2010  voriger  Übersicht  weiter  REIHEN  SUCHE  Feedback 

Höfische Welt

Foto: Thorbecke Verlag

Zwischen 1450 und 1550 gab es der Überlieferung zufolge diverse Fürsten, die als Personen und mit ihrer Politik als herausragend gelten. Sie stehen im Mittelpunkt des 22. Bandes der Residen­zenforschung, den die Kieler Historiker Professor Oliver Auge, Dr. Gabriel Zeilinger und ihr Greifswalder Kollege Dr. Ralf-Gunnar Werlich herausgegeben haben.

Das Buch vereint die Beiträge der Tagung »Fürsten an der Zeiten­wende zwischen Gruppenbild und Individualität. Formen fürstlicher Selbstdarstellung und ihre Rezeption (1450–1550)« im Landes­kulturzentrum Schloss Salzau. Es gibt in 17 Aufsätzen einen vertieften Einblick in die fürstlich-höfische Welt der Zeit und stellt einige Beispiele »herausragender« Fürsten vor, wie Albrecht »Achilles« von Brandenburg (1414–1486), Eberhard im Bart von Württemberg (1414–1486) oder Moritz von Sachsen. Dabei gehen die Autoren den Fragen nach, wie diese Menschen zu »großen« Fürsten gemacht wurden und wie eine solche Zuschreibung in der nachfolgenden Historiographie und in der Forschung behandelt wurde. (ne)

Zum Weiterlesen: Oliver Auge, Ralf-Gunnar Werlich, Gabriel Zeilinger (Hrsg.): Fürsten an der Zeiten­wende zwischen Gruppenbild und Individualität. Formen fürstlicher Selbstdarstellung und ihre Rezeption (1450–1550). Residenzenforschung, Bd. 22. Ostfildern 2010.
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