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Nr. 92, 21.10.2017  voriger  Übersicht  weiter  REIHEN  SUCHE 

Prof. Dr. Jan Bernd Hövener

Neue MRT-Methoden


»Mit der Magnetresonanztomografie (MRT) können ohne Einsatz von schäd­licher Strahlung Strukturen und Funktionen von Geweben und Organen im Körper in beeindruckender Weise dargestellt werden. Allerdings ist das Potenzial dieser Methode bei Weitem noch nicht ausgeschöpft: Mit der sogenannten Hyperpolarisierung kommen wir dem ein Stück näher und können völlig neue Einblicke in die Vorgänge im Organismus gewinnen. Dies gelingt durch Kontrastmittel, die wir mit quantenphysikalischen Tricks magnetisch markieren. Es lassen sich so zusätzliche, für die Diagnose und Therapie entscheidende Informationen sammeln. Dies ist ein stark interdisziplinäres Forschungfeld, welches den Bogen von der Quantenphysik über die Chemie zur Biologie schlägt. Unser Ziel ist es, mit diesen Methoden dem Leben praktisch live zuzuschauen.«

Jan-Bernd Hövener, 37 Jahre, geboren in Münster. Seit Juni 2017 Professor für Translationale Magnet­resonanztomographie an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel. Leiter des Molecular Imaging North Competence Centers (MOIN CC) und der Emmy Noether Gruppe Molecular and Metabolic MRI (M3). Zuvor Arbeitsgruppenleiter am Universitätsklinikum Freiburg. 2008 Promotion in Physik an der Universität Heidelberg, 2016 Habilitation in Medizin an der Universität Freiburg.
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